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Studie empfiehlt mehr Transparenz statt „Killerspiel“-Verbot

Eine im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführte „Studie zur Evaluierung des Jugendschutzsystems“ für Video- und Computerspiele ergab keine Notwendigkeit für weitere Verbote sogenannter „Killerspiele“. Stattdessen empfehlen die Forscher unter anderem eine verbesserte Zusammenarbeit von USK und BPjM. Außerdem wird empfohlen, die Verbreitung von Spielen mit Gewaltdarstellungen schärfer zu kontrollieren. Die Qualität der Prüfungsgutachten sollte ebenso verbessert werden, wie die Kennzeichnung der Medien. Grundsätzlich wird das System der sogenannten „Ko-Regulierung“ für geeignet befunden.
SPD, FDP und Grüne nahmen den Bericht positiv auf und sehen sich in ihrer Einschätzung bestätigt. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hatte sich kurz vor Bekanntgabe der Ergebnisse noch für grundsätzliche Verbote ausgesprochen. Es sei, so Neumann, „schon zu lange nur diskutiert worden.“
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