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Kriterien für Erstlesebücher

Die beiden katholischen Büchereiverbände Borromäusverein und St. Michaelsbund haben eine kritische Stellungnahme zum derzeitigen Angebot der Bücher für Erstleser verfasst. Die unter dem Titel „Lesen lernen. Lesen erleben. Das richtige Buch für den Start in die Erlebniswelt des Lesens“ als Broschüre veröffentlichte Stellungnahme stellt einen Kriterienkatalog für einen bewussten Umgang mit der Erstleseliteratur vor. Erarbeitet wurde die Stellungnahme vom Redaktionsbeirat der Besprechungszeitschrift „Buchprofile“, die von den beiden Büchereiverbänden herausgegeben wird.

Weitere Informationen: http://www.borro.de/enid/Lesenlernen

1 Kommentar

  1. Auf dem Buchmarkt gibt es ein Überangebot an Eerstleserliteratur. Diese ist aber nur für Kinder geignet, die bereits Lesen können, da zwar wenig Text pro Seite ist, aber nicht sprachliche Eigenheiten wie „Kombinationslaute“ (ie, ei, au, eu, ch, sch, st-/sp-, Umlaute, …) vermieden werden.

    Wie soll da ein Leseanfänger zur Lesefreude herangeführt werden?

    Jetzt gibt es die neue „selber lesen“ – Reihe „Mara und Timo“, welche in lautgetreuer aber korrekter Schreibweise geschrieben sind.

    Die katholischen Buchverbände kritisieren auch, dass die Erstleserreihen sehr häufig nach dem gleichen inhaltlichen Strickmuster geschrieben sind. Auch dies vermeidet die „Selber Lesen“ – Reihe „Mara und Timo“.

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