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#DesignDienstag: Der Eingangsbereich – die Visitenkarte jeder Bibliothek

Willkommen zu unserem neuen #DesignDienstag. In dieser Serie nimmt euch unsere Innenarchitektin Anja Thimm mit in die Welt der Bibliotheksgestaltung. Sie zeigt, wie aus gut geplanten Räumen lebendige und einladende Orte werden, in denen man sich gerne aufhält. Ob Eingangsbereich, Kinder- oder Jugendbibliothek: Jede Zone erfüllt eine eigene Aufgabe und braucht ihre ganz eigene Atmosphäre. Zum Auftakt schauen wir uns den Eingangsbereich an. Denn der erste Eindruck zählt – auch in der Bibliothek.

Orientierung und Raumstruktur

Wenn ich eine Bibliothek betrete, sehe ich mir (logisch ;)) als Erstes immer den Eingangsbereich an. Nicht aus Neugier, sondern weil hier ganz viel entschieden wird. Der Eingang ist die Visitenkarte der Bibliothek. In den ersten Sekunden entsteht ein Eindruck, der bleibt. Fühle ich mich willkommen? Verstehe ich sofort, wo ich hinmuss? Oder bin ich erst einmal mit mir und dem Raum beschäftigt?

Gute Gestaltung bedeutet hier vor allem, Funktion und Atmosphäre zusammenzubringen. Besucherinnen und Besucher sollten ohne großes Nachdenken zur Informationstheke, zur Garderobe oder zur Medienverbuchung finden. Klare Wege, eine logische Zonierung, gut lesbare Beschilderung und eine offene Raumstruktur helfen enorm. Auch Licht spielt dabei eine große Rolle: Helle, gut ausgeleuchtete Bereiche geben Sicherheit und erleichtern die Orientierung.

Barrierefreiheit und Inklusion

Orientierung hört aber nicht bei Wegführung und Schildern auf. Für mich gehört Barrierefreiheit immer ganz selbstverständlich zur Gestaltung dazu. Rutschhemmende Böden, automatische Türen und ausreichend Bewegungsflächen für Rollstühle sind keine Extras, sondern Grundlagen.

Sehr bewährt haben sich taktile Bodenleitsysteme, die Menschen mit Seheinschränkungen direkt zur Informationstheke führen. Ergänzend können digitale Hilfen wie akustische Wegweiser oder niedrig platzierte Touchscreens den Zugang weiter erleichtern. Wichtig ist dabei immer, die Technik so einzusetzen, dass sie unterstützt und nicht überfordert.

Ein schönes Beispiel dafür ist die Stadtteilbibliothek Oberhausen-Sterkrade: Hier führt ein taktiles Leitsystem sicher zur Theke, die zudem barrierefrei unterfahrbar gestaltet ist.

Ein taktiles Leitsystem führt Menschen mit Seheinschränkungen direkt zur Info-Theke. Das Beispiel zeigt die Stadtteilbibliothek Oberhausen-Sterkrade.

Funktionale Möblierung

Ein zentrales Thema im Eingangsbereich ist natürlich die Möblierung. Die Informationstheke ist meist das Herzstück. Sie muss für die Mitarbeitenden ergonomisch funktionieren und gleichzeitig niedrigere Bereiche für barrierefreie Kommunikation bieten.

Auch Selbstverbuchungs- und Rückgabesysteme sollten gut platziert sein. Ideal ist es, wenn sie vom Thekenbereich aus einsehbar bleiben. Die Medienrückgabe sollte möglichst direkt nach dem Betreten erreichbar sein. Eine zusätzliche Außenrückgabe schafft Flexibilität und wird von vielen Nutzenden sehr geschätzt.

Gleichzeitig bietet der Eingangsbereich großes Potenzial für mehr als reine Servicefunktionen. Niedrige Regale oder spezielle Präsentationsmöbel eignen sich hervorragend für Neuerscheinungen oder aktuelle Themen. Auch Zeitschriftenbereiche, kleine Lesecafés oder andere Kommunikationszonen funktionieren hier gut. Es ist ein lebendiger Bereich, in dem keine absolute Ruhe nötig ist und der durch große Fenster oft auch nach außen wirkt.

Bei Sitzmöbeln achte ich besonders auf Komfort, Pflegeleichtigkeit und Robustheit. Der Eingangsbereich ist stark frequentiert und genau das muss man den Möbeln auch zugestehen.

