Alle Artikel in der Kategorie “Aus Verbänden und Institutionen

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Deutscher Bibliotheksverband begrüßt Koalitionsvertrag und das klare Bekenntnis zum E-Lending in Bibliotheken

Der dbv begrüßt in einer Pressemitteilung das klare Bekenntnis der kommenden Bundesregierung, faire Rahmenbedingungen beim E-Lending in Bibliotheken zu schaffen. Der dbv bekräftigt in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einer gesetzlichen Regelung, damit Öffentliche Bibliotheken E-Book-Lizenzen gleich nach Erscheinen zu angemessenen Bedingungen käuflich erwerben können – bei gleichzeitiger fairer Vergütung der Autor*innen. Er begrüßt zudem, dass die kommende Bundesregierung die Sonntagsöffnungen für Öffentliche Bibliotheken bundesweit ermöglichen möchte. Das Land Nordrhein-Westfalen ist bislang das einzige Bundesland, in dem die Möglichkeit zur Sonntagsöffnung von Öffentlichen Bibliotheken gesetzlich geregelt ist. Die komplette Meldung kann hier eingesehen werden https://dbv-cs.e-fork.net/sites/default/files/2021-11/PM_dbv%20zum%20Koalitionsvertrag_final.pdf

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Landtag beschließt neues Kulturgesetzbuch für Nordrhein-Westfalen

Mit breiter Zustimmung über die Regierungsfraktionen hinaus hat der Landtag am 25. November 2021 das neue Kulturgesetzbuch für Nordrhein-Westfalen (KulturGB NW) beschlossen. Mit dem Kulturgesetzbuch, das zum 1. Januar 2022 in Kraft tritt, sollen künftig sämtliche die Kultur betreffenden rechtlichen Regelungen und Gesetze in einem zentralen Gesetzeswerk gebündelt werden. Ziel ist, die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens durch verbindliche Rahmensetzungen zu stärken und zugleich die Bedeutung der Kultur als zentrales politisches Handlungsfeld hervorzuheben.

So enthält das Kulturgesetzbuch zum Beispiel ausführliche gesetzliche Bestimmungen zu Musikschulen und Bibliotheken sowie Regelungen zu den Themen soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern, Provenienzforschung und Nachhaltigkeit. Auch die Kulturförderung in ländlichen Räumen bildet einen besonderen Akzent. Mit der Einführung eines Kulturgesetzbuchs nimmt Nordrhein-Westfalen bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Das Kulturgesetzbuch bildet den Rahmen für eine Förderrichtlinie, die es erheblich erleichtert, Anträge auf Förderung zu stellen: Themen der Richtlinie sind u.a. ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn, die Anrechnung ehrenamtlichen Engagements, die anteilmäßige Berücksichtigung fest angestellten Personals, vereinfachte Verwendungsnachweise sowie Festbetragsförderung. Die Richtlinie, die bereits seit Mai 2021 in Kraft ist, soll alle zwei Jahre evaluiert werden, um den Bürokratieabbau auch nachhaltig zu betreiben. 

Mehr zum neues Kulturgesetzbuch unter https://www.land.nrw/pressemitteilung/landtag-beschliesst-neues-kulturgesetzbuch-fuer-nordrhein-westfalen

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Neue Rahmenvereinbarung Bibliothek und Schule in Schleswig-Holstein unterzeichnet

Ende Oktober haben Bildungsministerin Karin Prien und der Vorsitzende des Büchereivereins Schleswig-Holstein, Hans-Joachim Grote, die Neufassung der Rahmenvereinbarung zur Bildungspartnerschaft von Bibliotheken und Schulen in Schleswig-Holstein unterzeichnet. In dieser werden nicht nur die Grundlagen für die Kooperation zwischen den Bildungspartnerinnen Bibliothek und Schule geschaffen. Vielmehr werden erstmals weitere Bereiche der Zusammenarbeit in den Fokus gerückt, wie z.B. die Schulbibliotheken. Diese wurden in der Rahmenvereinbarung von 2005 bisher nicht berücksichtigt. Gemeinsam erarbeiten die Partnerinnen zentrale Beratungs- und Fortbildungsmöglichkeiten für Beschäftigten in Schulbibliotheken und entwickeln ein landesweites Qualitätssiegel, mit dem die Erfolgsfaktoren einer guten Schulbibliothek sichtbar gemacht werden und als Best-Practice-Beispiele im ganzen Land zur Nachahmung anregen sollen. Quelle: „Bildungspartner Bibliothek & Schule: Unterzeichnung neuer Rahmenvereinbarung stärkt Kooperation“, Pressemitteilung der Büchereizentrale Schleswig-Holstein (21.10.2021)
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dbv: Pressemitteilung „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2021/22“ veröffentlicht

Der dbv hat in der vergangenen Woche den „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ veröffentlicht. In der Pressemitteilung dazu heißt es:

„Das vergangene Jahr hat für viele Kultur- und Bildungseinrichtungen tiefgreifende Veränderungen mit sich gebracht, auch für Bibliotheken. Innerhalb kürzester Zeit haben Bibliotheken ihre Services und Angebote
weiterentwickelt, um die Menschen in Deutschland auch während des Lockdowns mit Medien, Informationen und Bildungsangeboten zu versorgen.“

„Allerdings zeichnet sich bereits jetzt ab, dass u.a. aufgrund verminderter Steuereinnahmen viele Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren drastische Kürzungen vornehmen müssen. Im aktuellen „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2021/22“ mahnt der Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv), Prof. Dr. Andreas Degkwitz, dass die Coronakrise nicht zu einer Krise der Bibliotheken werden darf.“

Quelle: bibliotheksverband.de

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dbv: Pressemitteilung zur Initiative „Fair Lesen“ veröffentlicht

Der Deutsche Bibliotheksverband hat gestern eine Pressemitteilung zu der kürzlich gestarteten Initiative „Fair Lesen“ veröffentlicht. Die Initiative wurde von verschiedenen Verlagen, Autorinnen und Autoren gestartet. „Die erzwungene Online-Ausleihe zu Niedrigpreis- Bedingungen – insbesondere für Neuerscheinungen – wäre ein wirtschaftliches Desaster für alle, die vom Kulturgut Buch leben.“ Weitere Aussagen der Initiative finden Sie auf der Webseite initiative-fair-lesen.de.

