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Google: Buchhändler und eBook-Vermarkter

Google verkündete sich am 06.12.2010 offiziell zum Buchhändler und zum weltgrößten eBook-Vermarkter:

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Die Vorankündigungen liefen zuvor schon unter „Google Editions“. Das Angebot besteht derzeit aus 3 Mio. Titeln, wovon 2,8 Mio. ältere, gemeinfreie sind. Dennoch gibt es schon viele aktuelle Titel von Verlagen, die als Kooperationspartner gewonnen werden konnten. Die Titel wurden auf Wunsch der Verlage mit DRM versehen und liegen preislich in der Klasse anderer eBook-Anbieter. Die US-Startseite finden Sie unter: http://books.google.com/ebooks

Im Gegensatz zu Amazon gibt es keine Bindung an spezielle Geräte. Die eBooks sollen am PC, auf dem iPhone, Android etc. zu lesen sein. Derzeit gibt es das Angebot lediglich auf dem US-Markt, der Starttermin für Europa ist fürs erste Quartal 2011 geplant (http://books.google.com/support/bin/answer.py?answer=1062504&hl=de).

B. Eversberg von der UB Braunschweig dazu: „Was hat das mit unserem Thema zu tun? Nun, je mehr Bücher man bei Google findet und mit etwas Glück und Geld dort auch lesen kann, umso weniger sind Bibliothekskataloge noch notwendige Instrumente. Oder genauer gesagt, müssen Bibliothekskataloge sich noch Mühe geben, immer besser zu werden mit neuen Regelwerken und Brimborium – die Suche findet im Google Bookstore statt und man schaltet ggfls. weiter zum Worldcat und dann zur nächstgelegenen Bibliothek wegen der Standortangaben, nicht wegen des Katalogs. Dieses neue Szenario der Buchsuche und -nutzung ist gerade wieder noch ein wenig attraktiver und plausibler geworden. Und Bibliothekskataloge als Werkzeug oder gar als erster Anlaufpunkt dafür wieder etwas weniger…der YouTube-Film endet denn auch mit der Botschaft: All your books in one place“.

Weitere Berichte:
http://www.lesen.net/ebooks/usa-google-ebooks-ist-da-4603/

http://winfuture.de/news,60014.html

http://www.boersenblatt.net/406051/

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