Alle Artikel in der Kategorie “Kinder und Jugendliche / Schule

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Shortlist für den Deutschen Kinderbuchpreises 2022 steht fest

Die zehn Finalisten für den diesjährigen Kinderbuchpreis sind bekannt gegeben worden. Über den Siegertitel wird in den kommenden Wochen eine Kinderjury entscheiden.
Folgende Kinderbuchtitel haben es auf die Shortlist geschafft:

  • Allerbeste Schwestern (Autorin: Caroline Rosales; Illustratorin: Laura Bednarski)
  • Artur & Ananas Bei mir piept’s wohl! (Autorin: Uticha Marmon, Illustratorin: Elli Bruder)
  • Champions – Sporthelden, die Geschichte schreiben (Autor: Sven Voss, Illustratorin: Petra Braun)
  • Das wunderbarste Wesen der Welt (Autorin: Annika Klee, Illustratorin: Stella Eich)
  • Der Monsterjäger-Club – Die Geisterbahn von Bad Murks (Autor: THiLO Petry-Lassak, Illustrator: Alexander von Knorre)
  • Du, Papa … Ist zehn viel? (Autorin: Sabine Bohlmann, Illustratorin: Emilia Dziubak)
  • Grimm und Möhrchen – Ein Zesel zieht ein (Autorin: Stephanie Schneider, Illustratorin: Stefanie Scharnberg)
  • Ich bin (d)ein Buch, hol mich hier raus (Autorin: Katja Frixe, Illustratorin: Tine Schulz)
  • Kasi Kauz und die komische Krähe (Autor: Oliver Wnuk, Illustrator Matthias Derenbach)
  • Ruby Fairygale und die Insel der Magie (Autorinnen: Kira Gembri und Marlene Jablonski, Illustratorin: Verena Körting)

Der Siegertitel wird am 8. Oktober 2022 in der Leipziger Kongresshalle am Zoo verkündet.

Quelle: buchreport (08.08.2022)

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Entwicklung und Herausforderungen des Bildungspersonals

Der aktuelle Bildungsbericht des Deutschen Jugendinstituts zum Thema „Bildung in Deutschland 2022“ befasst sich Schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und den Schwierigkeiten des Bildungspersonal. Besonders in der Frühen Bildung ist der Fachkräfte-Mangel ein zentrales Problem. In der Mitte des Jahrzehnts wird der Personalbedarf am größten sein.

Quelle: Niedersächsisches Institut für frühkindliche Entwicklung

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Neue MünDig-Studie („Mündigkeit und Digitalisierung“)

Die neue MünDig-Studie („Mündigkeit und Digitalisierung“), die von der Software AG – Stiftung, der Pädagogischen Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorschulen und der Vereinigung der Waldorfkindergärten gefördert wurde, befasst sich mit Fragen zur „Bildung im Digitalen Zeitalter“.

Dabei werden folgende Fragestellungen beleuchtet „Wie lernen Kinder und Jugendliche, mit Medien souverän umzugehen? Welches Medium – analog oder digital – ist zu welchem Zweck und in welchem Alter sinnvoll? Und wie ist vor diesem Hintergrund die Medienbildung an Waldorfschulen und Waldorfkindergärten zu beurteilen?“ Erstmals wurden dabei auch Bibliotheksbesuche bedacht.

Laut der Studie wünschen sich viele Eltern, abhängig vom Alter der Kinder, neben einer stärkeren Nutzung der Potenziale moderner Medien mehr pädagogische und praktische Unterstützung, zum Beispiel bei der Installation von Zeitbegrenzungs- oder Filtersoftware.

Quelle: Webseite Alanus Hochschule „Neue Studie zur Mediennutzung im Kontext der Reformpädagogik“ (12.07.2022)

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„JIMplus 2022“ – Sonderbefragung zur Wahrnehmung von Fake News und Hatespeech

Kürzlich wurde eine Sonderbefragung zur klassischen JIM Studie durchgeführt. Diese hatte die Wahrnehmung von Jugendlichen zu Hatespeech und Fake News im Fokus. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht und auf der Webseite Bildungsklick zusammengefasst. Die Zusatzstudie wurde vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest in Kooperation mit der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Quelle: Bildungsklick

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Leseempfehlungen der GEW für den Schulanfang

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben wieder Buchtitel für den Schulanfang ausgewählt. Die Empfehlungsliste enthält Titel, welche den Kategorien „Schulleben“, „Natur erleben“, „Miteinander leben“, „Mathematische Welten“, „Erwachsen werden“ und „Wunderliche Welten“ zugeordnet sind. Die Sammlung wird hier kostenlos zum Download bereitgestellt. Weitere Leseempfehlungen und Publikationen AJuM sind ebenfalls kostenfrei im Internet verfügbar.


Quelle: Schulmediothek – Leseempfehlungen für den Schulanfang

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Nationaler Bildungsbericht 2022

Der nationale Bildungsbericht ist eine Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens und berücksichtigt Bildungsinstitutionen von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Im Schwerpunktkapitel geht es im aktuellen Bericht um das Thema „Bildungspersonal“.

Quelle: InfoDigital Juli 2022 Newsletter Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Stuttgart

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Bundesprogramm Sprach-KiTas wird eingestellt

Die Einstellung des Programms Sprach-KiTas wurde den Ländern in den vergangenen Wochen mitgeteilt. Daraufhin protestierten viele Länderchefs.

