Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Warum Games in Bibliotheken gehören? – Teil 1

Wenn Bibliothekare ihre Einrichtung vorstellen, beginnen sie gerne mit den Bestandszahlen und dem Gründungsjahr oder den Erfolgen bei Leistungstests wie dem BIX, also werde ich es ähnlich halten. Mein Name ist Mark Robin Horn, ich bin Bibliothekar und das, was viele von Ihnen vermutlich als „Gamer“ bezeichnen würden. Ich bin 25 Jahre alt und spiele seit meinem 5. Lebensjahr Computerspiele. Ich besitze einen spieletauglichen und einen – für viele von Ihnen wahrscheinlich schwachsinnig teuren – Computer, mehrere Konsolen und Handhelds und mindestens drei Dutzend Brett- und Kartenspiele. Ich habe mindestens fünf „World of Warcraft“ Charaktere auf die höchste Stufe gespielt, verwirkliche architektonischen Träume auf einer eigens erstellten „Minecraft“-Welt , und habe es in der zweiten „League of Legends“ Saison zumindest auf eine Goldene Elo gebracht. Obendrein verbringe ich kaum eine Zugfahrt ohne das ein oder andere Level bei „Jewels Saga“ zu lösen. Vermutlich wird es Ihnen ähnlich gehen, wenn auch nicht mit Videospielen, dann mit etwas anderem, das Sie begeistert. Ich würde wetten ihre Liste an Erfolgen wäre sogar noch etwas länger.Weiterlesen Warum Games in Bibliotheken gehören? – Teil 1

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”Impact and Outcome of Libraries”

Roswitha Poll hat ihre IFLA-Bibliographie zur Leistungsmessung von Bibliotheken aktualisiert. Nachgewiesen werden jetzt 542 Titel. Eine Überarbeitung der letzten Ausgabe von 2012 wurde unter anderem notwendig, da vor kurzem die ISO-Norm 16439 „Methoden und Verfahren zur Auswertung der Wirkung von Bibliotheken“ veröffentlicht wurde. Bibliotheken, die sich mit dem Thema Leistungsmessung beschäftigen möchten, finden hier alle wichtigen Quellen.
Weitere Informationen (in englischer Sprache):
http://www.ifla.org/publications/publications-associated-with-the-s-e-section

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Allensbacher Studie: 8% lesen E-Books

Ca. 70 % der Befragten haben kein Interesse an E-Books. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA). Bis jetzt haben E-Books keinen nennenswerten Einfluss auf den Printmedien-Markt. Auch die Verbreitung von E-Readern ist mit 6% unter den 25.000 Befragten noch ausbaufähig.
Zum Auszug aus der Studie:
Quelle: www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2014/07/09/leichter-e-anstieg.htm

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IFLA: Hintergrundpapier E-Books und E-Ausleihe

Auf einer gemeinsamen Satellitenkonferenz von EBLIDA und der IFLA-Sektion “Copyright and Legal Matters” in Straßburg, 13. – 14. August 2014, wird eine aktualisierte Fassung des IFLA-Hintergrundpapiers zur elektronischen Ausleihe vorgestellt werden. Die Überarbeitung beinhaltet unter anderem Vorschläge für einheitliche Definitionen von „E-Book“ und „E-Ausleihe“, Beschreibungen neuer Trends in Veröffentlichung und Vertrieb von E-Books, Lobbyarbeit von Bibliotheken in der Verlagswelt und in der Politik und Analysen relevanter Gerichtsurteile zum Thema „Digitale Erschöpfung“.
Weitere Informationen (in englischer Sprache):
http://www.ifla.org/node/8851
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 27 2014 (1.August)

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Tagungsband: Lernräume gestalten online verfügbar

Jürgen Plieninger machte auf bibtexte auf den Tagungsband zur Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft vom 1. bis 4. September 2014 in Zürich aufmerksam:

Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig gestalten / Klaus Rummler (Hrsg.) – Münster [u.a.]: Waxmann, 2014. – 662 S. : graph. Darst. 978-3-8309-3142-3 39,90 €

Der Volltext steht auch online frei verfügbar unter: http://www.waxmann.com/fileadmin/media/zusatztexte/3142Volltext.pdf