Lichtgestaltung

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Beleuchtung. Dabei hat Licht enormen Einfluss auf Orientierung und Aufenthaltsqualität. Eine gute Lichtplanung nutzt Tageslicht, vermeidet Blendung und setzt gezielt Akzente. So entsteht eine freundliche Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher ganz automatisch weiter in die Bibliothek hineinzieht.

Beispiele aus NRW

Ein gut gestalteter Eingangsbereich ist somit weit mehr als eine Durchgangszone: Er schafft Orientierung und legt den Grundstein für ein positives Nutzungserlebnis. Dass es viele gute Lösungen gibt, zeigen zahlreiche Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen. Hier ein paar Beispiele:

Stadtbibliothek Bergheim

Hier empfangen wechselnde Farben und mehrsprachige Begrüßungen die Besucher*innen. Der Verbuchungsbereich liegt direkt neben dem Eingang und ist von der Servicetheke aus gut im Blick.

Stadtbibliothek Brühl

Die Bibliothek in Brühl teilt sich das Gebäude mit dem Rathaus. Das gemeinsame Foyer dient als Rückgabeort für Medien. Auf jeder Etage sorgt eine Theke für Orientierung und ist Anlaufstelle für Besucher.*innen.

Stadtteilbibliothek Essen-Huttrop

In Essen-Huttrop liegt die Theke direkt im Eingangsbereich und dient sowohl als Informationstheke als auch als Café. Der Verbuchungsbereich ist dank farbiger Leuchtschrift sofort sichtbar.

Stadtbibliothek Kamp-Lintfort

In Kamp-Lintfort befindet sich das Lesecafé im Eingangsbereich der Bibliothek. Der eigentliche Empfangsbereich mit Informationstheke befindet sich etwas weiter hinten, abgetrennt durch den Open-Library-Bereich.

Stadtbibliothek Langenfeld

In Langenfeld gelangen die Besucher*innen beim Betreten der Bibliothek direkt zur Informationstheke, die gleichzeitig als Theke für das gegenüberliegende Lesecafé genutzt wird. Der Selbstverbuchungsbereich ist vor der Theke angeordnet und wurde in die Wand sowie das angrenzende „Superregal“ integriert.

Zentralbibliothek Mönchengladbach

Der Eingangsbereich in der Zentralbibliothek Mönchengladbach ist ein offenes Foyer über zwei Geschosse, das auch für Veranstaltungen genutzt wird. Neben Theke, Verbuchungsbereich und Garderobe gibt es auch ein Lesecafé auf der Ebene. Ein großer digitaler Infoscreen informiert die Besucher direkt beim Betreten.

Stadtteilbibliothek Oberhausen-Sterkrade

Im Windfang in Oberhausen-Sterkrade gibt es E-Ladeplätze für Fahrräder. Besucher*innen werden über eine mehrsprachige Beschriftung auf der Glasschiebetür informiert. Ein taktiles Bodenleitsystem führt zur Theke, die barrierefrei unterfahrbar gestaltet ist.

Stadtbibliothek Velbert

Die Bibliothek in Velbert ist Teil des Forum Velbert und wird über ein gemeinsames Foyer betreten. Direkt beim Eingang der Bibliothek liegt der Verbuchungsbereich, ergänzt durch ansprechend gestaltete Präsentationsmöbel. Die Theke befindet sich nach einem kleinen Durchgang am Rand der offenen Fläche, die Sitzplätze und die Belletristik beherbergt.

Autorin

Anja Thimm studierte Innenarchitektur an der Hochschule Trier. Nach ihrem Abschluss und einem Ausflug in die Welt der Büroplanung gehört sie seit 2016 zum Team der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW und berät Bibliotheken zu den Themen Bau und Einrichtung. Ebenfalls seit 2016 ist sie Mitglied der Facharbeitsgruppe Bau und Einrichtung der Fachstellenkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland.

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Hagen: Stadtteilbibliothek in Haspe mit Technothek

Technik entdecken, ausprobieren und verstehen: In der Bücherei Haspe ist das jetzt ganz praktisch möglich. Mit der neuen Technothek, einer Initiative des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), steht Kindern und Jugendlichen ein vielseitiges Angebot rund um Technik und Naturwissenschaften zur Verfügung.

