Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken

Der Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken ging in diesem Jahr an den Journalisten Marius Elfering. Der Preis wurde am 02. Juni 2022 auf dem 8. Bibliothekskongress in Leipzig verliehen. Der Journalist wurde ausgezeichnet für sein Hörfunk-Feature „Bibliotheken und Bildungschancen. Wie Zugang zu Wissen das Leben verändert“. Verliehen wird der Preis jährlich vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), dem Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BIB) sowie dem Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. (VDB).

Quelle: dbv „Journalist Marius Elfering mit dem Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2022 ausgezeichnet“ (03.06.2022)

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Festo LX und Any-Cubes: Innovationspreis für digitale Bildung

Im Rahmen der LEARNTEC, der Messe für digitale Bildung, wurde der Innovationspreis Delina verliehen. Hiermit werden zukunftsweisende Bildungsprojekte und -lösungen ausgezeichnet, die mit modernen Technologien effektives Lernen vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung fördern

Aus zwölf Nominierten kürte die Fachjury die virtuelle Lernplattform Festo LX, mit der sich personalisierte Lernwege konzipieren lassen, sowie Any-Cubes, Bausteine, die jüngeren Kindern erste Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen, zu den Gewinnern. Ebenfalls erfolgreich waren die Micro-Learning App Ada, die sich in täglichen Kurztrainings speziell an Frauen richtet, sowie die variable Übungs- und Feedbackplattform SYLVA, deren Algorithmus auch Antworten zu offenen Fragestellungen bewerten kann.

https://www.b-i-t-online.de/neues/7455?fbclid=IwAR12qjpDoWH6Gvi1ZKGlEcUChC1w73hy_85hcIS0Ysfu7Dz8L5i26v2P7qs

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TH Köln: Praxisbegleitendes Studium auch für FaMIs

Bibliotheken stehen immer häufiger vor der Herausforderung, Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen für offene Stellen zu gewinnen. Um mit einer zusätzlichen Option auf diesen Bedarf zu reagieren und auch, um die Nachfrage der Praxis nach einem berufsbegleitenden Studium zu bedienen, bietet das Institut für Informationswissenschaft an der TH Köln ab dem Wintersemester 2022/23 die beiden BA-Studiengänge „Bibliothek und digitale Information“ (BdK) sowie „Data and Information Science“ (DIS) als praxisbegleitende Studiengänge an. Hierbei wird das fachliche Studium mit regelmäßiger Arbeitszeit (bis zu 20 Stunden) in der entsendenden Bibliothek oder Informationseinrichtung kombiniert.

Das Studium selbst wird in Vollzeit absolviert und umfasst in beiden Studiengängen eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Während des Semesters können die Studierenden bis zu 20 Stunden pro Woche in ihren Einrichtungen eingesetzt werden, in der vorlesungsfreien Zeit stehen sie der Bibliothek oder Forschungseinrichtung als Vollzeitkräfte zur Verfügung. Hinzu kommt die 20-wöchige Praxisphase (4. beziehungsweise 5. Semester), die ebenfalls in der entsprechenden Bibliothek in Vollzeit absolviert wird.

Bibliotheken wählen über ein Auswahlverfahren Studieninteressierte aus und gehen mit ihnen für die Studiendauer und gegebenfalls darüber hinaus eine vertragliche Bindung ein. Das Angebot richtet sich neben Interessierten mit Hochschulzugangsberechtigung explizit auch an FaMIs mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Diese profitieren davon, dass Teile ihrer Ausbildung nach individueller Absprache im Studiengang „Bibliothek und digitale Kommunikation“ anerkannt werden können und sich damit der Studienanteil insbesondere in den ersten beiden Semestern verringert.

