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Europeana-Verträge: Nutzung der Meta-Daten nur für nicht-kommerzielle Zwecke?

Michael Götze verweist in Inetbib auf die Diskussion um die neuen Entwürfe der Europeana-Verträge.

„Hauptgrund für die Diskussion der neuen Verträge sind die Beschränkungen der aktuellen Verträge: So ist die Weiterverwendung der Metadaten auf nicht-kommerzielle Zwecke beschränkt. Dies verhindert u.a. die Teilnahme der Europeana an der Welt der ‚Linked Open Data‘ des ‚Semantic Web‘, die Verwendung von Europeana-Daten auf Webseiten oder Blogs, die irgendeine kommerzielle Aktivität (z.B. Werbung) ausüben, die Kooperation mit Wikipedia, da die dort verwendeten Metadaten auch für kommerzielle Weiterverwendung nutzbar sein müssen. Weiter kann die Europeana-API nicht von kommerziellen Partnern verwendet werden (die z.B. Einkünfte für Europeana-Partner erzielen könnten), z.B. auch nicht für die Erstellung von Anwendungen oder Apps für Bildungszwecke, etc.“

Eine Zusammenfassung der Sachlage gibt die Präsentation von Jill Cousins: http://bit.ly/jcZtnM (ca. 11MB)
Am 7. Juni wird die Arbeitsgruppe des CCPA (Rat der Inhaltsanbieter und Aggregatoren – Council of Content Providers and Aggregators (http://group.europeana.eu/web/europeana-foundation/content-council) die weitere Vorgehensweise besprechen.

Zu den Verträgen: http://version1.europeana.eu/web/europeana-project/newagreement/

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