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Lernort Bibliothek – zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Teil 18

Heute widmen wir uns der Webanwendung „LibraryThing“, die im Rahmen der entwickelten Online-Angebote der Bibliotheken von der Stadtbibliothek Dormagen genutzt wird.

Stadtbibliothek Dormagen: unsere Lieblingsbücher bei LibraryThing

Freunden und Bekannten wird das persönliche Bücherregal zuhause ab und an gerne präsentiert. Dabei können interessante Diskussionen über Inhalte, Autoren und Bücher, die noch unbedingt gelesen werden sollten, entstehen. Bei LibraryThing wird dieser Vorgang ins Netz verlagert und bietet dabei noch einiges mehr.
LibraryThing ist eine Webanwendung, die es Nutzern erlaubt, gemeinschaftlich ihre Lieblingsbücher zu katalogisieren und zu bewerten, und diese z. B. über Medienlisten oder Lesewunschlisten zu verwalten und öffentlich zu machen. Bis zu 200 Titel können kostenfrei eingetragen werden, ab 10 US-$ pro Jahr unbegrenzt viele. Die Buchdaten werden aus insgesamt 680 Online-Bibliotheken (Amazon, Library of Congress etc.) bezogen. Die Nutzer können sich innerhalb von LibraryThing mit anderen Lesern und Autoren auf verschiedene Weise austauschen und vernetzen. So gibt es z. B. verschiedene Gruppen, ein Forum oder ein Autoren-Chat sowie lokale Informationen zu Veranstaltungen und Lesungen in der Region. Außerdem bekommen Nutzer automatische Buchempfehlungen, die vom System auf der Basis der eingestellten Bücher generiert werden, sowie persönliche Empfehlungen anderer Nutzer mit gleichem „Buchgeschmack“.
Weltweit verzeichnet LibraryThing 1.267.837 Mitglieder sowie 59.258.553 katalogisierte Bücher. Die Zahl der deutschsprachigen Mitglieder beläuft sich derzeit auf 15.282 Nutzer.
Die Stadtbibliothek Dormagen z. B. stellt über Library Thing ihre Lieblingsbücher ein (http://www.librarything.com/profile/stabidorma). Die Kunden werden angeregt, sich auch bei Library Thing zu registrieren, um dann mit ihrer Stadtbücherei in Kontakt zu treten und sich online über Bücher auszutauschen. Die Stadtbibliothek erfährt somit, welchen Buchgeschmack ihre Kunden vertreten und kann dies beispielsweise bei Neuerwerbungen berücksichtigen.

Die Stadtbibliothek Dormagen wird übermorgen über Ihre Erfahrungen im Rahmen des Lernort Projektes berichten. Dabei verrät Sie uns u. a. Ihre „Richtlinien zum Umgang mit dem Web 2.0“.

Quellen:
Silvia Czerwinski und Jakob Voß: LibraryThing – die kollaborative Bibliothek 2.0 unter: http://www.reference-global.com/doi/pdfplusdirect/10.1515/9783110232103.333

http://www.librarything.de/

http://www.librarything.com/profile/stabidorma

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