Neben dem bewährten bibliothekarischen Studienangebot wird für die Bibliotheken über das Angebot des Data-Librarian-Schwerpunkts im Studiengang „Data and Information Science“ eine Möglichkeit geboten, gezielt Fachkräfte für die stärker technisch geprägten und datengetriebenen Anforderungen einer Bibliothek im Sinne einer nachhaltigen Personalentwicklung zu qualifizieren. Dieser stark technisch ausgerichtete Studiengang kombiniert Aspekte der Informationswissenschaft mit den Themen Datenmanagement und-analyse, Informationssysteme sowie Programmierung. Die Studienrichtung „Data Librarian“ legt dabei besonderes Augenmerk auf die digitalen Herausforderungen in Bibliotheken, wie u.a. Forschungsdatenmanagement, digitales Publizieren und Open Science. Details finden sich im Studienverlaufsplan sowie im Modulbuch.

Im „klassischen“ Bibliotheksstudiengang „Bibliothek und digitale Kommunikation“ (BdK) stehen Konzeption, Umsetzung und Vermittlung von kundenspezifischen Dienstleistungen im Fokus. Drei Studienprofile stehen zur Auswahl: Public Education und Community Communication (Schwerpunkt Öffentliche Bibliothek), Digital Scholarship und Scholarly Communication (Schwerpunkt Wissenschaftliche bzw. Spezialbibliothek) sowie ein bibliothekstypenübergreifender Abschluss. Details finden sich im Modulbuch und im Studiengangsflyer.

Fragen können über praxisbegleitend-iws@th-koeln.de oder an Prof. Ragna Seidler-de Alwis (DIS) oder Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach (BdK) gestellt werden.

Organisation, Bewerbung und Fristen

  • Der Start beider Studiengänge ist jeweils zum Wintersemester (Studienstart Oktober, Bewerbungsfrist am 15. Juli jeden Jahres).
  • Vorgeschaltet ist das Auswahlverfahren für die Besetzung eines Studienplatzes im praxisbegleitenden Studium (Organisation und Verantwortung liegen bei der einstellenden Einrichtung).
  • Nachfolgend ist die Bewerbung um einen Studienplatz für den BdK– oder DIS-Bachelorstudiengang notwendig. (Standardbewerbungs- und Zulassungsverfahren der TH Köln).
  • Der Vertrag für einen Ausbildungsplatz wird erst dann geschlossen, wenn die Bewerbung um den Studienplatz mit Annahme der Zulassung und Immatrikulation abgeschlossen ist.
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14. Wildauer Bibliothekssymposium / 13. & 14.09.22

Das 14. Wildauer Bibliothekssymposium unter dem Titel “Best of Scheitern” (oder “Schön scheitern”, “Protypen schaffen Typen”, “FuckUp Night”), wird den Schwerpunkt auf Fehlerkulturen in Bibliotheken legen. Zunächst soll in einem Überblick mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gesammelt werden, was dazugerechnet werden kann. Herausgearbeitet werden soll, wie Akzeptanz und Transparenz in Bezug auf Fehler einen festen Platz finden können. Eine systematische Erfassung soll angestrebt und als lesson learned einer projektinitiierten Bibliotheksarbeit zur Seite gestellt werden.

Mehr Informationen unter https://www.th-wildau.de/index.php?id=17805

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Dr. Frank Mentrup im Amt des Präsidenten des Deutschen Bibliotheksverbandes bestätigt

Bei der Mitgliederversammlung am 2. Juni 2022, während des Bibliothekskongresses in Leipzig, wurde Dr. Frank Mentrup (SPD-Politiker und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe) erneut zum Präsidenten des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) gewählt. Ebenso wählte die Versammlung einstimmig Renate Künast (Bundestagsabgeordnete) zur Vizepräsidentin.

Gemeinsam wollen sie sich für die politischen Belange von Bibliotheken einsetzen und diese in ihrer Rolle stärken.