Ob Roboter, Experimentierkästen oder Bau- und Tüftelsets: In der Technothek können junge Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und spielerisch eigene Erfahrungen sammeln. Das Angebot lädt zum Ausprobieren ein und vermittelt technische Zusammenhänge auf anschauliche Weise. Ziel ist es, früh Interesse an technischen Themen zu fördern und mögliche Berührungsängste abzubauen.

Auch Schulen können die Technothek nutzen. Die Materialien eignen sich gut als Ergänzung zum Unterricht und unterstützen praxisnahes Lernen.

Quelle: https://www.radiohagen.de/artikel/technothek-jetzt-in-der-buecherei-haspe-2554562

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Münster-Hiltrup: Vorlese-Workshop für Büchereimitarbeitende und Kitapersonal

Die Bibliothek vermittelt in einem Tageswokshop die Grundlagen des Vorlesens. Der Schwerpunkt liegt auf dem Charakterlesen und es wird ein Überblick über die Gestaltung einer Vorleseaktion mit und für Kinder gegeben. Referent Daniel Werner ist ein erfahrener Vorleser und Gründer der Initiative „Clemens der Lesedrache“.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.stadtteilbuecherei-hiltrup.de/vorleseworkshop-fuer-buechereimitarbeitende-und-kitapersonal-im-januar/

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dbv: Verbandsstrategie 2030 veröffentlicht

Der Deutsche Bibliotheksverband hat in seiner Verbandsstrategie 2030 acht Ziele formuliert , die er gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Gremien in den kommenden Jahren umsetzen will. Dazu zählen unter anderem Ziele zur Rolle von Bibliotheken als Bildungspartner, als Orte für Diskurs und Begegnung sowie als Einrichtungen der Daseinsvorsorge in städtischen und ländlichen Regionen. Außerdem will er sich für die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) durch Bibliotheken einsetzen.

Die Strategie 2030 des dbv kann hier heruntergeladen werden.

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Neue Ausgabe Pro Libris mit Schwerpunkt Freiheit & Verantwortung

Die neueste Ausgabe von ProLibris befasst sich intensiv mit dem Spannungsfeld zwischen freiem Zugang zu Wissen und dem verantwortungsvollen Umgang mit umstrittener Literatur, insbesondere der Debatte um Warnhinweise auf Büchern in öffentlichen Bibliotheken. Katja Bartlakowski, Professorin für Bibliothekspolitik und Community Building, Cordula Gladrow, Leiterin der Stadtbibliothek Münster und Stephan Schwering, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf, diskutieren über den Fall Münster, in dem die Stadtbibliothek Warnhinweise auf zwei Büchern anbrachte und damit einen Rechtsstreit auslöste.

Was Sie außerdem erwartet:

  • Urheberrecht und Open Access: Trotz der Unterschiede in der eLending-Diskussion und der Open Access-Debatte kämpfen öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken in gemeinsamen Aktionsbündnissen für niedrigschwelligen Zugang zu Literatur und faire Preise.
  • US-amerikanische „Banned Books“-Debatte: Ein Beitrag von Katja Bartlakowski lässt erahnen, worüber auch Deutschland in Zukunft diskutieren könnte.
  • Rechtslage im Überblick: Eine Einordnung des Rechtsfalls Münster durch Felix Magin, Vorsitzender der dbv-Rechtskommission, beleuchtet die fehlende Ermächtigungsgrundlage in NRW und die Notwendigkeit gesetzlicher Nachbesserungen.
  • Künstliche Intelligenz (KI) in der Recherche: Der Artikel „KAI mit KI. Wissenschaftliche Recherche neu gedacht“ beleuchtet das neue KI-Recherchetool an der Fachhochschule Südwestfalen, das als erste in NRW ein solches System im Pilotbetrieb einsetzt.

Link zur Ausgabe: https://www.bibliotheken-nrw.de/wp-content/uploads/2026/01/ProLibris-04_DS_WEB.pdf

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Herten: Leseförderung an ungewöhnlichen Orten

Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Herten liest … besonders“ erproben die Freiwilligenagentur Herten und der Quadratkilometer Bildung Herten neue Ansätze der Leseförderung. An jedem letzten Sonntag im Monat finden von 11 bis 13 Uhr Lesungen an wechselnden, teils ungewöhnlichen Orten im Stadtgebiet statt. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder, Familien und junge Menschen.

