Alle Artikel in der Kategorie “Aus Verbänden und Institutionen

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ALA: Bericht zur Lage der Bibliotheken in den USA

Die American Library Association (ALA) hat zur „National Library Week“ eine Sonderausgabe des „Berichts zur Lage der Bibliotheken in den USA“ veröffentlicht. Der Bericht konzentriert sich auf die Herausforderungen, mit denen die US-Bibliotheken im zweiten Jahr der Pandemie konfrontiert waren, wie zum Beispiel dem Kampf gegen Buchzensuren und Desinformation. https://www.ala.org/news/state-americas-libraries-report-2022

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vbnw: Wahlprüfsteine zur NRW-Landtagswahl 2022

Am 15. Mai 2022 wählt NRW einen neuen Landtag. Der vbnw hat  bei den Parteien des Landtages seine Wahlprüfsteine eingereicht. Aus Sicht des Verbands wird es in den nächsten Jahren zu schwierigen Haushaltslagen in den Kommunen und Gemeinden kommen  – bedingt durch die Corona-Pandemie sowie die jüngste Flüchtlingswelle. Für den vbnw gilt es daher, wachsam zu bleiben und Szenarien mit Bibliothekssterben und erneuten Schließungen zu verhindern. Die Wahlprüfsteine können hier eingesehen werden.

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Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine

Für den Bereich der Bibliotheken hat die Deutsche Nationalbibliothek Mitte März 2022 eine Koordinierungsrolle im Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine übernommen. Viele Akteure im Kulturbereich suchen nach gemeinsamen Wegen und Mitteln, um das kulturelle Erbe der Ukraine zu bewahren und zu schützen. Das Netzwerk hat sich für den Bereich der Bibliotheken der Initiative der KulturGutRetter angeschlossen, die in Berlin einen Logistik-Hub aufbaut, um Materialspenden zentral sammeln und in die Ukraine bringen zu können.

Die erweiterte Webseite der DNB informiert fortlaufend über das Netzwerk und vor allem über aktuelle Hilfsgesuche. Sobald ein Gesuch eintrifft, werden dort die Materiallisten veröffentlicht.

Die DNB sammelt die Angebote der deutschen Bibliotheken und gibt dann komprimierte Meldungen weiter. Außerdem unterstützt die DNB bei der Koordination von Transporten, indem sie beispielsweise geografisch naheliegende Akteure zusammenbringt.

Für Fragen wenden Sie sich gern an kulturgutschutzukraine@dnb.de.

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dbv: Volker Heller wird neuer Bundesvorsitzender

Volker Heller, Generaldirektor der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin, ist mit großer Mehrheit zum neuen Bundesvorsitzenden des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) gewählt worden. Zudem haben die Mitglieder für die Amtszeit 2022-2025 sechs weitere Bundesvorstandsmitglieder bestimmt. Wahlberechtigt waren Vertreterinnen und Vertreter von über 2.000 Mitgliedsbibliotheken des dbv. Heller tritt am 3. Mai 2022 die Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin
an, der den Verband von 2019 bis 2022 geführt hat.

Der gelernte Musiker und Kulturmanager Volker Heller ist seit 2012 Vorstand und Generaldirektor der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB). Zuvor war er von 1993 bis 2012 u.a. Leiter der Kulturabteilung des Berliner Senats, städtischer Kulturreferent in Frankfurt (Oder) sowie Geschäftsführer der Kulturmanagement Bremen GmbH.

In den dbv Bundesvorstand 2022 – 2025 wurden darüber hinaus gewählt:
• Reinhard Altenhöner, Ständiger Vertreter des Generaldirektors, Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
• Petra Büning, Leitung Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, Bezirksregierung Düsseldorf
• Dr. Sabine Gehrlein, Direktorin der Universitätsbibliothek Mannheim
• Marion Mattekat, Direktorin der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB)
• Frauke Untiedt, Direktorin der Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen
• Prof. Robert Zepf, Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Quelle: https://dbv-cs.e-fork.net/sites/default/files/2022-03/PM_Neuer_Bundesvorstand_des_dbv_gew%C3%A4hlt_20220310_final.pdf?fbclid=IwAR2f4BHeqsYn15YgBu1mTvBrjyPyAwjIjrqIjlWEg-bgZx0Woau-mLa_ol4 (10.03.2022)

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Ukraine-Krieg: Empfehlungen des Deutschen Bibliotheksverbands zu Kooperationen mit russischen Einrichtungen

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) verurteilt in seiner jüngsten Stellungnahme erneut den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine. Er spricht darin auch Empfehlungen für Bibliotheken zur Kooperation mit russischen Einrichtungen aus. Öffentliche Bibliotheken sollten die Gestaltung ihrer Kooperationsbeziehungen im Rahmen von Städtepartnerschaften in Russland eng mit ihren Kommunen abzustimmen. Zu erwarten sei, dass alle offiziellen
Delegationsbesuche abgesagt werden. Dagegen sollten individuelle Arbeitsbeziehungen und Kontakte zu Mitarbeitenden in Bibliotheken der Russischen Föderation, wo immer
möglich und vertretbar, nicht abreißen.

