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USA: Studie zu Vorteilen des freien Zugangs zu Computern in ÖBs

Die meisten sind sich darin einig, dass der freie Zugang zu Computern in öffentlichen Bibliotheken eine gute Sache ist. Aber warum? Das Federal Institute of Museum and Library Services (IMLS) und die University of Washington Information School (iSchool, http://www.ischool.washington.edu/) werden eine landesweite Studie des sozialen, wirtschaftlichen, privaten und beruflichen Wertes dieses Zugangs erarbeiten.
Das 1 Million $ teure Projekt wird von der Bill and Melinda Gates Foundation gefördert.
Obwohl öffentliche Bibliotheken mit Unterstützung durch öffentliche und private Mittel, insbesondere der Bill and Melinda Gates Foundation, den freien Zugang zu Internet und Computern sowie verschiedene weitere computerbezogene Dienstleistungen schon seit über einem Jahrzehnt anbieten, sind laut IMLS (http://www.imls.gov/news/2008/011108.shtm) sowohl die Vorteile von kostenlosem Zugang zu Computern für Einzelpersonen, Familien und Gemeinden, als auch die negativen Auswirkungen eines fehlenden freien Zugangs bisher kaum untersucht worden.
Die Förderung wird bis März 2009 gewährt.
Die Forschungsgruppe wird mit Bibliotheken, Nutzern und Gemeinden und einem Beratergremium aus Bibliotheksleitern, Wissenschaftlern und Organisationen der öffentlichen Hand Methoden zur Messung der Vorteile des freien Zugangs zu Computern entwickeln. Die IMLS meint, dass der umfassende Ansatz zur Orientierung bei der Entscheidungsfindung beitragen und die Unterstützung für den öffentlichen Computerzugang befördern kann.
Quelle: Norman Oder – Library Journal, 1/17/2008
Übersetzung von Dezernat 48 Öffentliche Bibliotheken

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