Quelle: dbv „Frank Mentrup im Amt des Präsidenten des Deutschen Bibliotheksverbandes bestätigt, Renate Künast, MdB wird neue Vizepräsidentin“ (02.06.2022)

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BNE Werkstatt NRW  / 13.06.22

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Umweltministerium NRW veranstalten gemeinsam mit dem eBildungslabor am 13.06.2022 von 14-18 Uhr einen so genannten „Peer-to-Peer Space“ zum Thema BNEdigital. Ziel ist es, einen Raum für Austausch und gemeinsames Lernen zu bieten, der der Frage nachgeht, was das Lernen im digitalen Wandel mit all seinen Potentialen, Herausforderungen und Risiken für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bedeutet. Wir haben bereits eine sehr gute Zusammenarbeit erlebt mit der BNE-Digital-Werkstatt und sind stets begeistert vom gehaltvollen Programm. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstaltung findet online statt.

Quelle: NGB Newsletter #3

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Technische Ausstattung in Öffentlichen Bibliotheken – Erneuerungsbedarf weiter hoch

Im November 2021 hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW das Programm „Förderung digitaler Medienbestände und des Ausbaus der digitalen Infrastruktur in Öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen (NRW) (RL REACT-EU)“ veröffentlicht. Finanziert wird das Programm durch die von der Europäischen Union bereit gestellten Mittel zur Abmilderung der Corona-Folgen.

Neben der Förderung von E-Lending-Angeboten stand die technische Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken im Mittelpunkt. Ein Bereich, der auch in der Landesförderung eine große Rolle spielt. Lag der Anteil der jährlich verfügbaren Landesmittel für die Anschaffung von Selbstverbuchungsanlagen, Bibliotheksmanagementsystemen und Open-Library-Technik 2019 noch bei 30%, so ist er bis 2022 kontinuierlich auf ca. 40% gestiegen.

Deshalb war es nicht überraschend, dass sich 75% der 53 REACT-EU-Anträge auf die technische Ausstattung der Bibliothek bezogen. Betrachtet man diese Anträge genauer, so beinhalteten 62% die Einführung von RFID, Selbstverbuchung und Open Library-Technik, 19% die Verbesserung der WLAN-Ausleuchtung und 25% den Ausbau der Netzwerktechnik im Bibliotheksgebäude.

Um den Förderbedarf für die technische Infrastruktur in den kommenden fünf Jahren zu ermitteln, führte die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW Anfang 2022 eine Umfrage unter den kommunalen Öffentlichen Bibliotheken in NRW durch. Mit einer Beteiligung von 164 Bibliotheken war die Rücklaufquote sehr hoch. 77% (127) dieser Bibliotheken sahen Handlungsbedarf, der sich wie folgt aufschlüsselt:

Open Library Technik68%
Netzwerktechnik im Bibliotheksgebäude 48%
Neuanschaffung von RFID / Selbstverbuchungsanlagen32%
Ersatzbeschaffung von RFID / Selbstverbuchung32%
WLAN im Bibliotheksgebäude26%
Quelle: Umfrage der Fachstelle unter NRW-Bibliotheken im Rahmen der Bibliotheksstatistik zur benötigten technischen Infrastruktur. Mehrfachangabe war möglich

Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass es in vielen Bibliotheksgebäuden an einer modernen Netzwerktechnik mangelt, die Voraussetzung für ein zeitgemäßes Bibliotheksangebot ist. In Arbeitswelt, Schule und zu Hause setzen sich immer mehr hybride Welten durch. Auch Bibliotheksangebote werden künftig digitale und reale Aspekte miteinander verbinden. Dies ist nur möglich, wenn sie über eine leistungsfähige Netzwerktechnik im Gebäude verfügen.

Des Weiteren zeichnet sich ein deutlicher Trend zur Umsetzung von Open-Library-Konzepten ab. Zu einer erfolgreichen Umsetzung gehören ein leistungsfähiges WLAN ebenso wie Selbstverbuchungsmöglichkeiten. In vielen Bibliotheken müssen RFID- und Selbstverbuchungstechnik in den kommenden Jahren erneuert werden, da die erste Geräte-Generation die aktuellen Standards nicht mehr erfüllen kann. Betrachtet man Neu- und Ersatzbeschaffung für diesen Bereich, so haben auch hier zwei Drittel der Bibliotheken Förderbedarf.

