Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Studie: Essential Digital Infrastructure for Public Libraries in England

Die „Society of Chief Librarians“ hat eine Studie zur Förderung nachhaltiger digitaler -Infrastruktur in Öffentlichen Bibliotheken veröffentlicht. Die Publikation soll als Grundlage für die allgemeine Anwendung bisheriger „best practices“ im Bereich digitaler Infrastrukturen dienen.

Weitere Informationen: http://goscl.com/wp-content/uploads/151130-DigitalPlatformFinalReport.pdf
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 62 2016 (21. Januar)

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Bibliothekszukunft gestalten: Praxisbeispiel aus Iowa

Andreas Mittrowann berichtet auf seinem Bog Globolibro über Erfahrungen der Cedar Rapids Public Library mit Fokusgruppengesprächen zur Gestaltung der Bibliothek. Auf welche Bedürfnisse müssen Bibliotheken künftig reagieren? Wie können Ressourcen wirksam eingesetzt werden? Die Cedar Rapids Public Library liegt im Bundesstaat Iowa, USA. Die Stadt mit rund 130.000 Einwohnern gehört zu 23 Orten in den USA, die einen intensiven Dialog mit ihren Nutzern zur Zukunftssicherung begonnen haben.

Weitere Infos und ein Link als Hilfestellung zur Durchführung von Fokusgruppen unter: https://globolibro.wordpress.com/2015/12/14/bibliothekszukunft-gestalten-praxisbeispiel-aus-cedar-rapids/

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Stadtbibliothek Mülheim: Lesehund Rico nimmt seinen Dienst auf

In der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr arbeitet seit kurzem auch Lesehund Rico. Rico ist Anfang 2015 als Welpe nach Mülheim gekommen. Seine Besitzerin, Frau Hass, ist als Literaturpädagogin in der Stadtbibliothek tätig. Rico war bisher bei Kinderveranstaltungen schon anwesend, mit seinem ersten Zertifikat ist er jetzt aber auch offiziell in Gruppen und der Einzelförderung im Einsatz. Was ein Lesehund eigentlich genau macht und was beachtet werden muss, hat uns Frau Hass freundlicherweise beschrieben.

Nachdem Goldendoodle „Rico“ im März 2015 als Welpe zu mir nach Mülheim an der Ruhr kam, knüpfte ich im Sommer Kontakt mit dem Projekt „LeseHund“ von Kimberly Ann – Grobholz. Sie brachte die Idee aus Amerika mit nach Deutschland.

Rico, Foto Eva Härtel

Rico, Lesehund der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr (Foto: Eva Härtel)

Kimberly Ann – Grobholz ist bereits seit vielen Jahren im süddeutschen Raum mit ihrem Hund Tammy als LeseHund – Team unterwegs und arbeitet u.a. mit dem Verein Tiere – helfen – Menschen e.V. zusammen. Sie arbeitet, wie alle Teams, ehrenamtlich! (http://www.lesehund.de/)

Nach einem längeren Gespräch mit Frau Grobholz war sehr schnell klar, welche Vorrausetzungen ein LeseHund – Team haben muss.

Rico muss sehr freundlich und kinderlieb sein, eine gute Grundausbildung haben, stressunempfindlich und ruhig sein.

Aber auch ich, als Besitzerin, muss Kinder mögen und Erfahrungen mit ihnen haben, großes Interesse für Kinderliteratur, Geduld und Humor mitbringen, zuverlässig sein sowie Respekt und Wertschätzung für Kinder aus anderen Kulturkreisen zeigen.

Was macht ein LeseHund?

Ein LeseHund hört in erster Linie zu- geduldig, ohne Mimik und Gestik und ohne zu korrigieren.

Dadurch hilft er den Kindern, die Angst vorm Vorlesen zu verlieren und die Freude an Büchern zu entdecken. Das verbessert ihre Lesefähigkeit und ihre allgemeinen schulischen Leistungen.

Wie hilft der LeseHund in der Bibliothek?

Die von der Schule ausgewählten Kinder können in der Bücherei in einer 20 minütigen Sitzung ihrem „LeseHund“ regelmäßig einmal pro Woche vorlesen. Der Hundehalter ist dabei nur ein Beobachter. Falls Schwierigkeiten auftreten, ist der Hund derjenige, der etwas „nicht richtig verstanden“ hat, es muss ihm also noch einmal vorgelesen werden.

 Warum ein LeseHund?

