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Gastbeitrag Herne: Stadtbibliothek goes digital

Viele Bibliotheken begreifen die Corona-Pandemie als Chance Neues auszuprobieren. Dorothé Schlautmann von der Stadtbibliothek Herne schildert in diesem Beitrag, wie durch viele kreative Ideen und in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur gute digitale Angebote entstanden sind, die auch nach der Pandemie weitergeführt werden können.

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen

(Aristoteles)

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Jede Krise bringt aber auch Chancen mit sich. Herausforderungen sind eine Gelegenheit, die Segel anders zu setzen.

Die Stadtbibliothek Herne ist eine Großstadtbibliothek mit rund 210.000 Medieneinheiten. Das Bibliothekssystem besteht aus einer Zentralbibliothek, einer großen Bezirksbibliothek sowie der mobilen Junior-Fahrbibliothek.

In Herne sind durch viele kreative Ideen und in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur gute digitale Angebote entstanden, die auch nach der Pandemie weitergeführt werden können. Mit den neuen Inhalten setzt die Bibliothek einen Schwerpunkt im digitalen Bereich. Livestreams, Vorlesevideos und digitale Angebote für Schüler*innen rücken in den Fokus und erweitern das Profil der Bibliothek.

Märchen- und Wissenschafts-Show als Live-Stream auf Twitch

Der Alte Wartesaal im Bahnhof Herne ist ein Veranstaltungsort für junge Kultur. Zentral zwischen einem Schnellrestaurant und Gleis 2 gelegen, finden hier jährlich zahlreiche analoge Kulturveranstaltungen statt. Die Themenpalette reicht von Musik über Literatur bis hin zu Comedy. Zum Glück eignet sich das historische Gebäude mit dem sieben Meter hohen Tonnengewölbe auch exzellent als Streaming-Studio. Wo vor 100 Jahren noch die Bahnreisenden auf ihren Zug warteten, entstand nun eine Show-Kulisse erster Klasse.

Im Rahmen des Sommerleseclubs fand dort zum ersten Mal eine Veranstaltung der Stadtbibliothek im Livestream statt. Eine zauberhafte Märchenstunde in Kombination mit einer Sandmalerei-Show wurde via Livestream übertragen. Interessierte klickten auf einen Link, der am Veranstaltungstag mit Beginn des Events freigegeben wurde.

Die Künstlerin Svetlana Telbukh kreierte zu dem Märchen, das vorgelesen wurde, Motive auf feinstem Sand, der auf einer beleuchteten Glasplatte lag und auf eine Leinwand projiziert wurde. Von einem auf den nächsten Augenblick entstanden so neue Bilder – jedes voller Magie. Die Zuschauer tauchten in ein Spiel von Licht und Schatten und reisten durch die Märchenwelt. Musikalisch begleitet wurde das Event von einer jungen Herner Sängerin.

 Sandmal-Künstlerin Svetlana Telbukh (Copyright Fachbereich Kultur)

Die Veranstaltung ist auch ein schönes Beispiel für eine gut funktionierende interkommunale Kooperation, denn die Stadtbibliotheken Witten und Hattingen haben diese Veranstaltung als Mitglieder der Onleihe Ruhr unterstützt. Sie fand im Rahmen des Sommerleseclubs statt und verzeichnete 640 Aufrufe.

Auch eine Wissenschaftsshow mit dem Autor Aeneas Rooch fand als Live-Stream statt. Er zeigte, dass Physik sehr spannend sein kann. Unter dem Motto „Rubbel die Katz oder wie man Wasser biegt“ ging Rooch den Rätseln des Alltags auf den Grund und stellte Experimente zum Nachmachen vor. Auch dieses Event wurde von jungen Herner Musikern begleitet. Insgesamt 620 Aufrufe wurden bei der Aktion gezählt, die von den Mitarbeiterinnen der Herner Stadtbibliothek moderiert wurde.

