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„Mobil durchs Netz – Migranten in der digitalen Welt“

Die Stiftung Digitale Chancen und ihr Zustifter, die E-Plus Gruppe, veranstalten regelmäß Roundtable-Gespräche. Am 30. Mai 2011 ging es um die Frage, welche Rolle digitale Medien im Lebensalltag von Migrantinnen und Migranten spielen und wie diese zur Integration von MigrantInnen beitragen können. Dem Roundtable vorausgegangen war eine offene Onlinediskussion unter www.alle.de/diskussionen.

„Die Roundtable Diskussion kann mit den folgenden Kernaussagen zusammengefasst werden:

Im Internet weiß keiner, ob Du Migrant bist!
Im Bezug auf die Internetnutzung spielen heute andere soziodemographische Aspekte eine größere Rolle. Alter und Bildung haben einen stärkeren Einfluss auf das Internetnutzungs-verhalten als die Herkunft.

Migranten sind in zwei Kulturen zu Hause
Das Internet bedient den Bedarf an Informationen aus den Kulturen, denen sich Migranten zugehörig fühlen. Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz ermöglichen, die jeweils für die persönliche Lebensführung relevanten Inhalte herauszuziehen – Voraussetzung ist Medienkompetenz.

Digitale Integration bewirkt gesellschaftliche Integration
Das Internet bildet heute soziales Leben und soziale Strukturen ab. Selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am sozialen Netz trägt bei zu gesellschaftlicher Integration. Mobiles Internet ermöglicht die Nutzung in jeder Situation unabhängig vom jeweiligen Standort.

Dr. Susanne Eggert vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis wies abschließend darauf hin, dass die digitale Welt nicht getrennt werden kann von der realen Welt – diese Trennung ist nicht mehr legitim.“

Quelle und weitere Informationen:
http://www.digitale-chancen.de/content/stories/index.cfm/key.3062/secid.8/secid2.26/nlnum.80

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