Kommentare 1

Branchenparlament des Börsenvereins stimmt über Preisbindung für E-Books ab

Elektronische Bücher sind preisgebunden, wenn sie gedruckte Bücher reproduzieren oder substituieren. Dies ist der Kernsatz einer Empfehlung, die das Branchenparlament in Frankfurt bei einer Gegenstimme abgegeben hat. In der Diskussion zuvor wurden aber auch Einwände gegen die derzeitige Regelung geäußert – vor allem im Hinblick auf das internationale E-Book-Geschäft der Wissenschaftsverlage.

Während Preisbindungstreuhänder Christian Russ zunächst keinen Zweifel an der rechtlichen Verbindlichkeit der Preisbindung für E-Books ließ und Ausnahmen nur im grenzüberschreitenden Handel und beim Handel mit wissenschaftlichen Datenbanken für zulässig hält, stellte Sven Fund, Geschäftsführer des Wissenschaftsverlags Walter de Gruyter, die Preisbindung für E-Books aus unternehmerischer Sicht in Frage. Auf lange Sicht würde sie die Preisbindung insgesamt ad absurdum führen.

Zum Artikel: http://www.boersenblatt.net/290215/

Schreibe eine Antwort