Wissenschaftsjournalist Aeneas Rooch  (Copyright Fachbereich Kultur)

Beide Veranstaltungen wurden über die Plattform Twitch gestreamt. Das technische Team des Kulturzentrums Herne unterstützte die Stadtbibliothek dabei sowohl personell als auch durch technisches Equipment.

Vorteile des Livestream-Formats: In Zeiten ohne Pandemie kann neben der Präsenzveranstaltung zusätzlich auch eine digitale Übertragung angeboten werden. Das führt zu einer größeren Anzahl an Zuschauern, da auf diese Weise auch Menschen erreicht werden, die an Präsenzveranstaltungen nicht teilnehmen können. Darüber hinaus sind Flexibilität und örtliche Unabhängigkeit gewährleistet. Eine Interaktion ist via Chat möglich. Zudem kann das Event auch später noch online besucht werden. Ein großer Nachteil des Livestream-Formats ist allerdings, dass die besondere Atmosphäre einer Vor-Ort-Lesung im Stream verloren geht.

Eine Kombination aus Livestream mit Live-Veranstaltung wäre das ideale Veranstaltungsformat. Dies wird aus finanziellen Gründen nicht immer möglich sein, da technisches Equipment und auch zusätzliches Personal kostenintensiv sind. Hier bietet sich eine interkommunale Kooperation an.

Zukünftig werden mittels eines bibliothekseigenen YouTube-Kanals regelmäßige Livestream-Aktionen stattfinden.

Digitale Bibliothekseinführungen als Comic, Rally oder Tutorial

Da Pandemiezeiten keine Bibliothekseinführungen stattfinden können, hat eine Arbeitsgruppe der Stadtbibliothek Herne kreative und zielgruppengerechte Angebote für verschiedene Klassenstufen und Schulformen entwickelt. Die Planungsgrundlage war eine Edkimo-Umfrage bei den Herner Schulen.

Mit Bibliothekscomics, lustigen Bibliotheksrallyes, einem Katalog-Tutorial und Arbeitshilfen für die Oberstufe werden verschiedene Zielgruppen angesprochen. Darüber hinaus ergänzen ausleihbare Robotik-Themenkisten (Bee Bot, Blue Bot, Ozobot, Thymio) das Medienangebot.

Die Maskottchen Herni und Wannda nehmen Grundschulkinder mit auf eine lustige Reise durch die Stadtbibliothek. In Comicform werden Fragen rund um Ausleihe und Katalog beantwortet. 157 Zugriffe im Januar 2021 zeigen, dass die Bibliothekscomics bei der Zielgruppe gut ankommen.
(Foto: Copyright Stadtbibliothek Herne)


Als weiteres Angebot hat die Bibliothek eigene Apps zur spielerischen Bibliothekseinführung auf Basis von Learning-Apps entwickelt. Schüler*innen können mittels der Learning Apps auch eigene Parcours rund um die Bibliothek erstellen.

Aufgaben und Arbeitsblätter zur Nutzung des Munzinger Archivs und zum Zitieren von wissenschaftlichen Quellen richten sich an Schüler*innen der Oberstufe. Für die Klassenstufen 7 und 8 hat das Team ein Tutorial zum Katalog erstellt.

Diese digitalenTools werden Klassenführungen vor Ort nicht ersetzen, bieten aber dennoch einen zusätzlichen Service und sind eine gut funktionierende Alternative in Zeiten des Lockdowns.

Link zum Online-Angebot:

https://www.herne.de/Kultur-und-Freizeit/Kulturelle-Bildung/Stadtbibliothek/Digitale-Bibliothekseinf%C3%BChrung/

Das digitale Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt. Zukünftig berichten die Bibliotheksmaskottchen monatlich aus dem Bibliotheksalltag. Für Kindergartenkinder werden regelmäßig Ausmalbilder und Bilderrätsel auf die Website gestellt. Auch Video-Tutorials für Schulklassen sind geplant. Die Herner Schulen werden in die Weiterentwicklung mit einbezogen. Über Pressemitteilungen, Informationen für die Schulen und Social Media werden die Angebote dann im Frühjahr beworben.

