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Öffentliche Bibliotheken in Großbritannien im Aufwind

Nicht nur in Birmingham soll die Bibliothek neue Räume beziehen. Hier hat die Stadt beschlossen eine neue Zentralbibliothek für 220 Millionen Euro zu bauen. Der Staat unterstützt die Stadt finanziell bei der Umsetzung des Vorhabens. Die Pläne zeigen eine Licht durchflutete Konstruktion aus Stahl und Glas.

Bibliotheksdirektor Brian Gambles äußerst sich zu kritischen Anmerkungen, die Bibliotheken im Zeitalter von Google und Amazon in Frage stellen, wie folgt: „Man könnte genauso gut sagen, das Pub in England wäre überholt, weil man Bier auch im Supermarkt kaufen kann, oder Kaffeehäuser seien altmodisch, weil es Kaffee auch woanders gibt. Es geht um ein Erlebnis, das einen persönlich bereichert und an dem man dadurch wachsen kann, dass man mit den spannendsten Ideen konfrontiert wird, die diese Gesellschaft zu bieten hat“.

Nicht nur in Birmingham, auch in Cardiff, Newcastle, Liverpool und Manchester entstehen zur Zeit neue, teure Büchereigebäude oder die vorhandenen werden aufwändig renoviert. Eines ist allen gemeinsam: es sollen lebendige Begegnungsstätte entstehen.

Die deutsche Welle berichtet:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4280962,00.html?maca=de-rss-de-all-1119-rdf

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