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Finnland: „Literatur in der Sauna“

Finnland ist der Ehrengast auf der diesjährigen Buchmesse. Dabei ist das Motto „Finnland. Cool.“ durchaus wörtlich zu verstehen: der Messe-Pavillon, konzipiert von finnischen Design-Studenten, wird an skandinavische Winterlandschaften erinnern.
Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober werden ca. 60 finnische Autoren erwartet, u.a. die Bestsellerautorin Sofi Oksanen und der Krimi-Spezialist Pekka Hiltunen. 2014 konnten schon 130 finnische Neuerscheinungen ins Deutsche übersetzt werden. Der Börsenverein hat eine Neuerscheinungsliste deutschsprachiger Literatur zu Finnland zur Verfügung gestellt, die monatlich ergänzt wird.
Finnland bei der Messe, mit Interviews und Links sowie Neuerscheinungsliste (Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.)
Börsenblatt-Info mit Veranstaltungsprogramm

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Wikipedia: Wettbewerb für Video

Von den über 1,7 Millionen Artikeln der deutschsprachigen Wikipedia enthalten die wenigsten auch Videos (zurzeit etwa 2.000 Videos). Das soll sich nun mit dem Wettbewerb „Videos für Wikipedia-Artikel“ ändern. Es wird dazu aufgerufen Videos in der Wikipedia hochzuladen. Als Anlass wird das Leitthema des Wissenschaftsjahres 2014 genommen: „Digitale Gesellschaft“. Es können sowohl neu produzierte als auch bereits veröffentlichte Videos eingereicht werden. Die Wikipedia-Community und eine Fachjury werden Videos in drei Kategorien prämieren: „Animation“, „Dokumentation/Interview“ und „Remix/Experiment“. Einsendeschluss ist der 15. November. Das Centre for Digital Cultures der Leuphana Universität Lüneburg hat den Wettbewerb initiiert. Das Unterfangen wird von Wikimedia Deutschland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es hier: http://projekt-wikivideo.de/

Quelle: https://netzpolitik.org/2014/videos-fuer-wikipedia-wettbewerb-und-workshops/

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Das Bibliothekswesen in anderen Ländern

Im Rahmen eines Projektes an der HTWK Leipzig wurden Länderprofile zu Bibliotheksstrukturen und -einrichtungen von über 30 Staaten (hauptsächlich EU-Länder) erarbeitet. Die Berichte von Australien bis Zypern können jetzt auf dem Bibliotheksportal angesehen werden.

Alle Berichte finden Sie unter:  http://www.bibliotheksportal.de/bibliotheken/bibliotheken-international/bibliotheksarbeit-weltweit.html#c4000

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34 Webtools zur Arbeitsoptimierung

Ilona Munique machte auf „Fortbildungen in Bibliotheken“ auf eine Liste mit 34 Webtools zur Arbeitsoptimierung aufmerksam. Die Liste wurde mithilfe von Empfehlungen deutscher Startup-Unternehmen ermittelt. Dazu zählten SoundCloud , 6Wunderkinder , Wooga , Protonet , Paymill , Doo , Tame , Modomoto , Outfittery Kreditech , Luuv , Avuba Kptn Cook , WunderCar und Lock8.

Die Liste umfasst folgende Bereiche:

  • Produktiv sein und Dokumente verwalten
  • E-Mails und Kampagnen organisieren
  • Business Intelligence und KPIs steuern
  • Mit dem Team kommunizieren
  • Content in Sozialen Netzwerken steuern
  • Dateien speichern und austauschen
  • Personal organisieren

Quelle: http://bibfobi.wordpress.com/2014/07/28/34-tools-zur-media-kommunikation/

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Verschiedene E-Book Ausprägungen

E-Book ist nicht gleich E-Book. Es macht einen großen Unterschied ob mein E-Book ein PDF-Dokument ist und damit beim Lesen auf meinem Smartphone nur durch Verschieben des Ausschnittes lesbar ist, oder wie beim EPUB Dokument automatisch an meinen Bildschirm angepasst wird. Brauche ich eine aktive Internetverbindung um es Lesen zu können oder nicht? Und wie kann man E-Books praxisorientiert unterscheiden?