Digitale Vorleseaktionen für Kinder

Zum Auftakt fand in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag eine digitale Vorleseaktion zum bundesweiten Vorlesetag statt. Unter dem Motto „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister lesen vor“ haben zwei Herner Bürgermeisterinnen für Kinder gelesen. Die Videos waren auf der Bibliotheks-Website und auf der Website des Deutschen Städtetages zu sehen.

Die Vorlesevideos werden jeweils im Vormonat für den Folgemonat produziert. Zielgruppen sind parallel zu den monatlichen analogen Angeboten Kinder ab 3 Jahren und ab 6 Jahren.

Im Januar 2021 wurde zum Beispiel jede Woche ein Abschnitt aus dem Buch „Der kleine Prinz“ auf der Website veröffentlicht. Die Vorleseaktion hatte im Januar 443 Zugriffe.
(Foto: Copyright StB Herne)


Im Dezember letzten Jahres haben Vorlesepaten an drei Adventswochenenden weihnachtliche Geschichten gelesen, die ein Herner Musiker mit Liedern begleitet hat. Insgesamt konnten für das weihnachtliche Vorlesen 778 Aufrufe verzeichnet werden – wohl auch Dank des Wiedererkennungswerts der Vorlesepaten.

Demnächst dürfen sich die kleinen Zuhörer*innen auf einen Hund freuen, der in die Vorleseaktion einbezogen wird. Dadurch werden sowohl die Kinder als auch die Vorleser noch mehr Spaß an der Aktion haben.

Offen ist noch, ob zukünftig Online-Lesungen neben den Vorleseaktionen vor Ort weitergeführt werden können.

Mit den digitalen Angeboten hat das Herner Team neue Wege ausprobiert, um ihren Kund*innen weiterhin einen umfassenden Service zu bieten, präsent zu bleiben und in Pandemiezeiten eine kulturelle Teilhabe zu sichern. Auch wenn digitale Formate nicht das analoge Kulturleben ersetzen, ergeben sich daraus Zukunftschancen.

Ansprechpartnerin:
Dorothé Schlautmann
Stadtbibliothek Herne
Tel. 02323 – 162793
dorothe.schlautmann@herne.de     

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Corona-Umfrage zeigt: IT-Infrastruktur der Öffentlichen Bibliotheken in NRW oft unzureichend

Der Lockdown in der Corona-Krise hat einen gewaltigen Digitalisierungsschub ausgelöst. Auch die Öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen haben die Corona-Krise dazu genutzt, digitale Angebote zu erproben und auszubauen. Neben der Onleihe boten sie erstmalig oder verstärkt digitale Formate wie Tutorials, Online-Buchvorstellungen, -Lesungen oder -Schreibwerkstätten an. Aber wie gut hat die technische Umsetzung funktioniert? Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW hat dazu im Juni eine Umfrage zum Online-Betrieb der Bibliotheken während des Lockdowns in der Corona-Krise durchgeführt. An der Online-Umfrage beteiligten sich 114 Bibliotheken.

Das Ergebnis: In knapp 80 Prozent der Bibliotheken war die technische Infrastruktur unzureichend, so dass die Umsetzung von Online-Angeboten eine Herausforderung darstellte.

So gaben 32,9% der Bibliotheken an, dass die ihnen zur Verfügung stehende Internetbandbreite nicht ausreichte, um Video-Streaming anzubieten. In 13,2% der Bibliotheken ließ sich zu diesem Zweck erst gar keine stabile Verbindung aufbauen. Mit 31,6% hat fast ein Drittel der Bibliotheken auf private Endgeräte ihrer Mitarbeiter*innen zurückgreifen müssen, um entsprechende Formate zu realisieren.

22,4% der Bibliotheken hatte kein Endgerät zur Aufnahme von Foto und Videodateien. 15,8% der Bibliotheken gaben an, keine Tondateien aufnehmen zu können.

