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SPD-Fraktion in NRW fordert Bibliotheksgesetz – CDU und FDP wollen Bildungslandschaft analysieren

Die Landtagsfraktionen von SPD und CDU/FDP haben jeweils eigene Anträge zum Bibliothekswesen in den Landtag NRW eingebracht.
In ihrem Antrag „Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen: Erhalt eines leistungsstarken Bibliothekssystems zur Landesaufgabe erklären!“ fordert die Fraktion der SPD im Landtag NRW die Landesregierung auf, ein Bibliotheksgesetz in den Landtag NRW einzubringen und die Landesbibliotheken finanziell auskömmlich zu finanzieren. Des Weiteren sollen u.a. die Empfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ bezüglich der Öffentlichen Bibliotheken auf ihre Umsetzbarkeit in NRW geprüft werden. Auch die mögliche Verlagerung der bisher in den Dezernaten 48 Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierungen wahrgenommenen Aufgaben auf eine zentrale Einrichtung soll überprüft werden. Der Antrag ist als Landtagsdrucksache veröffentlicht worden (3S., 32 KB):
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-6316.pdf
CDU und FDP haben ebenfalls einen Antrag zum Bibliothekswesen eingebracht: „Bibliotheken als Orte der Bildung stärken – Bibliothekslandschaft in Nordrhein-Westfalen analysieren“. Unter Bezug auf die Empfehlungen der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ fordern die Fraktionen die Landesregierung auf, eine Analyse zur Situation der Bibliotheken im ländlichen Raum durchzuführen und auf dieser Grundlage die Rahmenbedingungen eines Bibliotheksförderprogramms zu entwickeln. Dabei sollen ausdrücklich auch ehrenamtliche geführte Bibliotheken einbezogen werden.
Der Antrag wurde als Landtagsdrucksache veröffentlicht: (2 S., 24 KB)
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-6319.pdf

2 Kommentare

  1. Magdalena Janßen-Koeller

    Es wäre schön, wenn sich in NRW endlich etwas in Sachen Bibliotheksgesetz tun würde!
    Wenn jedoch nach einer „Analyse zur Situation der Bibliotheken im ländlichen Raum … auf dieser Grundlage die Rahmenbedingungen eines Bibliotheksförderprogramms zu entwickeln. Dabei sollen ausdrücklich auch ehrenamtlich geführte Bibliotheken einbezogen werden …“
    Bibliotheken mit ehrenamtlicher Leitung zum Maßstab gemacht werden würden – was dann?

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