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Kopienversand weltweit

Dr. Harald Müller hatte in seinem Vortrag auf dem Bibliothekartag in Mannheim zum Thema Kopienversand auch auf die Rechtslage in Kanada hingewiesen: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2008/435/pdf/DocDleMhm08.pdf (28 S., 632 KB). Als Nachtrag dazu teilte er am 17.6.2008 in der Mailingliste Inetbib noch folgendes mit:
„Der kanadische Gesetzgeber hat nun am 12. Juni 2008 seinen Vorschlag für eine Änderung des kanadischen Copyright Law veröffentlicht: http://www.ic.gc.ca/epic/site/crp-prda.nsf/en/rp01165e.html. Danach soll künftig den Bibliotheken in Kanada auch der Versand von digitalen Kopien ausdrücklich gestattet werden. Diese Entwicklung entspricht dem weltweiten Trend. Wirtschaftlich hochentwickelte Industriestaaten regeln den Kopienversand im Rahmen ihres nationalen Urheberrechtsgesetzes. Ausschließlich Bibliotheken wird das Privileg eingeräumt, hauptsächlich für Zwecke von Bildung und Wissenschaft ohne besondere Erlaubnis des Urhebers Kopien anzufertigen und versenden zu dürfen. Mehr und mehr dieser Staaten gehen dazu über, nicht nur analoge Papierkopien, sondern auch digitale Vervielfältigungen im Rahmen des Kopienversands zu gestatten.“

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