Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Neues Tutorial: „Digital-analoge Medienkisten für den Schulunterricht“

Das Projekt „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“ des Deutschen Bibliotheksverbands entwickelt Tutorials zu ausgewählten Themen digitaler Medienbildung. Im neu erschienenen Video stellt Dagmar Schnittker, Leiterin der Stadtbücherei Ibbenbüren, zwei digital-analoge Medienkisten vor, die die Stadtbücherei in Kooperationen mit Lehrer*innen für den Schulunterricht entwickelt hat. Das Video finden Sie unter https://netzwerk-bibliothek.de/de_DE/home

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Zertifikatskurs XPRTN für das Lesen – Jetzt anmelden!

Am 9. März 2022 startet der nächste Zertifikatskurses „XPRTN für das Lesen“. In vier Modulen erlernen Beschäftigte aus Öffentlichen Bibliotheken, Lese- und Medienkompetenz zeitgerecht zu vermitteln. Der Kurs ist als reines Online-Angebot konzipiert. Jedes Modul startet mit einer zweitägigen Live-Online-Veranstaltung, an die sich eine Selbstlernphase anschließt. Eine Anmeldung ist bis Ende Januar möglich. Mehr Informationen unter https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurs-xprtn-fuer-das-lesen_68793.php?fbclid=IwAR06Tsr_z2KFqBW1xCuD2_-_WgPe-v0cryIuAc26GZmErsBSRHCFdfWHK7o

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JIM-Studie 2021: Fernsehen bleibt wichtigste Nachrichtenquelle für Jugendliche

Für die JIM-Studie 2021 wurden 1.200 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren im Zeitraum vom 1. Juni bis 11. Juli 2021 anhand von telefonischen Interviews (70 %) und Online-Fragebögen (30 %) befragt.

Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede/-r fünfte Jugendliche das Radio (22 %) und das Internet (21 %). WhatsApp bleibt weiterhin der wichtigste Dienst zur Kommunikation unter den Zwölf- bis 19-Jährigen. 92 Prozent der Jugendlichen nutzen ihn mindestens mehrmals pro Woche. Instagram folgt mit 58 Prozent auf dem zweiten Platz, verliert aber im Vergleich zum Vorjahr an Relevanz. TikTok (46 %) hat bei den Jugendlichen weiter an Bedeutung gewonnen und verdrängt Snapchat (42 %) vom dritten Platz. 

Mit der JIM-Studie wird seit 1998 im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Medienumgang der Zwölf- bis 19-Jährigenvom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt.

Die komplette Studie kann unter https://www.mpfs.de/studien/jim-studie/2021/ heruntergeladen werden.

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Hinweis zum Bibliothekskongress 2022

Das Pandemiegeschehen stellt alle vor große Herausforderungen. Dies gilt auch für den Bibliothekskongress 2022 in Leipzig.

Die Veranstalter bemühen sich derzeit um eine Verschiebung des Präsenz-Kongresses in den Frühsommer 2022. Sollte dies nicht möglich sein, wird der Kongress als rein digitale Veranstaltung im März 2022 stattfinden. Mehr Informationen unter https://www.bid-kongress-leipzig.de/

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Nettetal: Rätseladventskalender mit „letzten Worten“

Die Stadtbücherei Nettetal bietet in diesem Jahr einen Adventskalender zum Rätseln an: Anlässlich des Ruhestands von Büchereileiter Ulrich Schmitter steht er unter dem Thema „letzte Worte“. Das Team der Stadtbücherei hat bekannte letzte Sätze aus Büchern gesammelt. Jeden Tag wird ein Satz veröffentlicht und Büchereinutzenden bis 16:30 Uhr Zeit gegeben, einen Tipp für den gesuchten Titel abzugeben. Aus den richtigen Titelangaben wird ein Gewinner gezogen, welcher einen Buchpreis erhält.
Aus allen richtigen Lösungen wird am 27. Dezember noch ein Hauptgewinner ermittelt.

Quelle: RP online- „Advent in Nettetal- Bücherei mit Adventskalender voller Rätsel“ (29.11.2021)

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Deutscher Bibliotheksverband begrüßt Koalitionsvertrag und das klare Bekenntnis zum E-Lending in Bibliotheken

Der dbv begrüßt in einer Pressemitteilung das klare Bekenntnis der kommenden Bundesregierung, faire Rahmenbedingungen beim E-Lending in Bibliotheken zu schaffen. Der dbv bekräftigt in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einer gesetzlichen Regelung, damit Öffentliche Bibliotheken E-Book-Lizenzen gleich nach Erscheinen zu angemessenen Bedingungen käuflich erwerben können – bei gleichzeitiger fairer Vergütung der Autor*innen. Er begrüßt zudem, dass die kommende Bundesregierung die Sonntagsöffnungen für Öffentliche Bibliotheken bundesweit ermöglichen möchte. Das Land Nordrhein-Westfalen ist bislang das einzige Bundesland, in dem die Möglichkeit zur Sonntagsöffnung von Öffentlichen Bibliotheken gesetzlich geregelt ist. Die komplette Meldung kann hier eingesehen werden https://dbv-cs.e-fork.net/sites/default/files/2021-11/PM_dbv%20zum%20Koalitionsvertrag_final.pdf

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Freie Plätze im Online-Seminar „Podcasts für die Bibliothek – von der Konzeption bis zur Produktion“ vom 14.-28.01.2022 (Seminarlaufzeit)

Vom 14. bis 28. Januar 2022 findet das Online-Seminar „Podcasts für die Bibliothek – von der Konzeption bis zur Produktion“ mit Dozent Christian Friedrich statt. Es richtet sich an Beschäftigte Öffentlicher und Wissenschaftlicher Bibliotheken, die eigene Podcast- und Audio-Formate entwickeln und umsetzen möchten

Das Seminar wird in Kooperation mit dem ZBIW angeboten und ist für ÖB-Beschäftigte aus Nordrhein-Westfalen kostenfrei. Für Teilnehmer*innen aus anderen Bundesländern/Branchen beträgt die Teilnahmegebühr 125,- Euro.