Weil es Spaß macht, „seinem“ LeseHund vorzulesen und es dem Kind gut tut, den Hund zu streicheln und seine Nähe zu spüren. Ängste und Hemmungen, die durch Misserfolge beim Vorlesen in der Schule entstehen, werden abgebaut. Das hilft dem Kind, seinen eigenen Lesefluss zu finden.

Am 15.01.2016 war es dann soweit (Rico 11 Monate alt) fuhr mit mir nach München, um am Samstag an einer Ausbildung teilzunehmen. Dort bekamen wir viele Infos und Tipps, so dass ich in den nächsten Monaten mit Rico erste Erfahrungen im neuen Einsatzgebiet machen kann.

ich finde es beeindruckend, dass Frau Kimberly Ann Grobholz alle Teams persönlich in Augenschein nimmt und für alle Fragen zur Verfügung steht.

Anfang April steht für Rico und mich ein weiteres R.E.A.D. Seminar in München an.

Birgit Hass, Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr

Die Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr finden Sie im Netz auch auf

Facebook, Twitter und YouTube.

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Landesinitiative Lernort Bibliothek – #Bibreise

Begleitet von den Coaches Wibke Ladwig, Christoph Deeg und den Mitarbeitern der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW begeben sich dreizehn Bibliotheken aus NRW in einem zweijährigen Qualifizierungsprogramm auf eine Reise durch den digitalen Raum. Zu den teilnehmenden Bibliotheken gehören die Teams aus Bad Salzuflen, Bielefeld, Detmold, Dinslaken, Eschweiler, Espelkamp, Leverkusen, Lüdinghausen, Oberhausen, Ochtrup, Plettenberg, Recklinghausen und Steinfurt. Auf einem Projektblog berichten Coaches und Teilnehmer über die Erfahrungen. Bisher sind folgende Beiträge erschienen, auf die wir an dieser Stelle gerne noch einmal hinweisen möchten:

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OER-Projekte werden vom BMBF gefördert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die neuen Richtlinien zur Förderung von offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OERinfo) veröffentlicht.

Institutionen wie Bibliotheken können eine Förderung erhalten, wenn  Sie als Informationsstelle für OER dienen oder sich auf Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung beziehen.

Ziel dieser Förderung ist, dass die Potenziale von OER sichtbar gemacht werden. Dies beinhaltet die Informationen wie OER gefunden, genutzt, erstellt und geteilt/bereitgestellt wird.

Projektskizzen müssen bis spätestens 13. März 2016 hier eingereicht werden.

Weitere Vordrucke für Anträge, Informationen, Richtlinien und Bestimmungen können beim Förderportal Bund eingesehen und heruntergeladen werden.

Quelle: biboer

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Gewinner des bit.online Innovationspreises 2016

Die diesjährigen Gewinner des bit.online Innovationspreises stehen fest. Prämiert werden wieder Bachelor-, Diplom-, oder Masterarbeiten aus dem Bereich Bibliothek, Information und Dokumentation.

  • Leonie Flachsmann (Hochschule der Medien, Stuttgart): „Schritt für Schritt zum Bibliothekskonzept – Entwicklung einer Toolbox“
  • Martina Haller (Hochschule der Medien, Stuttgart): Adaptive Case Management in Bibliotheken: Implementierung in der Bibliothek der DHBW Heidenheim
  • Nathalie Hild (TH Köln): Differenzierte Sprachförderung durch Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe zur Förderung der phonologischen Bewusstheit

Verliehen werden die Preise wie üblich auf dem Bibliothekskongress im März.

Quelle: BIB

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Start-Ups der Buchbranche

Start-Ups sind Unternehmen, die erst kürzlich gegründet wurden und meistens aus einer spontanen und innovativen Idee entstanden sind. In den letzten zwei Jahren haben sich auch viele Start-Up Unternehmen in der Buchbranche gebildet. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat passend dazu den Start-Up-Club gegründet, der den neuen Geschäftsmodellen unter die Arme greift um in der Welt Fuß zu fassen.

ZBW Mediatalk hat einige der frisch gegründeten Unternehmen herausgesucht und stellt diese im Blog vor.

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Linkliste zu freier Musik

Im Fundus des Medienpädagogik-Praxis Blogs befindet sich eine Linkliste mit Hinweisen zu Quellen für freie und/oder kostenlose Musik, sowie weiteren Geräuschen und Sounds. Die Linkliste kann unter anderem verwendet werden um geeignete Musik für z.B. Videoproduktionen in Bibliotheken zu recherchieren.

Quelle:

https://www.medienpaedagogik-praxis.de/kostenlose-medien/freie-musik/

via. archivalia und digithek blog