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Call for Participation: #vBIB22 – 07./08.12.22

Die #vBIB22 legt den Schwerpunkt auf „Digitale Perspektiven!“ und das Leitmotiv soll die Teilnehmenden animieren, Digitalität aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten:

• Was bedeutet Digitalität für Bibliotheken – die in vielen Bereichen naturgemäß eher analog unterwegs sind – und für die Menschen, die dort arbeiten und ihre Zukünfte?

• Wie wandeln sich Arbeitswelten und die entsprechenden (analogen und digitalen) Räume?

• Bedeutet digitaler auch gleichzeitig nachhaltiger und umgekehrt?

• Wie kann Digitalität zu mehr Diversität beitragen?

• Wie kann der digitale Wandel die Barrierefreiheit fördern?

• Wie steht es um Kooperationen und Partnerschaften in diesem Bereich?

Neben spannenden Keynotes zu den Oberthemen Wandel, Zukunft und Nachhaltigkeit unter anderem zu Zukunftsforschung und Arbeit 4.0 soll die zweite Hälfte des Programms ganz den Teilnehmenden gehören – der #vBIB-Community.

Im Call for Participation rufen BIB und TIB ausdrücklich dazu auf, Beiträge mit partizipativen und interaktiven Elementen einzureichen – von kleinen Online-Umfragen über kollaborative Whiteboards bis hin zu Ask-me-Anything-Sessions oder Mini-Barcamps!

Ideen können bis zum 2. September 2022 über das Online-Formular (https://www.vbib.net/callforparticipation/) eingereicht werden.


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TU Berlin: Leitfaden und Vorlagen zur Videoproduktion in Bibliotheken

Um Studierenden während der Pandemie einen ersten Einblick in die Bibliothek zu geben, hat die TU Berlin dazu ein Videoprojekt gestartet. Ihre Erfahrungen hat die TU Berlin nun in einem Leitfaden zusammengefasst. Er bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Erstellung von selbst produzierten Videos, von den ersten Planungsschritten bis zum Hochladen des Videos sowie Anleitungen und nachnutzbare Vorlagen.

Videoproduktion in der Bibliothek:

Leitfaden: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-15366

Vorlagen: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-15367

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vbnw-Kommission für Aus- und Fortbildung sucht Verstärkung

Die Kommission Aus- und Fortbildung sucht Kolleginnen und Kollegen aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, die Lust haben, den Vorstand und die Kommission bei ihrer Arbeit aktiv zu unterstützen. Die Kommission ist eine spartenübergreifende Arbeitsgemeinschaft des vbnw. Sie tagt ca. einmal monatlich per Video, wobei alle Mitgliederinnen gleichwertig stimmberechtigt sind.

Zwei Positionen in der Kommission sind aktuell unbesetzt. Gesucht wird eine Kollegin oder ein Kollege aus einer öffentlichen Bibliothek (gerne Klein- und Mittelstadt) sowie eine Kollegin oder ein Kollege aus einer wissenschaftlichen Bibliothek. Hilfreich – aber keine Voraussetzung – ist es, wenn sich Interessierte bereits mit dem Thema Aus- und Fortbildung befassen, gegebenenfalls für diesen Schwerpunkt innerhalb der Bibliothek zuständig sind. Den Tandem-Vorsitz teilen sich Claudia Büchel (Stadtbibliothek Neuss) und Dr. Anja Platz-Schliebs (Universitätsbibliothek Wuppertal), so dass öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken paritätisch abgebildet werden. Weitere Informationen zur Kommission unter https://www.bibliotheken-nrw.de/verband/arbeitsgemeinschaften/kommission-fuer-aus-und-fortbildung/

Bei Interesse können Claudia Büchel (claudia.buechel@stadt.neuss.de, 02131-904200) und Dr. Anja Platz-Schliebs (aplatz@uni-wuppertal.de, 0202-4392688) kontaktiert werden.