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„Grimme Online Award“ – Preisverleihung und Skandale

Die Sieger des siebten „Grimme Online Award“ stehen fest. Ausgezeichnet wurden sechs Internetangebote in den drei Kategorien Information, Kultur und Unterhaltung sowie Wissen und Bildung. Die Juroren betonten die herausragende Qualität des kommunikativen und interaktiven Angebots. Die Preisträger des „Grimme Online Award 2007“:
· Kategorie Wissen und Bildung: Elektrischer Reporter; http://www.elektrischer-reporter.de
· Kategorie Information:  Fudder – Neuigkeiten aus Freiburg; http://fudder.de/  &
  Stefan-Niggemeier-Blog; http://www.stefan-niggemeier.de/blog   &
  Tagesschau-Blog; http://blog.tagesschau.de
· Kategorie Kultur und Unterhaltung: Nach 100 Jahren; http://www.nach100jahren.de  &
  Polylog.tv; http://www.polylog.tv
· Publikumspreis: hausgemacht.tv; http://www.hausgemacht.tv
Um den Preis hatte es in diesem Jahr einigen Wirbel gegeben: zuerst wurde ein Angebot nominiert, das erst nach Ende der Nominierungsfrist gestartet ist, dann wurde ein anderes nachnominiert, das von einem Jury-Mitglied betrieben wurde. Die Preisträger wurden zu früh – zwei Tage vor der Preisverleihung – auf der Homepage des Grimme-Instituts bekannt gegeben, darunter auch der Sieger des Publikumspreises, für den die Abstimmungsfrist noch gar nicht abgelaufen war. Die Abstimmungsmöglichkeit wurde aber bereits vor dem offiziellen Ende abgeschaltet.
Stefan Niggemeier, einer der Preisträger, berichtet über die Vorfälle und über die – aus seiner Sicht teilweise überzogene – Kritik am Vorgehen bei der Preisvergabe:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-grimme-online-award-debakel/
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-preisfrage/
Ein kurzer Kommentar mit Hinweis auf mehrere Quellen erschien auch im Netbib Weblog:
http://log.netbib.de/archives/2007/06/19/grimmefarce/
Quellen: Adolf Grimme Institut, Stefan Niggemeiers Weblog, Netbib Weblog

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