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Londoner „Idea-Stores“: Ein Modell für Deutschland?

Arbeitslosigkeit, Jugendkriminalität und Gewalt versucht man in London mit den „Idea-Stores“ zu begegnen, die Internetcafé, Bildungszentrum und Bücherei vereinen. Um die Akzeptanz zu steigern, wurde eine Umfrage im Stadtviertel durchgeführt, deren Ergebnisse bei der Planung berücksichtigt wurden. Die „Idea-Stores“ haben an fast allen Tagen im Jahr und bis spät in die Nacht geöffnet. Durch weitgehenden Verzicht auf Regeln soll eine entspannte Atmosphäre geschaffen werden, so ist es z.B. möglich, im Bibliotheksbereich zu essen und zu trinken – in vielen deutschen Bibliotheken unvorstellbar.
Die vier existierenden „Idea-Stores“ haben jährlich etwa zwei Millionen Besucher. Sie sind sozialer Treffpunkt, Bildungs- und Freizeiteinrichtung. Diese „Ideenkaufhäuser“ sollen als Leuchtturmprojekte dazu beitragen, den Abstieg von Problemvierteln aufzuhalten. Finanziert werden sie zum größten Teil vom Staat, dazu kommen Spenden von großen Unternehmen.
Die Initiatoren möchten ihr Konzept ausweiten und auch in anderen Ländern etablieren. Deutsche Städteplaner zeigen bereits Interesse.
Das Handelsblatt berichtet in einem Artikel über das Projek:
http://www.handelsblatt.com/News/Journal/Vermischtes/_pv/_p/204493/_t/ft/_b/1406453/default.aspx/bibliothek-als-besserungsanstalt.html
Quelle: http://infobib.de/blog/2008/03/20/idea-stores/

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