Alle Artikel in der Kategorie “Rund um Internet und Technik

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Neues soziales Netzwerk „W Social“ online

Im Juni ist mit „W Social“ ein neues soziales Netzwerk gestartet, das sich bewusst als europäische Alternative zu Elon Musks „X“ positioniert. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, ein Netzwerk nach europäischen Standards zu schaffen – mit starkem Fokus auf Datenschutz und dem Ausschluss von Bots.

Der Name „W“ steht dabei zunächst für „We“, also „Wir“. Gleichzeitig ist er im Logo doppelt codiert: Das W setzt sich aus zwei V zusammen, die für „Values“ (Werte) und „Verified“ (verifiziert) stehen. Zusammen bilden sie nicht nur ein „W“, sondern verweisen auch auf die klassischen W-Fragen: Wer, was, wann, wo und warum. Dass das W im Alphabet direkt vor dem X von „X“ liegt, sei laut Gründerin Zeiter ebenfalls bewusst gewählt.

Die Verifizierung erfolgt über den Chip im Ausweis. Dabei gilt ein zentrales Prinzip: Die Daten bleiben auf dem eigenen Gerät und werden nicht zentral gespeichert. Das Netzwerk prüft lediglich, ob es sich um einen echten Menschen handelt – ein Ansatz, der gezielt Bots verhindern soll. Gleichzeitig bleibt die Nutzung flexibel: Man kann auch anonym auftreten und statt Klarnamen einen Spitznamen verwenden. Gerade für Menschen in autoritären Staaten soll das eine Möglichkeit bieten, sich trotzdem frei äußern zu können. Schon vor dem Start gab es laut Angaben des Unternehmens Interesse aus über 180 Ländern.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www1.wdr.de/wirtschaft/w-social-aus-schweden-als-alternative-zu-x-100.html

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4. Booksprint „Handbuch IT in Bibliotheken“

Der 4. Booksprint zum „Handbuch IT in Bibliotheken“ führt die Arbeit am offenen, frei zugänglichen Nachschlagewerk weiter. Vom 29.06. bis 01.07.2026 wird das Handbuch an der Universitätsbibliothek Freiberg gemeinsam mit Expert*innen aktualisiert und ausgebaut.

Im Mittelpunkt stehen diesmal unter anderem Themen wie Künstliche Intelligenz in Bibliotheken, IT-Projektmanagement sowie Fragen rund um Infrastruktur und Kompetenzerwerb. Für Teilnehmende in Ausbildung oder am Berufseinstieg gibt es zudem die Möglichkeit, über den Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) einen Reisekostenzuschuss zu beantragen.

Mehr Informationen und Anmeldung auf dieser Website https://bibliotheksportal.de/2026/03/27/4-book-sprint-handbuch-it-in-bibliotheken/

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Netzwerk Bibliothek Medienbildung – zwei Mitschnitte zum Thema KI in der Mediathek verfügbar

Zwei Online-Seminare aus dem Pool von Netzwerk Bibliothek zeigen, wie Bibliotheken das Thema Künstliche Intelligenz in ihre Bildungsangebote aufnehmen können.

Im Seminar „KI-Kompetenz fördern: Methoden für junge Zielgruppen“ stellt Julian Kasten praxisnahe Ansätze vor, mit denen sich das Thema KI mit Kindern und Jugendlichen in der Bibliotheksarbeit aufgreifen lässt. Im Mittelpunkt stehen Methoden, die dabei helfen, Funktionsweisen von KI verständlich zu machen und gleichzeitig einen reflektierten Umgang mit KI-Anwendungen zu fördern.

Einen anderen Schwerpunkt setzt das Online-Seminar „Recherchetraining mit KI als Angebot von Bibliotheken“. Hier zeigt Lambert Zumbrägel, wie KI-Tools sinnvoll in Recherchetrainings integriert werden können. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie sich klassische Informationskompetenz mit neuen KI-gestützten Rechercheformen verbinden lässt.

Beide Seminare stehen im Materialpool von Netzwerk Bibliothek zur Verfügung und bieten Bibliotheken konkrete Anregungen für eigene Bildungsangebote rund um KI.

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Digital Independence Day (DID) bzw. Digitale Unabhängigkeitstag (DUT)

Am ersten Sonntag jedes Monats findet der Digital Independence Day (DID) beziehungsweise Digitale Unabhängigkeitstag (DUT) statt. Die Aktion möchte Menschen dazu ermutigen, von großen Plattformen wie Google, Meta Platforms, Amazon oder Microsoft zu freien, lokalen oder weniger problematischen Alternativen zu wechseln.

Rund um diesen Tag gibt es in vielen Städten Deutschlands und auch online kostenlose Workshops, sogenannte Wechselcafés und weitere Veranstaltungen. Organisiert werden sie überwiegend von ehrenamtlichen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Alle aktuellen Termine sowie praktische „Wechselrezepte“ für zu Hause sind auf der Aktionsseite zu finden: https://di.day. In den sozialen Medien lassen sich unter den Hashtags #DIDit und #DUTgemacht bereits zahlreiche Erfahrungsberichte und Diskussionen von Menschen verfolgen, die den Umstieg planen, gerade umsetzen oder bereits vollzogen haben.

