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E-Books: Bibliotheken unterstützen Unglue.it

Zeit.de berichtet über das Portal unglue.it, wo die Community Bücher von Rechteinhabern gemeinsam „freikaufen“ und diese anschließend unter eine Creative-Commons-Lizenz jedem zur Verfügung stellen. Unterstützer der Plattform kommen auch aus dem Bibliotheksbereich. Sarah Hashemi Scott z. B. studierte Bibliothekswesen an der San José State University „Bibliotheken müssen mit einem Durcheinander an Vertriebs- und Lizensierungssystemen zurecht kommen“, sagt sie. „Creative Commons ist eine Alternative.“ Hank Sway, IT-Bibliotheksangestellter aus Belmont, bot bei bisher allen Kampagnen mit. „Ich finde den Erfolg der Idee wichtiger als den der einzelnen Bücher“, sagt er. „Das Modell hat viel Potenzial – zumal es schlecht mit dem E-Book-Verleih läuft.“
Jörg Meyer, Geschäftsführer des Unternehmens ekz bezweifelt, dass unglue.it funktioniert. „Für Bibliotheken ist es wichtig, dass sie die richtigen Titel anbieten und nicht irgendwelche“, sagt er. „Ein Crowdfunding-Modell ist für Bibliotheken erst attraktiv, wenn man damit den Markt der Neuerscheinungen hinreichend abbildet.“
Zum vollständigen Artikel: http://www.zeit.de/digital/internet/2012-07/unglue-ebook-creative-commons

Wir berichteten auch schon einmal über das Modell: http://oebib.wordpress.com/2012/03/25/unglue-it-communitybasierter-rechtekauf-fur-e-books/

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