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BGH-Urteil zu Datenmissbrauch bei WLAN-Anschlüssen

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Grundsatzurteil zur mobilen Internetnutzung via WLAN entschieden, dass der drahtlose Internet-Anschluss mit einem eigenen Passwort gesichert werden muss. Andernfalls haftet der WLAN-Inhaber in Höhe von maximal 100 Euro, wenn Fremde über einen unzureichend gesicherten WLAN-Zugang urheberrechtlich geschützte Werke herunterlanden oder verbreiten. Ein Anspruch auf Schadensersatz des Rechteinhabers besteht nicht.

(Aktenzeichen: BGH I ZR 121/08)

Zum Tagesschau-Beitrag: http://www.tagesschau.de/inland/bghwlan102.html

1 Kommentar

  1. Das der Staat jetzt endlich auch mal in den aktiven Datenschutz der bevölkerung wechselt finde ich sehr löblich. Es war schon längst überfällig, dass W-Lan Verbindungen mit einem Passwort geschütz werden MÜSSEN. Ich mein wer dies nicht sowieso schon tut, ist selber Schuld

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