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Google jetzt mit eigenem Browser

Unter dem Namen „chrome“ hat Google einen eigenen Browser entwickelt. Dafür werden Elemente von Apples Webkit und von Mozillas Firefox genutzt, andere Teile wurden neu programmiert. Chrome soll schneller und sicherer sein als andere Browser.
Es wird erwartet, dass der Browser eng mit Google-Diensten verzahnt wird, vor allem mit „Google Text und Tabellen“, den kostenlosen Onlineprogrammen, die Word und Excel Konkurrenz machen sollen.
Der Quellcode von Chrome soll offen sein, so kann man überprüfen, ob Google damit Daten sammelt und Programmierer können ihn weiterentwickeln.
In einem kleinen Comic (englisch) stellt Google die Neuentwicklung vor:
http://www.google.com/googlebooks/chrome/
Der neue Browser kann auf der Seite http://www.google.com/chrome heruntergeladen werden.
Die Neuigkeit hat ein umfangreiches Presseecho und einen Ansturm auf die Seite ausgelöst.
Kritiker warnen, dass der Browser umfangreiche Nutzerdaten sammelt.
Dazu gehören alle aufgerufenen Seiten, auch nicht mehr vorhandene und eine Anwendernummer, die an Google übertragen werden und nicht, wie sonst üblich, nur auf dem PC vor Ort gespeichert. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Chrome derzeit nur als Beta-Version vorliegt, bei der noch Fehler enthalten sind. So wurde wenige Stunden nach Veröffentlichung eine Sicherheitslücke entdeckt.
Quellen:
http://wdrblog.de/joergschieb/archives/2008/09/google_bringt_e.html
http://www.heise.de/newsticker/Google-Chrome-Google-greift-Microsoft-mit-eigenem-Browser-an–/meldung/115287

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,575708,00.html
Kritik
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Software-Neuer-Browser-Chrome-Google-sammelt-fleissig-Daten_3295361.html
http://www.heise.de/newsticker/Google-Chrome-ueberholt-die-Konkurrenz–/meldung/115410/from/rss09
http://www.netzeitung.de/internet/1142738.html

http://www.intern.de/news/neue–meldungen/–200809034361.html

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