Anmeldungen sind bis 1. Dezember möglich:

https://www.th-koeln.de/weiterbildung/podcasts-fuer-die-bibliothek—von-der-konzeption-bis-zur-produktion_88754.php

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Landtag beschließt neues Kulturgesetzbuch für Nordrhein-Westfalen

Mit breiter Zustimmung über die Regierungsfraktionen hinaus hat der Landtag am 25. November 2021 das neue Kulturgesetzbuch für Nordrhein-Westfalen (KulturGB NW) beschlossen. Mit dem Kulturgesetzbuch, das zum 1. Januar 2022 in Kraft tritt, sollen künftig sämtliche die Kultur betreffenden rechtlichen Regelungen und Gesetze in einem zentralen Gesetzeswerk gebündelt werden. Ziel ist, die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens durch verbindliche Rahmensetzungen zu stärken und zugleich die Bedeutung der Kultur als zentrales politisches Handlungsfeld hervorzuheben.

So enthält das Kulturgesetzbuch zum Beispiel ausführliche gesetzliche Bestimmungen zu Musikschulen und Bibliotheken sowie Regelungen zu den Themen soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern, Provenienzforschung und Nachhaltigkeit. Auch die Kulturförderung in ländlichen Räumen bildet einen besonderen Akzent. Mit der Einführung eines Kulturgesetzbuchs nimmt Nordrhein-Westfalen bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Das Kulturgesetzbuch bildet den Rahmen für eine Förderrichtlinie, die es erheblich erleichtert, Anträge auf Förderung zu stellen: Themen der Richtlinie sind u.a. ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn, die Anrechnung ehrenamtlichen Engagements, die anteilmäßige Berücksichtigung fest angestellten Personals, vereinfachte Verwendungsnachweise sowie Festbetragsförderung. Die Richtlinie, die bereits seit Mai 2021 in Kraft ist, soll alle zwei Jahre evaluiert werden, um den Bürokratieabbau auch nachhaltig zu betreiben. 

Mehr zum neues Kulturgesetzbuch unter https://www.land.nrw/pressemitteilung/landtag-beschliesst-neues-kulturgesetzbuch-fuer-nordrhein-westfalen

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Studie: Die Zukunft der Bildung aus Sicht der Jugendlichen

Das Fields Institute hat im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung im Frühjahr 2021 unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Gerhard de Haan (Freie Universität Berlin) junge Menschen zu ihrem Bild von guter Bildung befragt. Die Auswertung zeigt, dass Schule für Jugendliche die zentrale Institution des Bildungssystems ist und bleibt, von der sie sich den Erwerb der Grundkompetenzen sowie lebensweltliche und berufliche Orientierung erhoffen. Aus Sicht der Jugendlichen sollte Schule aber ein freierer, vielfältigerer und erfahrungsorientierterer Lernraum sein und ihnen mehr Lebensorientierung bieten. Dafür wünschen sie sich eine gesteigerte Individualisierung des Lernens, eine professionelle und empathische Lernbegleitung, Zeit für Gruppenarbeiten und Peer-to-Peer-Lernen sowie insgesamt flexiblere und weniger rigide Zeitregime. Die kompletten der Ergebnisse stehen hier zum Download zur Verfügung https://www.telekom-stiftung.de/sites/default/files/files/Bericht-Fokusgruppenstudie.pdf

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Lebenslanges Lernen: Bisher nur Theorie

Für die Menschen in Deutschland ist lebenslanges Lernen zwar wichtig, aber für viele ist das nur ein theoretisches Konstrukt: Ihnen fehlt die Orientierung, wozu sie sich in eigener Regie weiterbilden wollen. Das ist das Ergebnis der Studie „The Future of Upskilling. Erwachsenenbildung im Zeitalter der Digitalisierung“ der Internationalen Hochschule (IU). Die Studie zeigt auch, dass in Deutschland laut der repräsentativen Umfrage 65 Prozent die eigene Weiterbildung als wichtig bis sehr wichtig ansehen. Das sind 20 Prozent weniger als im internationalen Vergleich.

„Das Konzept des lebenslangen Lernens ist in Deutschland zwar bekannt, aber noch nicht in der Praxis angekommen. Menschen wollen sich weiterentwickeln, vor allem persönlich. Doch im internationalen Vergleich fällt auf: Deutschland braucht Orientierungshilfe beim Thema private Weiterbildung. Wir haben ein großes Potenzial, das wir besser nutzen müssen und können“, sagt Carolin Kreuder, COO Strategic Partnerships & Upskilling an der IU.

Mehr dazu erfahren Sie unter: https://res.cloudinary.com/iubh/image/upload/v1636974505/Presse%20und%20Forschung/White%20Papers/202109_Erwachenenbildung_Deutschland_Whitepaper_zqre1t.pdf

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/154306/5073937