Kommentare 0

PaperC: Die Kopie der Zukunft?

Stundenlanges Kopieren in der Bibliothek während des Studiums? Felix Hoffmann war der Meinung, dass man dies ändern müsse. Wesentlich komfortabler sei es, die Bücher am PC kostenfrei zu lesen und nur die Seiten auszudrucken, die man benötigt. Der Vorteil: man muss sich von seinem Arbeitsplatz nicht wegbewegen und kann von überall auf die Literatur zurückgreifen. Deshalb gründete er PaperC.

In der Zwischenzeit haben fünfzehn Fachbuch-Verlage 2500 Einzeltitel aus den Bereichen Jura, Medizin und Informatik auf der Internet-Plattform zur Verfügung gestellt. Der Kunde von PaperC kann die Titel in Volltext recherchieren. Das Lesen am Bildschirm ist kostenlos, erst wenn eine Seite ausgedruckt wird, Textstellen markiert werden oder die digitale „Zitateverwaltung“ in Anspruch genommen wird, ist ein Betrag von fünf bis zehn Cent pro Seite fällig. Diesen teilen sich PaperC und der Verlag. Von den Kopiererbetreibern erhält der Verlag dagegen nur einen Festbetrag über die Verwertungsgesellschaften. Mittlerweile fragen die Fachbuchverlage bei PaperC von selbst nach den Vertragsbedingungen.

Sollte sich die Idee durchsetzen, hätte dies nicht nur Auswirkungen auf die Kopiererindustrie.

Deutschlandfunk berichtete: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1012157/

Schreibe eine Antwort