Die Antworten decken sich mit den Ergebnissen einer bereits im August 2019 durchgeführten Umfrage der Fachstelle zur Glasfaseranbindung Öffentlicher Bibliotheken. In dieser hatten 59% der Bibliotheken angegeben, nicht an das Glasfasernetz angebunden zu sein. 29% der Bibliotheken stand darüber hinaus lediglich eine Bandbreite von 20 Mbit/s oder weniger zur Verfügung.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der aktuellen Umfrage bei der Nutzung von Videokonferenzen oder Webinaren als Arbeitsinstrument. 52,7% der Bibliotheken haben hiermit während der Corona-Schließzeit Erfahrungen gesammelt. Lediglich 26,3 % der Bibliotheken, die an einer Videokonferenz oder einem Webinar teilgenommen haben, sind hierbei nicht auf Hindernisse gestoßen. In ebenfalls 26,3% der Bibliotheken waren die Probleme auf eine instabile Internetverbindung zurückzuführen, in weiteren 12,3% der Bibliotheken reichte die Bandbreite nicht aus, sobald mehrere Mitarbeiter gleichzeitig an dem Webinar oder der Videokonferenz teilnehmen wollten. In 22,8% der Bibliotheken konnte keine Software für Webinare oder Videokonferenzen bereitgestellt werden.

Zusammenspiel aller EDV-Komponenten

 

Hinzu kommt, dass es nicht ausreicht nur einzelne Probleme zu beheben, damit digitale Angebote wie Online-Lesungen oder Video-Tutorials erfolgreich funktionieren. Wenn für die Durchführung eines Angebotes die Internetanbindung ungenügend und die WLAN-Bandbreite zu schwach ist, wird die Verbesserung der WLAN-Ausleuchtung allein kein Gelingen des Angebotes gewährleisten.

Der Erfolg von digitalen Angeboten wie Online-Lesungen oder Video-Tutorials hängt vom Funktionieren und Zusammenspiel aller Komponenten der EDV-Infrastruktur ab. Neben einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung schließt dies auch Bereiche wie Netzwerk und Ausstattung mit ein. Notwendig ist außerdem das Vorhandensein lokaler Expert*innen, die bei Bedarf mit entsprechenden EDV-Kompetenzen unterstützen können. 61,1% der Bibliotheken sehen hier bei ihren Mitarbeitern noch erhöhten Schulungsbedarf.

Technische Infrastruktur an heutige Erfordernisse anpassen

Fazit: Bibliotheken haben die Aufgabe Zugang und Orientierung in digitale Wissenswelten zu vermitteln, Teilhabe an einem immer stärker digital organisierten Leben zu ermöglichen und so die digitale Spaltung der Gesellschaft zu verringern. Gute inhaltliche Ansätze reichen nicht aus, um Online-Angebote anbieten zu können. Digitale Angebote Öffentlicher Bibliotheken können nur wirksam vermittelt werden, wenn sie auch technisch umgesetzt werden können. Es gilt, auch die technische Infrastruktur in Bibliotheken an heutige Erfordernisse anzupassen. Nur dann werden Bibliotheken ihre Aufgabe als zentraler Akteur in der Vermittlung digitaler Bildung erfüllen können.

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Speyer: 72 Stunden Quarantäne für zurückgegebene Medien aufgehoben

Die während der Corona-Zeit festgelegten 72 Stunden Quarantäne für zurückgegebene Medien wird in der Stadtbibliothek Speyer ab sofort aufgehoben. Die Stadt Speyer veröffentlichte die Mitteilung in der vergangenen Woche.

