Kommentare 0

Hauptschulen planen Berufsorientierungsbüros: Anforderungen auch auf Bibliotheksangebote übertragbar?

Im Rahmen des Projekts „Fit für die Ausbildung“ diskutierten am 13. November 100 nordrhein-westfälische Ganztagshauptschulen über die Einrichtung und den Betrieb von Berufsorientierungsbüros. In sieben Workshops zu Themen wie „Raumausstattung eines Berufsorientierungsbüros (BOB)“, „Individuelle Förderung“, „Bewerbungscoaching“ oder „Schülerfirma und BOB“ entwickelten sie Handlungsempfehlungen, die allen Schulen in Nordrhein-Westfalen, die selbst ein Berufsorientierungsbüro einrichten wollen, zugutekommen sollen.
Beim BOB handelt es sich um einen Raum, der als zentrale Anlaufstelle für die Berufswahlorientierung genutzt wird. Schülerinnen und Schülern soll es im BOB ermöglicht werden, Bewerbungen zu formulieren, im Internet nach Ausbildungsplätzen zu recherchieren und sich in der Mediothek über Ausbildungsberufe zu informieren. Gleichzeitig dient das Berufsorientierungsbüro als Ort für Beratungsgespräche durch die dafür zuständigen Lehrerinnen und Lehrer für Berufswahl.
Im Rahmen der Initiative „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ können Schulen in Nordrhein-Westfalen bis zu 5.000 Euro an Fördergeldern zur Einrichtung von BOBs erhalten. Die Ergebnisse der Veranstaltung am Dienstag sollen in einen Ordner einfließen, der allen Schulen zur Verfügung gestellt wird, die sich im Rahmen der Initiative zur Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros entscheiden.
Vielleicht sind den Unterlagen auch Tipps für öffentliche Bibliotheken zur Gestaltung von Schülercentern und dem Kabinett „Beruf und Ausbildung“ zu entnehmen?
Weitere Informationen:
http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/zukunft/index.php
http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/bob.php

Schreibe eine Antwort