Quelle: Pressemitteilung des dbv vom 07.03.22 „dbv-Stellungnahme: dbv solidarisch mit Ukraine: Empfehlungen zur Kooperation mit russischen Einrichtungen“

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vbnw-Kommission für Aus- und Fortbildung: Umfrage „Veränderungen der Ausbildung durch Corona?“

Die Corona-Pandemie mit ihren vielfältigen wirtschaftlichen Folgen und sozialgesellschaftlichen Einschränkungen ist nach wie vor eine große Herausforderung für die duale Berufsausbildung. Nicht zuletzt mussten auch die Berufsschulen und damit die meisten ihrer Klassen aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der ersten Corona-Welle 2020 ganz schließen. Auch 2021 war und 2022 wird von Corona-bedingten Einschränkungen geprägt sein.

Die vbnw-Kommission für Aus- und Fortbildung hat sich dem Thema angenommen und möchte mithilfe einer Umfrage die Folgen und Konsequenzen für die Ausbildung zur*zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) in NRW, aber auch die Chancen und Zukunftswege dieses Ausbildungsberufes ableiten. Um alle Perspektiven zu beleuchten, richtet sich die Umfrage an die Ausbildungsleitungen und Ausbilder*innen in den einzelnen Abteilungen, die Berufsschullehrenden im FaMI-Ausbildungsgang sowie die FaMI-Auszubildenden.

Die Umfrage für die Ausbildungsleitung und Ausbilder*innen findet sich unter https://umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/952831?lang=de .

Die Umfrage für Berufsschullehrende findet sich unter https://umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/265981?lang=de .

Die Umfrage für FaMI-Auszubildende findet sich unter https://umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/251459?lang=de .

Über die Ergebnisse wird in Vorträgen und einschlägigen Publikationen (unter anderem in ProLibris) berichtet. Die Teilnahme ist bis zum 25.03.2022 möglich.

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Kultursekretariate NRW: Werkproben 2022-2023

Die Kultursekretariate in Gütersloh und Wuppertal bieten mit den „Werkproben“ wieder ein umfangreiches Förderprogramm zur Literaturvermittlung für Bibliotheken, Schulen und andere Veranstalter*innen an. Neben klassischen Lesungen gehören dazu Konzepte der Verbindung von Literatur und (iranischer) Musik, Lesungen mit ergänzenden Einspielungen aus Bild- und Ton-Medien und alternative digitale Formate. Einen lebendigen Eindruck der Autor*innen vermitteln die Video-Clips mit Ausschnitten aus dem Leseangebot (www.nrw-kultur.de/werkproben).

Das Programm kann ab sofort und bis Ende 2023 von Schulen, Bibliotheken, privaten Buchläden und anderen Veranstaltern in den Mitgliedsstädten der beiden Kultursekretariate gebucht werden.

Broschüre zum Download:

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dbv: Artikel zu Bibliotheken in „Stadt und Gemeinde digital“ veröffentlicht

In der aktuellen Ausgabe „Stadt und Gemeinde digital“ stellt die dbv-Bundesgeschäftsführerin Barbara Schleihagen die Bedeutung von Bibliotheken für die Kommune und die Gesellschaft heraus: „Für die Städte und Gemeinden bedeutet die konsequente Einbeziehung der Bibliotheken bei der Gestaltung zukunftsorientierter Lebensverhältnisse, dass Bürgerinnen und Bürgern der ungehinderte Zugang zu Informationen und Wissen, Teilhabe in jeglicher Hinsicht und demokratischer Austausch in einer lebendigen Gesellschaft ermöglicht wird.“

Link zur Publikation „Bibliotheken – anregende Orte der Begegnung“ (ab Seite: 34)

Quelle: dbv-Presseschau 06.12.2021

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Der Deutsche Bibliotheksverband fordert finanzielle Unterstützung für Kommunen und ihre Bibliotheken

Nach Angaben des dbv werden aufgrund verminderter Steuereinnahmen viele Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren drastische Kürzungen vornehmen müssen. Der dbv verweist in seiner Pressemitteilung auf eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY), nach der 55 Prozent der insgesamt 304 befragten deutschen Kommunen das laufende Jahr voraussichtlich mit einem Haushaltsdefizit abschließen werden. Elf Prozent der befragten Kommunen gaben sogar an, Bibliotheken bzw. sonstige kulturelle Einrichtungen schließen zu wollen.

Der dbv appelliert daher an die Bundesregierung, „Kommunen und Gemeinden als Träger von Bibliotheken zu entlasten, damit sie auch zukünftig gemeinwohlorientierte Leistungen erbringen können.“

Die komplette Pressemitteilung kann hier eingesehen werden https://dbv-cs.e-fork.net/sites/default/files/2021-12/PM_dbv%20fordert%20Entlastung%20von%20Kommunen_20211209_final.pdf