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Bibliotheken in der Wissensgesellschaft – 2. IFLA Presidential Meeting 2008

Mit der Rolle von Bibliotheken in der Wissensgesellschaft beschäftigten sich Experten verschiedener Gremien beim IFLA Presidential Meeting am 21. und 22. Februar in Berlin.
Thema der Tagung: „Free Access and Digital Divide – Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter“.
In seiner Eröffnungsrede bezeichnete Staatsminister Gerler Bibliotheken als unersetzliche Bildungseinrichtungen, ohne die eine moderne Gesellschaft nicht vorstellbar sei.
IFLA-Präsidentin Prof. Lux forderte einen Umbau von Bibliotheken zu Lernorten für alle. Die Einrichtung von Lernmöglichkeiten sei wichtiger als traditionelle Ausleihfunktionen, deren Zahlen daher auch von Politikern nicht als Indikator für den Erfolg von Bibliotheken herangezogen werden sollten. Sie unterstrich die Forderung der „Open Access“- Befürworter, dass die Ergebnisse mit öffentlichen Mitteln geförderter Forschung frei zugänglich sein müssen.
UNESCO-Direktorin Nisbet hob die Bedeutung der Bibliotheken für die kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit hervor.
DFG-Vertreter Fournier setzte sich für die stärkere soziale Interaktion von Bibliothekaren und Nutzern, etwa über Web 2.0 Elemente im Katalog, ein.
Das Programm der Tagung:
http://www.ifla-deutschland.de/de/ifla_praesidentschaft/programm_2008.php
Quellen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/103885 ; http://chaoslinie.blogger.de/stories/1053787/

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