Definition EBooks: http://bibliotheksportal.de/?id=714

Bruno Wenk hat im Bibliotheksdienst 2014; 48(6): S. 393-405 einen Artikel über E-Books mit dem Titel: „Der Mehrwert von E-Books und deren Nutzung“ geschrieben. Darin nimmt der Autor eine übersichtliche Unterteilung in verschiedene E-Book-Ausprägungen vor.

Hier werden die Ausprägungen Formate und Zugangsarten verkürzt vorgestellt:

  • E-Books im Format PDF: PDF ist ein weitverbreitetes Format. Fast alle Geräte unterstützen die Wiedergabe in diesem Format und die Nutzer sind die Handhabung damit gewohnt. Die Inhalte – Text, Tabellen, Grafiken, Seitenzahlen, etc.- bleiben wie bei der Vorlage (zB. dem gedruckten Buch). Nachteil ist die ungeeignete Wiedergabe auf kleinen Bildschirmen. Die Geräte verkleinern die Darstellung um den Seiteninhalt darzustellen. Dadurch ist er unter Umständen nicht mehr lesbar. Durch die nötige Vergrößerung ist der Inhalt nur durch Verschieben des angezeigten Ausschnittes lesbar. (Wenk, S.396)
  • E-Books im Format EPUB 2: EPUB 2 eignet sich gut für E-Books mit Text, Bilder und Grafiken (ohne multimediale oder interaktive Inhalte). Das Format wird von vielen Readern unterstützt. Durch die zugrunde liegenden Webtechnologien gibt es eine Trennung von Inhalt und Form der Darstellung. Leser können nun individuell Schriftgröße, Art und Farbe bestimmen. Der Umbruch wird individuell an die Bildschirmgröße angepasst. Dadurch ändert sich die Seitenaufteilung ebenfalls individuell. Zitate können daher nicht in gewohnter Form genannt werden, so dass sich die Zitatbenennung um andere Angaben erweitern muss. (Wenk, S. 397)
  • E-Books im Format EPUB 3: EPUB 3 ist eine Weiterentwicklung von EPUB 2. Es erweitert das E-Book zum Beispiel um folgende Möglichkeiten: Einbindung von Audio- und Videoinhalten, interaktiver Elemente mit JavaSkript, eingebettete Schriften, Text-to-Speech. Es sind EPUB 3-fähige Reader nötig. (Wenk, S.399)
  • E-Books im Kindle-Format: Amazon vertreibt seine E-Books in den eigenen Kindleformaten MOBI und KF8. KF8 liegt die gleiche Technologie zugrunde wie EPUB 3. (Wenk, S.400)
  • E-Books in Form von Apps: Auf einem mobilen Gerät stehen Funktionen zur Verfügung, die ein E-Book anreichern können. Zum Beispiel: Bestimmung des Aufenthaltsortes über GPS zur Anreicherung von interaktiven Stadtführern. In diesem Fall legt das E-Book sich auf Geräte mit dieser Software fest. (Wenk, S.400)
  • Online E-Books: Ein Online E-Book wird über den Webbrowser gelesen und erfordert eine aktive Internetverbindung. Das E-Book kann vom Anbieter laufend verändert werden. (Wenk, S. 401)
  • Hybride E-Books: Teile des Hybriden E-Books sind auf dem Lesegerät gespeichert und damit immer lesbar. Anreicherungen, die zu großen Speicherplatz brauchen würden, werden direkt über eine aktive Internetverbindung abgerufen. (Wenk, S. 401)
  • E-Book-Streaming: Wie beim Online E-Book wird das Buch über eine Internetverbindung gelesen. Zugang ist hier eine App, statt dem Webbrowser. (Wenk, S. 401)

Auf Grund der sehr eingeschränkten Funktionen des E-Books im PDF-Format ist es umstritten, ob man diese tatsächlich schon als E-Book bezeichnen kann. Es ist eine elektronische Variante der Vorlage. Allerdings sind keine weiteren Funktionen möglich, die andere E-Book-Formate mitbringen. Die Frage ist, ob das was inzwischen unter E-Book verstanden wird, nicht schon diese weitere Funktionen beinhaltet.