Alle Artikel in der Kategorie “Kinder und Jugendliche / Schule

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Zusatzauswertung zur Pisa-Studie 2018 mit dem Titel „Lesen im 21. Jahrhundert: Lese- und Schreibkompetenzen in einer digitalen Welt“.

Der neue PISA-Bericht der OECD „Lesen im 21. Jahrhundert: Lese- und Schreibkompetenzen in einer digitalen Welt“ untersucht, wie 15-jährige Schüler:innen auf der ganzen Welt Lesekompetenzen entwickeln, um sich im digitalisierten 21. Jahrhundert zurechtzufinden. Die Sonderauswertung wurde am 04. Mai gemeinsam von der OECD Berlin, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Hessischen Kultusministerium und der Vodafone Stiftung vorgestellt. Der Bericht zeigt unter anderem, dass Schulen nur wenig digitale Lesekompetenzen beibringen. International liegt Deutschland unter dem Schnitt. Verschiedene Medien berichten über die Sonderauswertung, unter andem der Tagespiegel: https://www.tagesspiegel.de/wissen/pisa-auswertung-zu-it-kompetenzen-jugendliche-fuehlen-sich-digital-schlecht-unterrichtet/27156736.html

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vbnw-Webinar zum Thema „Bibliotheken als Bildungspartner der Schulen und in der Digitalisierung“ / 10.05.

Bibliotheken können im Rahmen ihres kommunalen Auftrags als Bildungspartner der Schulen einen zentralen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenzen leisten, der auch deutlich über den Bereich Informieren und Recherchieren hinausgehen kann. So verfolgt die Stadtbücherei Ibbenbüren als Bildungspartner der städtischen Schulen das Ziel, Kindern und Jugendlichen die erforderlichen Schlüsselqualifikationen für den digitalen Wandel an die Hand zu geben. Dagmar Schnittker, Leiterin der StB Ibbenbüren, zeigt im vbnw-Webinar am 10. Mai in einem Impuls auf, welchen Weg Ibbenbüren gegangen ist, um erfolgreich als Bildungspartner der Schulen bei der Digitalisierung agieren zu können. Link zur Anmeldung hier.

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Materialheft „Leseleidenschaft wecken. Leseförderung in und außerhalb der Schule“ veröffentlicht

Die AG Jugendliteratur und Medien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ein Materialheft zur Förderung der Lesemotivation veröffentlicht. Verscheidene Methoden von Vorschule bis zur Sekundarstufe II werden vorgestellt.

Der Download ist direkt auf der Webseite der GEW möglich.

Weitere Informationen unter: Lesen in Deutschland

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Unicef Bericht zur Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Auf die Gruppe der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat Corona besondere Auswirkungen. Unicef hat Familiensoziologe Hans Bertram beauftragt Situation der Kinder und Jugendlichen vor und während Corona zu untersuchen. Er zieht erste Schlüsse:

  • ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen sind unzufrieden mit dem Leben, zwei Drittel zufrieden
  • die Sozialen Benachteiligung wurde durch Corona nach verschärft
  • Eltern stoßen in der Pandemie an ihre Grenzen „Eltern sind ausgebrannt, haben finanzielle Sorgen oder ihre Angespanntheit entlädt sich in Aggressionen.“
  • Mädchen sind unzufriedener als Jungen ( 21 Prozent der Mädchen, 12,9 Prozent der Jungen)

Dr. Bertram empfiehlt mehrere Lösungsansätze, um die Zufriedenheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern. Unter anderem sollen Kinder in Entscheidungsprozesse mehr einbezogen werden und die Gesellschaft sollte die „Bedürfnisse von Kindern stärker wahrnehmen und berücksichtigen“. Darüber hinaus wird auch empfohlen, dass ein kostenloser Bibliotheksausweis für die Förderung der Lesemotivation eingeführt wird.

Weitere Informationen: Spiegel.de

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Digitales Symposium: „Must-have Schulbibliothek“ des Arbeitskreises Jugendliteratur am 29.05.21

Eine Bibliothek sollte zur Grundausstattung jeder Schule gehören, Leseförderung überall auch einen physischen Raum haben. Schätzungen zufolge verfügen aber gerade einmal 18% über einen solch besonderen Lernort; eine bundesweite Erhebung gibt es bislang nicht. Schulbibliotheken sind weder im Schulrecht noch im Schulhaushalt verankert und werden als Spezialbibliotheken wahrgenommen. Das stellt alle, die eine Schulbibliothek aufbauen oder weiterentwickeln wollen, einerseits vor große Herausforderungen, bietet andererseits aber auch Chancen. Das Symposium beleuchtet die aktuelle Situation, liefert Best-Practice-Beispiele und gibt Inspiration und Hilfestellung. Weitere Informationen und Anmeldung unter:

https://www.jugendliteratur.org/veranstaltung/digitales-symposium-must-have-schulbibliothek-1355/?page_id=1

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Dossier Medienkompetenz auf „Deutsches-Schulportal“

Auf der Webseite „Deutsches-Schulportal.de“ werden diverse Themen, die für Schulen heute relevant sein könnten, in Dossiers zusammengestellt. Eines dieser Dossiers beschäftigt sich mit dem Thema Medienkompetenz. Unter dieser Rubrik wurden Konzepte, Informationen, Expertenstimmen und Kolumnen zum Thema zusammengestellt. Das Deutsche Schulportal ist ein Angebot verschiedener Stiftungen und der Zeit Verlagsgruppe.

