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Wenn es nicht im Internet steht, existiert es nicht

Mit diesem Vorurteil beschäftigt sich das Weblog „Libraries on the agenda“:
„Wenn es nicht im Internet steht, existiert es nicht. Das ist die am weitesten verbreitete Überzeugung bei Internetbegeisterten – und sogar bei Bibliotheksbenutzern.
Unglücklicherweise schlägt die Bibliothek online keinen „Krach“. Benutzer bemerken die Bibliothek nicht. Benutzer nehmen den Mehrwert bibliothekarischer Informationen nicht wahr. Das ist kein Wunder: Der OPAC nervt, die Informationsarchitektur ist kompliziert.
1. Bibliothekare müssen anfangen, Informationen in einen Zusammenhang zu bringen, durch die Kombination von Metadaten, durch das Herstellen von Beziehungen zwischen Quellen, durch die Visualisierung der Schlagworte etc.
2. Kataloge müssen für andere Systeme geöffnet werden.
3. Bibliotheken müssen dort hin, wo die Nutzer sind.
4. Bibliotheken können den Nutzern nur dienen, wenn sie deren Bedürfnisse wirklich KENNEN – also sollten die Bibliothekare nicht ZU ihnen sprechen, sondern MIT ihnen.
5. Bibliotheken müssen Nutzern eine Beteiligung erlauben … um die Zukunft der Bibliothek gemeinsam zu gestalten.“ (Freie Übersetzung durch Dezernat 48 Öffentliche Bibliotheken)
Das englischsprachige Weblog „Libraries on the agenda“ (betrieben von einer Studentin der FH Potsdam) beschäftigt sich mit Trends und Entwicklungen im Bereich des Bibliotheks- und Informationswesens.
http://libraries-at-the-agenda.blogspot.com/2008/06/if-its-not-in-internet-it-does-not.html

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