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WIPO: Ausnahmen beim Urheberrecht für Bibliotheken und Archive

Vom 8.-12. November 2010 tagte die 21. Sitzung der Ständigen Kommission der Weltorganisation für geistiges Eigentum und verwandte Schutzrechte (World Intellectual Property Organisation Standing Committee on Copyright and Related Rights-SCCR) in Genf, an der auch bibliothekarische Vertreter teilnahmen. Die SCCR erarbeitete einen Arbeitsplan für 2010/2011 über Ausnahmen und Einschränkungen des Urheberrechts. Der Plan fördert unter anderem die „Arbeit an einem Textdokument über angemessene Ausnahmen und Einschränkungen” für Bibliotheken und Archive, Bildungs-, Lehr- und Forschungseinrichtungen und für Menschen mit Behinderungen. Der Internationale Bibliotheksverband IFLA begrüßt sehr, dass sich die WIPO-Mitgliedsländer mit diesen Themenbereichen befassen werden. Dafür sind im November 2011 drei ganze Tage mit Diskussionen und offiziellem Meinungsaustausch der Mitgliedsstaaten eingeplant. WIPO hat sich zum Ziel gesetzt, ein internationales Abkommen über Pflichtausnahmen und -einschränkungen zugunsten der Nutzer urheberrechtlich geschützter Werke zu entwickeln und damit ein neues Zeitalter des Urheberrechts im 21. Jahrhundert einzuleiten.

http://www.ifla.org/en/news/29

Quelle: dbv-Newsletter International 2010/11

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