Die Pressemittelung des dbv beleuchtet verschiedene Falsch- und Fehlinformationen, die dieser Initiative zugrunde liegen:

  • „Für jedes E-Book, das eine Bibliothek verleihen möchte, muss sie eine Lizenz erwerben. Zum Schutz des Buchmarktes gilt wie bei gedruckten Büchern: „eine Kopie, ein Ausleiher“. Das stellt sicher, dass ein E-Book zeitgleich nur von einer einzigen Person gelesen werden kann. Alle anderen Nutzer*innen können sich auf eine Warteliste setzen lassen.“
  • „Bei einer üblichen Ausleihfrist von zwei bis drei Wochen kann ein E-Book daher höchstens 18- bis 26-mal im Jahr ausgeliehen werden.“
  • „Bibliotheken zahlen für die Lizenzen deutlich mehr als private Käufer*innen, da in den Lizenzen das Recht zum Verleih mitbezahlt wird.“
  • „Die Lizenzen, die Bibliotheken erwerben, sind zeitlich befristet, auch um die Abnutzung von Büchern zu simulieren.“

Weitere Punkte finden Sie in der Pressemitteilung des dbv.

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Broschüre des Kulturministeriums NRW zu 26 „Dritte Orte“-Projekten stellt auch drei Bibliotheken vor

Eine aktuelle Broschüre stellt 26 Dritte Orte vor, die durch das gleichnamige Programm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert werden. Unter den Projekten sind auch die Bibliotheken in Bad Berleburg, Borken und Steinhagen. Hinzu kommen Beiträge von Mitgliedern der Dritte Orte-Jury zu Themen wie „Kultur“, „Vitalisierung von Ortskernen“ oder „Transformation“ sowie ein Aufsatz des Architekten Aat Voss zur Notwendigkeit analoger Orte der Begegnung in einer oft von digitalen Medien dominierten Gesellschaft. Mehr dazu unter https://startklar-ab.de/broschuere-dritte-orte/

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FH Potsdam beendet Fernweiterbildungskurs Bibliothekswissenschaft

Nach fünfzehn Jahren erfolgreicher Weiterbildung für Fachangestellte und Bibliotheksassistenten zur Höherqualifizierung auf dem gehobenen Dienst (Bachelor) hat die FH Potsdam den fünfzehnten Kurs abgesagt.
Quelle: Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm „Ende der Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft an der FH Potsdam (R.I.P.)“ (09.09.21), Hobohms „Library and Information Science“ Blog

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IFLA: Erklärung zu Afghanistan

Die IFLA hat die folgende Erklärung zur Lage in Afghanistan veröffentlicht: Gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft hat die IFLA die Ereignisse der letzten Tage in Afghanistan aufmerksam verfolgt. Unsere Sorge gilt in erster Linie den Menschen in Afghanistan, insbesondere den am meisten gefährdeten Gruppen, darunter Frauen und Mädchen. Wir schließen uns der weltweiten Forderung an, dass die Menschenrechte aller afghanischen Bürger respektiert und gewahrt werden müssen. Als Stimme der globalen Bibliothekslandschaft legen wir besonderen Nachdruck auf das Recht auf Bildung und Zugang zu Informationen, auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung sowie auf kulturelle Rechte für alle. Mehr Informationen unter https://www.ifla.org/de/news/ifla-erklarung-zu-afghanistan/

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vbnw nimmt an Anhörung im Landtag zum Kulturgesetzbuch teil / Übertragung über Live-Stream

Der vbnw ist am 16. September bei der zweiten Anhörung der geladenen Sachverständigen zum Gesetzentwurf Kulturgesetzbuch NRW dabei. Interessierte können die Sitzung über einen Live-Stream verfolgen. Die Anmeldung dazu erfolgt über diesen Link: https://www.landtag.nrw.de/home/aktuelles-presse/parlaments-tv/antrag-auf-zugang-zum-livestream.html?id=1114840

Der Verband hat bereits eine Stellungnahme zum Kulturgesetzbuch eingereicht:

https://www.bibliotheken-nrw.de/fileadmin/Dateien/Daten/Aktuelles/Stellungnahme_vbnw_KulturGB_Drucksache_17_13800.pdf?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=vbnw-Newsletter+Juli%2FAugust+2021

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dbv: Stellungnahme zur Evaluierung des Bildungs- und Wissenschafts-Urheberrechts

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) hat eine Stellungnahme mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Bildungs- und Wissenschafts-Urheberrechts veröffentlicht. Aus Sicht des dbv sind die positiven Erfahrungen der Reform des Urheberrechts von 2018 ein starker Beleg dafür, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. In einer weiteren Reform sollten nach Ansicht des dbv die verbleibenden Mängel beseitigt werden und die gesetzlichen Erlaubnisse für den besonderen Bedarf von Wissenschaft und akademischer Lehre konstruktiv weiterentwickelt werden. Mehr Informationen unter https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/2021_08_31_dbv_Stellungnahme_Evaluierung_Urheberrecht_final.pdf