Berlin als vorsitzendes Land der Jugend- und Familienkonferenz, veröffentlichte dazu am Donnerstag eine Erklärung: „In der derzeitigen Situation muss die Sprachförderung von Kindern ein zentrales Anliegen auch der Bundespolitik sein.“

Das Programm und seine Vorläufer finanzieren inzwischen seit 10 Jahren Personal für die Sprachförderung in KiTas. Nun ist das Ziel der Bundesregierung, die bestehenden Strukturen zu verstetigen und in die Verantwortung der Länder zu übergeben. Am Jahresende wird die Förderung auslaufen. Einige Länder haben bereits angekündigt, die Förderung weiterzuführen.

Quelle: Spiegel online

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Leitlinien für die bereichsübergreifende Digitale Bildung

Das Netzwerk Bildung Digital veröffentlicht Leitlinien zur Weiterentwicklung der digitalen Bildung in Deutschland. Im Austausch mit Experten und Expertinnen aus allen Bildungsbereichen wurden fünf konkrete Leitlinien entwickelt, die den bereichsübergrei­fenden Diskurs anregen sollen und einen ganzheitlichen Blick auf Herausforderungen und Potenziale digitaler Bildung ermöglichen.

Die 5 Leitlinien sollen als Ausgangslage dienen und ein Gesprächsangebot für die Weiterentwicklung und Umsetzung guter digitaler Bildung in Deutschland bieten.

  • Ziele formulieren – als Wegweiser und Verständigungshilfe über die Bildungsbereiche hinweg. Eine Bildungsbereiche übergreifende Definition von guter digitaler Bildung ist aufgrund der verschiedenartigen Anforderungen nicht leicht zu finden. Es braucht einen definitorischen Rahmen, um sich verständigen zu können. Wichtig sind der Fokus auf Bedürfnisse der Lernenden und eine langfristige Unterstützung aller Bildungsinstitutionen.
  • Eine offene Haltung braucht die Möglichkeit, sich ausprobieren zu können – in einem geschützten Rahmen und nach eigenem Tempo. Eine persönliche Haltung des pädagogischen Personals, von Führungskräften, Mitarbeitenden in der Verwaltung oder politisch Verantwortlichen, die Mut, Motivation und Agilität ausstrahlt, ist für die Digitalisierung der Bildung zentral.
  • Die technische Ausstattung entlang der Bildungsbiografie denken und alle Bildungsbereiche mit entsprechenden Ausstattungsprogrammen versehen. Technische Ausstattung ist eine wichtige Gelingensbedingung und Grundvoraussetzung für die gelingende digitale Transformation, aber nicht gleichzusetzen mit guter digitaler Bildung. Nach erstmaliger technischer Ausstattung ergeben sich zahlreiche weitere Aufgaben wie Anschlussfinanzierung, Qualifizierung des Personals oder die Schaffung von Supportstrukturen.
  • Fortbildung und Beratung als kontinuierliche Begleitung betrachten, die kompetenz- und bedarfsorientiert organisiert und umgesetzt wird. Das pädagogische Personal, Führungskräfte und Mitarbeitende in den Verwaltungen aller Bildungsbereiche benötigen individuelle und dauerhafte Unterstützung sowie Begleitung. Dafür erforderlich sind bundesweit vereinheitlichte Kompetenzziele für alle Bildungsbereiche und Qualitätsstandards für Fortbildungsangebote.
  • Kommunikation und Austausch als institutionalisierter Normalzustand statt als optionale Zusatzaufgabe – gebündelt und koordiniert durch regionale Knotenpunkte. Aus Sicht der Lernenden kennt die Bildungskette keinen Föderalismus. Daher ist ein ständiger und über alle föderalen Ebenen, Bildungsbereiche, Bildungseinrichtungen und Zielgruppen hinausgehender Austausch unerlässlich. Dabei ist es wichtig, sämtliche Zielgruppen in den Austausch zu bringen, um multiperspektivisch denken und agieren zu können.

Den kompletten Artikel finden Sie hier: https://bildungsklick.de//bildung-und-gesellschaft/detail/digitale-bildung-bereichsuebergreifend-weiterentwickeln

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Leitfaden „Online-Fortbildung: Praxistipps und Anregungen für digitale Fortbildungen im Kita- und Schulbereich“

Die Deutsche Liga für das Kind e.V. hat einen Leitfaden für Fortbildende im Schul- und Kitabereich entwickelt. Die Online-Handreichung ermutigt Fortbildende, den digitalen Raum zu nutzen und unterstützt sie Schritt für Schritt bei der Konzeption von Online-Fortbildungen – von der Reflexion der eigenen Haltung zu digitalen Formaten, über die Zielgruppenanalyse und Auswahl geeigneter digitaler Tools bis hin zur Evaluation der Online-Fortbildung. Das Material ist auch für Öffentliche Bibliotheken interessant.

Informationen: http://liga-kind.de/leitfaden-online-fortbildungen/  

Leitfaden: https://liga-kind.de/wp-content/uploads/2022/02/leitfaden-online-fortbildung.pdf

Quelle: Newsletter vom 12.05.22 der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg