Die Stiftung Lesen hat eine Studie zum funktionalen Analphabetismus am Arbeitsplatz herausgegeben: „In Deutschland leben 7,5 Millionen erwachsene Menschen, die trotz Schulbesuchs nicht richtig lesen und schreiben können. Mehr als die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Die Untersuchung zeigt, dass funktionaler Analphabetismus am Arbeitsplatz entgegen der gängigen Auffassung kein verstecktes Phänomen ist: Viele Betroffene gehen offen damit um, Kollegen und Arbeitgeber wissen häufig von funktionalen Analphabeten in ihrem Umfeld.“
Zur Studie.
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Gedruckte Bücher mit Mehrwert
„Den Medienunternehmen misslingt es seit Jahrzehnten, den Wert ihrer Produkte beim Kunden zu beglaubigen.“ erklärt Michael Lemster in seinen Artikel „Mehrwert des Gedruckten handgreiflich machen“. Die Digitalisierung mit den E-Book-Flatrates ist die derzeitige Spitze des Eisberges, allerdings nicht der Ursprung.
Die Branche versucht jetzt zum Beispiel mit haptischem Mehrwert dagegenzusetzen: besondere Lackierungen, Prägungen oder auch besondere Formen. Anreicherungen mit Gerüchen oder Klang wären laut Hersteller ebenfalls möglich.
Mehr Beispiele finden Sie in dem Artikel: „Mehrwert des Gedruckten handgreiflich machen“
via: Buchreport
Tagung in St. Pölten „Transmediales Strorytelling für Kinder“ (27.5.2015)
Vorlesen ist out. Wie der Tagungstitel zeigt, werden auch im Bereich Kinder- und Jugendliteratur neue Formen des digital Storytelling entwickelt. Im transmedialen Storytelling werden die unterschiedlichsten Medienformen verknüpft und wie in einem Netz miteinander verwoben. Die Erzählung beginnt in einem Buch und auf Facebook oder in einem Blog werden neue Charaktere dazu erfunden und werden sich neue Handlungsstränge ausgedacht. Ähnliche Vernetzungen gibt es bei Kinofilmen und Fernsehserien, deren Handlungen in Computerspielen erweitert werden. Beliebte Kombination ist auch Film, Computerspiel und Comic. Das Besondere des transmedialen Erzählens ist, dass sich der Erzählkosmos erst in der Zusammenschau aller Medien ganz entfaltet.
Die Tagung „Transmediales Strorytelling für Kinder“ stellt sich die Frage, wie man diese Formen des Erzählens für Kinder übertragen kann, wie lassen sich solche Erzählkonzepte auch für kleinere Kinder interessant gestalten.
Quelle:
Zahlen, wenn es gefällt
Die Online-Plattform OpenBooks.com dreht den Spieß um: Erst wenn einem das Buch gefallen hat, muss man zahlen. 276 Titel von 130 Autoren werden als E-Books auf der Plattform angeboten. Die Bücher können gratis und ohne Anmeldung mit nur einem Klick heruntergeladen werden. Der Grundsatz des Angebotes lautet: „Read it,Love it, Price it, Share it“.
www.lesen.net/ebook-news/erst-lesen-dann-zahlen-innovatives-shop-konzept-fuer-viel-leser-und-self-publisher-20279/
via: Fachstelle Stuttgart, Info-Digital Mai 2015
Bericht zur Veranstaltung „Wie digital sind Sie?“ veröffentlicht.
Anlässlich des Welttages des Buches und des Urheberrechts, fand in der Stadtbibliothek Köln eine offene Fachtagung zum Thema digitale Serviceangebote in Bibliotheken statt. Ein Besuchsbericht wurde nun auf der Homepage des BuB veröffentlicht.
http://www.bib-info.de/verband/publikationen/aktuell.html?tx_ttnews[tt_news]=3064&cHash=fea818c6f9
dtv verzichtet auf hartes Digitales Rechtemanagement
Laut dem Verlagsportal dtv.de ist seit dem 1. Mai 2015 das gesamtes E-Book-Programm des Verlages nicht mehr mit dem harten Kopierschutz (DRM) versehen, sondern trägt ein Wasserzeichen. Nach Dumont verzichtet mit dtv damit binnen kurzem ein weiterer großer deutscher Verlag auf rigides Digital Rights Management à la Adobe Digital Editions.
www.e-book-news.de/wasserzeichen-als-ausstiegsdroge-dtv-sagt-tschuess-zu-hartem-drm/
via: Fachstelle Stuttgart, Info-Digital Mai 2015
Das Smartphone – der neue E-Book-Reader?
Bereits jeder achte Deutsche liest laut einer Bitkom-Umfrage seine E-Books auf dem Smartphone. Telefonieren scheint zur Nebensache zu werden. Knapp drei Viertel der 44 Mio. Smartphone-Nutzer greifen mobil auf soziale Netzwerke zu, lesen Online-News, spielen Games oder hören Musik. 23 Prozent nutzen das Telefon in der Zwischenzeit zum lesen von E-Papers oder E-Books.
via: Fachstelle Stuttgart, Info-Digital Mai 2015
Presseartikel in Sozialen Netzwerken
Im Rahmen des „Instant-Articles“ Projektes haben einige große Verlagshäuser (in Deutschland Spiegel und Bild) zugestimmt, Ihre Artikel zukünftig direkt im Sozialen Netzwerk Facebook zu veröffentlichen. Bisher waren die Artikel lediglich als Link zum Eintrag auf der jeweiligen Homepage eingestellt worden.
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-instant-articles-von-spiegel-online-a-1033564.html
Wie Selfpublishing die Verlage verändert
Selfpublishing ist ein interaktiver Prozess. Die Zeiten sind vorbei, als der Autor noch allein im stillen Kämmerlein seinen Roman schrieb. Internetplattformen beschäftigen eine ganze Community mit der Erstellung eines neuen Romans. Hatte man anfangs das Gefühl die Verlage hecheln der neuen Entwicklung hinter her, binden sie jetzt digitale Selfpublisher in ihr Verlagsprogramm mit ein.
Es gibt Plattformen von Verlagen die ein eigenes E-Book-Label anbieten. Diese stellen den Autoren ein Lektorat zur Verfügung und können mit der digitalen Form des Publizierens schneller auf aktuelle Trends reagieren.
Dann findet man noch freiere Plattformen, auf der Autor und Leserschaft in einen Dialog treten. Die Leser bewerten und kommentieren die Werke und übernehmen somit ein Teil der Lektoratsarbeit.
Manche Verlage setzen schon früher an. Beim Start eines digitalen Buchprojektes wird ein virtueller Arbeitsraum geschaffen, in dem der Ebook-Autor von Illustratoren, Juniorlektoren und Lesern begleitet wird.
Es ist von Vorteil als E-Book-Autor in einem Verlag zu publizieren, da man auf Lektorat, Vertrieb, Werbung, Presse- und Marketing zurückgreifen kann. Und wenn man es denn schafft vom Digitalen ins gedruckte Taschenbuch zu kommen, kann dies die Karriere erst richtig ankurbeln.
Quelle:
http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/2015/05/12/wie-selfpublishing-die-verlage-veraendert.htm?no_cache=1&cHash=2fa4a9ce034d61c8f00ab2862553bf24
Basel: Die GGG Stadtbibliothek in Basel neu eröffnet
Die GGG Stadtbibliothek in Basel ist grundlegend renoviert, umgebaut und mit modernen Elementen versehen: ein Rücknahmeband, in der Art wie ein Gepäckband am Flughafen, auf dem die beliebtesten Bücher ihre Runden drehen, automatisierter Rückgabe etc. Die als Verein organisierte Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG) ist Trägerin der Stadtbibliothek.
Bilder finden Sie hier: http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/Modernste-Bibliothek-der-Schweiz-oeffnet-in-Basel-20061919
Ihren Umzug haben Sie in einem tollen kleinen Stummfilm verarbeitet:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=9MVTg90Gs18]