Der Auftakt ist für Sonntag, den 25. Januar, an der Haltestelle 75 an der Bahnhofstraße in Westerholt vorgesehen. Insgesamt sind zwölf Termine geplant, die unter anderem in der Umweltwerkstatt, bei der Vestischen, in Kapellen, bei der Freiwilligen Feuerwehr, auf den Wassertürmen in Scherlebeck sowie im Freizeitbad Copa Ca Backum stattfinden.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.hertener-allgemeine.de/herten/herten-lesefoerderung-literatur-ungewoehnliche-orte-kinder-familien-projekt-2026-w1137974-8001185800/

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Düsseldorf: Neues VR-Erlebnis in Musikbibliothek

Das Projekt in der Zentralbibliothek Düsseldorf versetzt die Zuschauer*innen mithilfe von VR-Technologie ins räumliche Zentrum eines Live-Konzertes. Die produzierten Videos erzeugen eine dreidimensionale Umgebung, in der sich Objekte mit realistischer Tiefe und Perspektive wahrnehmen lassen. Dadurch entsteht ein intensives audiovisuelles Erlebnis, das Nähe und Atmosphäre eines Konzerts vermittelt.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/standorte/zentralbibliothek/musikbibliothek

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Freie Plätze im Online-Seminar „Next-Level-Coding in Bibliotheken“ / 04.03.26

Am 4. März findet das Online-Seminar „Next-Level-Coding in Bibliotheken – Programmierideen für Fortgeschrittene“ mit der Medienpädagogin Janina Wiegand statt. Es richtet sich an Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken mit ersten Programmiererfahrungen, die ihre Kenntnisse vertiefen und komplexere Programmierprojekte selbst gestalten möchten.

Das Seminar wird in Kooperation mit der Fachstelle für Öffentlichen Bibliotheken NRW angeboten und ist für ÖB-Beschäftigte aus Nordrhein-Westfalen kostenfrei.

Für Teilnehmer*innen aus anderen Bundesländern/Branchen beträgt die Teilnahmegebühr 95,- Euro.

Zum Angebot:https://www.th-koeln.de/weiterbildung/next-level-coding-in-bibliotheken—programmierideen-fuer-fortgeschrittene_129938.php

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dbv: KI-Seminare: Mitschnitte veröffentlicht

Zum Jahresende hat das dbv-Projekt „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“ zwei Online-Seminare unter dem Titel „KI-Kompetenzen fördern“ durchgeführt. Lambert Zumbrägel, Medienpädagoge an der Stadtbücherei Würzburg, zeigte dabei ganz konkret, wie Bibliotheken passende Angebote zu Künstlicher Intelligenz entwickeln und umsetzen können.

Julian Kasten vom Projekt „News Against The Machine“ stellte vor, wie Bibliotheken junge Menschen durch die kreative Arbeit mit KI-generierten Inhalten dabei unterstützen können, kritisches Denken zu stärken und für Desinformation zu sensibilisieren. Die Aufzeichnungen beider Seminare sind jetzt in der Mediathek des dbv-Projekts „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“ abrufbar: https://netzwerk-bibliothek.de/de_DE/netzwerk-pool?p=1&blog_id=1&category=Online-Seminar&tag=alle

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Museen sollen von Bibliotheken lernen

Museen in Deutschland könnten sich stärker an der Entwicklung von Bibliotheken orientieren. Das sagt Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Stadtbibliotheken hätten sich in den vergangenen Jahren zu offenen Treffpunkten entwickelt, an denen Menschen aus ganz unterschiedlichen Communities zusammenkommen. Genau diese Offenheit wünscht sie sich auch für Museen.

Museen könnten, so Ackermann, zu „Lagerfeuern der Gesellschaft“ werden: Orte, an denen man sich willkommen fühlt und die gerade in politisch schwierigen Zeiten Orientierung und Austausch bieten. Steigende Eintrittspreise sieht sie dabei nicht als entscheidendes Hindernis. Wichtiger sei es, Museen insgesamt als zugängliche und lebendige Orte weiterzuentwickeln.

Link zum Artikel: https://www.sueddeutsche.de/kultur/zukunft-der-museen-ackermann-museen-sollten-sich-an-bibliotheken-orientieren-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251225-930-465615