Die Idee zum Digital Independence Day stammt von dem Autor Marc-Uwe Kling. Inzwischen wird das Projekt von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen und von der Initiative Save Social – Networks For Democracy koordiniert. Unterstützt wird es unter anderem vom Chaos Computer Club.

Für Bibliotheken könnte der Aktionstag ebenfalls interessant sein – etwa als Anlass für eigene Workshops, Beratungsangebote oder Informationsveranstaltungen rund um digitale Selbstbestimmung.

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Positionspapier zu Parental Control Apps

Wenn Eltern nach sogenannten „Parental Control Apps“ (PCA) oder „Jugendschutz-Apps“ suchen, finden sie in den App-Stores eine große Bandbreite an Angeboten. Diese unterscheiden sich teils erheblich in ihren Funktionen, Wertvorstellungen und Zielsetzungen.

Das Projekt ACT ON! hat dazu ein Positionspapier veröffentlicht. Auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse werden darin sechs zentrale Bewertungsdimensionen vorgestellt, mit deren Hilfe sich PCA differenziert einordnen lassen. Das Papier soll sowohl pädagogischen Fachkräften als auch Eltern als Orientierung und Entscheidungshilfe bei Auswahl und Einsatz solcher Apps dienen: https://act-on.jff.de/positionspapier-zu-parental-control-apps/

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Cybersicherheitsmonitor 2025

Kinder und Jugendliche sollten vor der Anschaffung eines eigenen Smartphones über Risiken im Internet sowie über Schutzmaßnahmen informiert werden. In der Praxis geschieht dies jedoch nur in weniger als einem Drittel der Haushalte. Das zeigt der Cybersicherheitsmonitor 2025, eine repräsentative Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizei.

Im Mittelpunkt der Gespräche zur IT-Sicherheit steht meist der Umgang mit Kontaktanfragen von unbekannten Personen. Deutlich seltener wird hingegen über wichtige Schutzmaßnahmen gegen Cyberkriminalität gesprochen – etwa über die Sicherung von Nutzerkonten oder das Erkennen von Online-Betrug.

Um Eltern zu unterstützen, stellt das BSI entsprechende Online-Informationsangebote zur Verfügung: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Kinderschutz-im-Internet/kinderschutz-im-internet_node.html

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Aufruf zur Teilnahme an Umfrage zu KI-Kompetenz in Bibliotheken / 30.09.25

Wie wird Künstliche Intelligenz aktuell in deutschsprachigen Bibliotheken genutzt? Welche Kompetenzen bringen Mitarbeitende mit, und wo besteht Unterstützungsbedarf?

Diesen Fragen möchte das Fachreferat Informatik der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen in einer aktuellen Studie nachgehen. Ziel ist es, Einstellungen, Erfahrungen und den Bedarf von Bibliotheksmitarbeitenden im Umgang mit KI im beruflichen Kontext zu erfassen. Die Ergebnisse sollen helfen, passgenaue Unterstützungsangebote zu entwickeln und Perspektiven für die zukünftige Bibliotheksarbeit aufzuzeigen.

Die Teilnahme ist noch bis Ende September möglich.

Zur Umfrage: https://limesurvey.uni-due.de/index.php/266128

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Offenburg und Waldshut: Eröffnung von TechnoTheken in Kooperation mit dem VDI

In Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben die Stadtbibliotheken Offenburg und Waldshut jeweils eine TechnoThek eröffnet. Die Initiative des VDI verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik zu begeistern und ihnen einen praxisnahen Zugang zu den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu ermöglichen.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.offenburg.de/de/detail/nachricht-seite/id/20623-die-stadtbibliothek-hat-jetzt-eine-technothek/

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KI-Recherche-Assistent für Bibliotheken

Die Bibliotheken der Schweizer Stadt Schaffhausen haben ihre Website um einen KI-Recherche-Assistenten erweitert. Der Chatbot SHAI durchsucht nicht nur den Bestand. Er gibt auch Auskunft über die Angebote der Bibliothek und kennt sich mit der Schaffhauser Geschichte aus. SHAI kann verschiedene Sprachen und auch Einfache Sprache.

Mehr Informationen auf der Website der Bibliothek https://bibliotheken-schaffhausen.ch/de/

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Roboter in Büchereien

In immer mehr Bibliotheken stehen Roboter bereit, um Besuchern zu helfen und das Personal zu entlasten. Das Team des Kompetenzzentrums „RuhrBots – Bürgernähe und nutzendengerechte soziale Roboter in den Stadtverwaltungen der Metropole Ruhr“, geführt von der Hochschule Ruhr West (HRW), forscht intensiv daran, dass Roboter wie Pepper menschliches Personal bald entlasten können. https://www.waz.de/rhein-und-ruhr/article409196438/roboter-helfen-in-der-buecherei-aber-so-ueberfordert-man-sie.html