Quelle: Mannheimer Morgen – „Bibliothek Abgabe direkt an Verbuchungsecke möglich – Keine Quarantäne für Medien“ (zuletzt aufgerufen am: 18.08.2020), online verfügbar unter: https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_artikel,-speyer-keine-quarantaene-fuer-medien-_arid,1674869.html

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Webinar: Erfahrungen und Tipps rund um die Wiedereröffnung von Bibliotheken in Zeiten von Corona

Am 29. Mai 2020 um 16 Uhr sprechen Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und Steve Powell, COO des Orange County Library System in Orlando / Florida über die Herausforderungen und Erfahrungen in den ersten Wochen nach der Wiedereröffnung von Bibliotheken in Zeiten von Corona. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es dabei in Deutschland, den USA und weltweit?

Neben einem Erfahrungsaustausch sollen auch konkrete Tipps gegeben werden.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und in den Austausch zu kommen.

Eine Veröffentlichung des Webinar-Mitschnitts ist ebenfalls geplant.

Das Webinar ist kostenlos. Zur Anmeldung und weiteren Informationen gelangen Sie hier.

Quelle: Newsletter Bibliotheca vom 22.05.2020

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Twittothek – die digitale Auskunftstheke auf Twitter

Einige öffentliche Bibliotheken unter Führung der Stadtbüchereien Düsseldorf bieten eine virtuelle Auskunftstheke #Twittothek auf Twitter an. Die Idee dieses Service ist, dass auch während der Schließung bzw. der eingeschränkten Öffnungszeiten und Services der Bibliotheken, alle Fragen der Kundinnen und Kunden gestellt und beantwortet werden können. Den Nutzern von Twitter steht so eine mobil erreichbare Informationsmöglichkeit zur Verfügung. Jede/r der als Bibliotheksmitarbeiterin oder freie/r bzw. selbständig arbeitende Kollegin kann mitmachen, Bibliotheken selbst auch. Interessierte können sich einfach bei Stephan Schwering, Leiter der Zentralbibliothek in Düsseldorf (bei Twitter @StpnLibrarian). melden.
Mehr Informationen unter https://stadtbuechereienduesseldorf.wpcomstaging.com/2020/03/26/die-twittothek-ist-wieder-da-und-diesmal-sind-wir-nicht-alleine/

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Der Umgang mit der Corona-Krise in europäischen Bibliotheken

Wie gehen europäische öffentliche Bibliotheken mit der Corona-Krise um? Die Vereinigung der National Authorities on Public Libraries in Europe (NAPLE) hat dazu einen Bericht aus 20 Ländern veröffentlicht. Interessant ist hier neben einer Übersicht über Art und Umfang der Schließungen und die Auswirkungen auf die Mitarbeiterinnen die Schilderung der von den Bibliotheken ergriffenen Maßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel der Ausbau der digitalen Dienstleistungen, die Quarantäne zurückgegebener Medien, die Unterstützung der Gesundheitsdienste durch die Bibliotheksmitarbeiterinnen, Fake News und entsprechende Aufklärungsangebote der Bibliotheken. Hier der Link zum Bericht: https://www.culturaydeporte.gob.es/cultura/areas/bibliotecas/mc/napleweb/presentation.html

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In eigener Sache: Fachstelle in Corona-Zeiten (aktualisiert)

Leider müssen wir alle weiterhin mit vielen Ungewissenheiten umgehen und können nicht sagen, wann das Kontaktverbot weiter gelockert wird. Deshalb haben wir uns entschieden, die Regionalen Bibliothekskonferenzen bis einschließlich 03. Juni 2020 abzusagen.

Selbstverständlich sind wir wie bisher für Ihre Beratungsanfragen erreichbar. Bis auf Weiteres werden wir jedoch nur im Einzelfall Vor-Ort-Beratungstermine in Bibliotheken durchführen. Ob der Termin verschoben werden kann oder auch eine telefonische Beratung bzw. die Durchführung einer Videokonferenz in Frage kommt, besprechen wir mit Ihnen in jedem Einzelfall.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an das Fachstellen-Team wenden.

