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Mülheim a.d.R.: Sparkonzept für die Stadtbibliothek liegt vor

Der städtische Kulturbetrieb Mülheim hat sein Sparkonzept jetzt vorgelegt. Statt der vom Kämmerer für das Haushaltskonzept vorgesehenen 3,1 Millionen Euro weist das Konzept eine Einsparung in Höhe von 1,25 Millionen Euro aus. Das entspricht 10 Prozent des städtischen Zuschussbedarfs. Einen größeren Beitrag schließt Betriebsleiter Frank Baudy aus, wenn Einrichtungen nicht geschlossen werden sollen.

Die Bibliothek soll durch Schließung des Bücherbusses 190.000 Euro zur Sparsumme beitragen. Als weitere Maßnahme soll die Jahresgebühr von derzeit 10 Euro um fünf bis sechs Euro erhöht werden. Auch die Mahngebühren sollen nach oben angepasst werden.  Für die Bestellerausleihe soll künftig 1 Euro pro Bestseller erhoben werden. Die Veranstaltungsreihe MüKIKITA soll künftig durch Spenden finanziert werden. Insgesamt beträgt der Anteil der Bibliothek 332.000 Euro an der Sparsumme. Vorgesehen hatte das HSK 850.000 Euro.

Der Rat muss dem Konzept noch zustimmen. Der Kämmerer erwartet weiterhin einen höheren Konsolidierungsbeitrag des Kulturbetriebes um einen Nothaushalt in Mülheim vermeiden zu können.

Quelle: Neue Rhein/Ruhr Zeitung v. 4.8.10

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