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Oberhausen: Literarische Gesellschaft kritisiert Bibliothekskürzungen

„Dies stünde im krassen Gegensatz zu den Bemühungen der Politik, Oberhausen als Lesestadt zu präsentieren“, kritisierte der Vorstand der Literarischen Gesellschaft Oberhausen die Pläne zur Kürzung des Bibliotheksbudgets um bis zu 911.000 Euro.
Sorge bereitet insbesondere die Entwicklung der 63 Schulbibliotheken. Die zehn Stellen für deren fachliche Betreuung sollen in den Sparvorschlägen auf 1,5 reduziert werden.
Außerdem sollen die Bibliotheksstandorte reduziert, der Bücherbus eingestellt und die Öffnungs-zeiten verringert werden.
Die Bibliothek selbst hatte der Verwaltung bereits Vorschläge zur Einsparung von 650.000 Euro vorgelegt. „Wenn alle Kultureinrichtungen so weitreichende Vorschläge gemacht hätten wie die Bibliothek, sähen wir heute gut aus. Das macht mich wirklich zornig”, sagte Herr Kurze, Vorsitzender der Gesellschaft.
Die WAZ berichtete: http://www.derwesten.de/nachrichten/news-51201310/detail.html

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