Quelle: Dossier Medienkompetenz: „Wie machen wir Schüler fit für die digitaler Welt“ (12.03.2021)

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Nominierungen für Deutschen Jugendliteraturpreis

33 Bücher wurden für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert. Die Auswahl wurde von drei unabhängigen Jurys getroffen und am 18. März 2021 in einer Online-Präsentation vom Arbeitskreis für Jugendliteratur bekannt gegeben. Alle Titel nehmen einen mit auf die Reise –  in australische Unterwasserwelten, in die Nationalparks der Welt, von der Türkei nach Deutschland oder einfach in den Süden, per Fahrrad oder in einem alten Campingbus. Mit vielfältigen Erzählweisen und großartigen Illustrationen weiten diese Bücher den Blick ihrer Leserinnen und Leser und betonen, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. 

Insgesamt ist der Deutsche Jugendliteraturpreis mit 72.000 Euro dotiert, die Preisträger werden am 22. Oktober 2021 auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Stifter ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ausrichter der Arbeitskreis für Jugendliteratur. Alle Jurorinnen und Juroren sind ehrenamtlich tätig.

Die Liste der nominierten Bücher finden Sie hier.

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Online-Seminar „Faszination Fake“ zu Verschwörungserzählungen

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ hat einen Mitschnitt Ihres Online-Seminars „Faszination Fake – Verschwörungserzählungen in der medienpädagogischen Praxis thematisieren“ auf seiner Webseite veröffentlicht.

In dem Seminar berichtet Raphaella Müller vom „JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis“ von ihrem Modellprojekt „Truthtellers“, in dem es um Methodenansätze im Bereich Storytelling geht, die dazu beitragen sollen, Jugendliche für das Thema Fake News zu sensibiliseren. Zudem stellen Markus Gerstmann und Barbara Westhof vom „ServiceBureau Jugendinformation Bremen“ Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Zivilgesellschaft vor.

Das Seminar ist unter dem in der Quelle angegebenen Link einzusehen.

Quelle: Gutes Aufwachsen mit Medien „Online-Konferenz: Faszination Fake- Verschwörungserzählungen in der medienpädagogischen Praxis thematisieren“ (05.03.2021)

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Studie zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen im ersten Lockdown

Im Rahmen des Projekts „Kids‘ Digital Lives in COVID-19 Times“ haben das Joint Research Center der Europäischen Kommission und das HBI (Hans Bredow Institut) das digitale Mediennutzungsverhalten von 10- bis 18-jährigen während des ersten Lockdowns untersucht. Dazu wurden europaweit Kinder und Jugendliche online zum Mediengebrauch im Schul- und privaten Kontext befragt.

Die Ergebnisse der deutschen Teilerhebung zeigen, dass sich die Mediennutzung während der ersten Schulschließung erhöht hat. Im Durchschnitt nutzten die Kinder- und Jugendlichen Medien für Schulaufgaben, Freizeitaktivitäten oder den Austausch mit Freund:innen 5,9 Stunden täglich – wobei aber mehr als die Hälfte der Zeit für Schulaufgaben benötigt wurden.

In Bezug auf den Online-Unterricht gab über die Hälfte an, das neue Konzept schnell gelernt zu haben. Allerdings ist rund ein Viertel jedoch besorgt, während der Schulschließung den Anschluss zu verlieren. Rund ein Drittel der Eltern und Erziehungsberechtigen sind diesbezüglich ebenfalls in Sorge und wünschen sich bei einer erneuten Schließung der Schule mehr Unterstützung für ihre Kinder.

Quelle: Gutes Aufwachsen mit Medien– „Mediennutzung im ersten Lockdown – Ergebnisse einer Onlinebefragung von 10- bis 18-jährigen in Europa“ (19.02.2021)

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Fakefinder Kids – neue App vom SWR

Pünktlich zum Safer Internet Day bringt der SWR eine neue App auf den Markt. Fakefinder Kids ist für Kinder ab 8 Jahren konzipiert. Zu den Themen Werbung, Bildtricks und Kettenbriefe soll mit Lernspielen die Medienkompetenz der Kinder gesteigert werden.

„Mit dem ‚Fakefinder Kids‘ schließt der SWR ein wichtige Lücke, da es etwas Vergleichbares für diese Altersgruppe noch nicht gibt“, berichtet Julia Kaltenbacher (Team Medienkompetenz, SWR).

Quelle: SWR.de „‚Fakefinder Kids‘ für Grundschulkinder“ (12.02.2021)