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GB: Kampf gegen geplante Bibliotheksschließungen

Verschiedene Proteste gegen die drohenden Bibliotheksschließungen zur Konsolidierung des britischen Staatshaushalts wurden in den vergangenen Wochen durchgeführt: In Somerset und Gloucestershire wurde ein Rechtsverfahren eingeleitet. Rechtsanwälte prüfen im Auftrag von Bibliotheksnutzern, ob die geplanten Schließungen im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen über Angebotspflichten der Kommunen stehen. Der Verband der Buchhändler unterstützt die Kampagne gegen Bibliotheksschließungen und hat sowohl ein Poster als auch einen online-Werkzeugkasten erarbeitet, um die Zusammenarbeit der Betroffenen gegenüber der Regierung zu erleichtern. Die Vorsitzende des Verbandes CILIP, Annie Mauger, zählte die Aktivitäten, Gespräche und Aktionen des Verbandes auf, die gegen die Schließungspläne von Bibliotheken unternommen wurden, nachdem verschiedene Akteure dem Verband eine zu abwartende Haltung vorgeworfen hatten. Mauger forderte in einem offenen Brief Kultusminister Ed Vaizey auf, öffentlich Stellung für den Erhalt der Bibliotheksangebote zu beziehen. Als neue Herausforderung ist nun eine Umfrage des Department of Communities and Local Government (DCLG) zu sehen, in der nach der Notwendigkeit von 1294 gesetzlich festgeschriebenen Aufgaben der Kommunen gefragt wird. Drei von diesen Aufgaben betreffen Öffentliche Bibliotheksaufgaben, die in einem 1964 verabschiedeten Gesetz verankert wurden. CILIP Präsident Brian Hall forderte alle Bibliotheksmitarbeiter und Nutzer auf, bis zum 25.April an der Umfrage teilzunehmen.

http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-wiltshire-12546601

http://www.cilip.org.uk/news-media/pages/news110314.aspx

Quelle: dbv-Newsletter International 2011/03

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