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Corona-Pandemie: Empfehlungen des dbv für die Wiedereröffnung von Bibliotheken

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) hat für Bibliotheken, die jetzt von ihrem Träger die Erlaubnis erhalten wiederzueröffnen, eine Liste mit Empfehlungen von Maßnahmen zur Einhaltung von Hygienestandards, Kontaktbeschränkungen, Zugangsbeschränkungen und damit Angebotsbeschränkungen erstellt. Die aufgelisteten Punkte des dbv sollen als Anregung verstanden werden, die von jeder Bibliothek individuell überprüft und in einem lokalen Konzept bzw. Hygieneplan bedarfsgerecht festgelegt werden müssen. Link zur Liste: https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/themen/2020_04_23_dbv_Empfehlungen_Wiederer%C3%B6ffnung_Bibliothek_Corona_final.pdf

 

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Blogparade: Stadtbibliothek München startet Vernetzungsaktion

Die Münchner Stadtbibliothek hat Bibliotheken unter dem Hashtag #WirBibliotheken dazu aufgerufen, zu erzählen, was sich durch die ungeplante Schließzeit verändert hat. Denn auch wenn der Hauptaspekt vieler Bibliotheken, der reale Ort, nicht mehr zur Verfügung stand, konnten sie Teile des Angebots anderweitig bereitstellen oder haben völlig neue Formate entwickelt.

Damit aus Notlösungen die Arbeitsweisen von morgen werden, sind alle Bibliotheken eingeladen, ihre Erfahrungen auf ihren eigenen Blogs zu posten. Verwenden Sie den Hashtag #WirBibliotheken, betten den Link der Münchner Bibliothek ein und informieren die Kolleg*innen unter stb.web@muenchen.de. Alle Teilnehmer werden auf dem Münchner Blog verlinkt. Wer keinen eigenen Blog betreibt, kann dort einen Gastbeitrag schreiben. Die Aktion läuft vom 27. April bis 11. Mai.

Mögliche Ansatzpunkte sind die folgenden:

  • Welche neuen Möglichkeiten, für unsere Nutzer*innen da zu sein, sind entstanden?
  • Was hat sich hinsichtlich Bestand, Präsentation und Services getan?
  • Hat sich die Art der Kommunikation mit den Nutzer*innen verändert?
  • Was funktioniert gut und soll fortgeführt werden?
  • Welche Rolle spielen die Bibliotheken gerade in den jeweiligen (Stadt-)Gesellschaften und was davon wird bleiben?
  • Analog – virtuell: was hat sich verschoben, welche neuen Formate sind entstanden?
  • Arbeitsweise: was geht in Zukunft flexibler, anders, leichter,….?
  • Was wird sich geändert haben, wenn euer Haus wieder eröffnet?
  • Wo seht ihr zu gestaltende Möglichkeitsräume für die Stadtbibliothek von morgen?

Quelle: Münchner Stadtbibliothek – „Vernetzungsaktion für Bibliotheken
vom 27. April bis 11. Mai“ (16.04.2020), online verfügbar unter  https://blog.muenchner-stadtbibliothek.de/wirbibliotheken/

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Corona-Krisenhilfe: vbnw wirbt für befristete kostenfreie Digital-Abos

Einige Bibliotheken ermöglichen auch Nicht-Bibliotheks-Mitgliedern in ihrer Kommune während der Krise einen befristeten kostenfreien Zugriff auf ihre digitalen Angebote. Der Verband der Bibliotheken NRW (vbnw) wirbt für diese Idee und veröffentlicht alle Bibliotheken mit Digi-Abo auf der Webseite des Verbandes (www.bibliotheken-nrw.de). Der vbnw will damit deutlich machen, dass Bibliotheken auch in Krisenzeiten wichtige Ansprechpartner bleiben. Um in die Liste aufgenommen zu werden, können Bibliotheken mit befristetem Digi-Abo einfach eine Mail an folgende Adresse senden presse@bibliotheken-nrw.de.

Quelle: Sondernewsletter des Verbands der Bibliotheken NRW (23.03.2020)