Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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DBS: Vorab-Fragebogen Öffentliche Bibliotheken für das Berichtsjahr 2024 veröffentlicht

Das HBZ hat den Vorab-Fragebogen für das Berichtsjahr 2024 im Service-Wiki veröffentlicht. Hier finden Sie auch eine komplette Auflistung der neuen, geänderten und entfallenen Fragen.

Neu:

  • 38.3 Erläuterung zu Kapitel 10 Nutzung virtueller Angebote: Hier wird die Nutzung von virtuellen Angeboten (38) gezählt. Dies können einzelne Aufrufe von Zeitungsartikeln, Datenbankeinträgen, Video- oder Audiostreams etc. sein. Zur Erfassung dieser „ausleihähnlichen Nutzungsvorgänge“ (AN) steht der AN-Rechner zur Verfügung. Es dürfen nur die Angebote aus einer für das jeweilige Berichtsjahr aktuell geltenden Liste erfasst werden. Diese Liste sowie der AN- Rechner und eine Anleitung zur Ermittlung der einzelnen Messgrößen sind im DBS-Wiki hinterlegt (siehe: https://service-wiki.hbz-nrw.de/x/lwCYPg). Diese Zahl geht NICHT in die Gesamtsumme unter (14) ein.

Entfällt: –

Geänderte Fragen:

  • 7.1 Jahresöffnungsstunden für Open Library (servicefreie Zeit): Diese Frage bezieht sich nicht auf Frage 7. Hier sind alle Öffnungszeiten gemeint, in denen kein Personal vorhanden ist, das bibliotheksspezifische Dienstleistungen erbringt
  • 34 E-Medien im eigenen Bestand: Eigener E-Medien-Bestand sind digitale Einzelmedien – E-Books, E-Journals, E-Audio u.a. (nicht Datenbanken oder Plattformen), die die Bibliothek eigenständig (nicht im Verbund) lizenziert hat und auf die sie ihren Nutzern zeitlich befristet den Zugriff ermöglicht. Derzeit sind dies die über Onleihe und Overdrive lizenzierten Einzelmedien. Mit anderen Bibliotheken geteilter E-Medien-Bestand (z.B. gemeinsamer Bestand aus einem Onleihe-Verbund) wird in (34.1)erfasst. Zur Erhebung weiterer virtueller Angebote siehe (38).
  • 34.1 E-Medien im Verbund: Diese Frage ist keine Teilmenge von Frage 34. Gezählt wird hier die Anzahl der E-Medien (Lizenzen), die über einen Verbund mehreren Bibliotheken gemeinsam zur Verfügung stehen (z.B. Onleihe-Verbund). Diese Zahl geht NICHT in die Gesamtsummen unter (13) und (15) ein.
  • 35 E-Medien – Entleihungen: Hier sind ausschließlich die Entleihungen der in (34) und (34.1) erfassten Bestände anzugeben. Die Nutzung der in (38) erfassten weiteren virtuellen Angebote wird in (38.3) erhoben.
  • 38 Virtuelle Angebote: Hier werden die von der Bibliothek lizenzierten virtuellen Angebote gezählt, die als Plattform, (Streaming-) Dienst oder Datenbank eines externen Anbieters zur Nutzung bereitgestellt werden. Es wird nur das Angebot an sich gezählt, nicht einzelne Zeitschriften, Artikel, Audios, Filme etc. Bei Angeboten, die die Lizenzierung von Teilpaketen (z.B. Munzinger: Munzinger-Personen, Munzinger-Länder, Munzinger-Duden etc.) ermöglichen, werden die lizenzierten Teilmodule einzeln gezählt. Nicht zu zählen sind hier die Angebote aus (34) und (34.1), von der Bibliothek selbst erstellte Angebote, Sammlungen oder elektronische Schulungsprogramme sowie Web-OPAC und andere Suchportale.
  • 40 Laufende Zeitungs- und Zeitschriftenabos in elektronischer Form: Diese Angabe erfragt die Anzahl der Zeitschriftenabonnements in virtueller Form im Berichtsjahr (am 31.12.). Zeitschriften werden nach der Anzahl der Abonnements erfasst, unabhängig von der Anzahl der Titel. Mehrfachexemplare des gleichen Titels werden als mehrere Abonnements gezählt. Zeitschriften und Zeitungen, die in Parallelausgaben (gedruckt und elektronisch) lokal angeboten werden, sind einmal in (39) und einmal in (40) zu zählen. Zeitschriftentitel im Bundle sind als ein Abonnement zu zählen. Jede Bibliothek eines E- Medien-Verbundes gibt die Gesamtzahl der virtuellen Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements an.
  • 77 Auszubildende (Personen): Hierzu zählen ausschließlich Personen mit Ausbildungsvertrag in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder dualen (praxisbegleitenden oder praxisintegrierten) Studium. Praktikanten sind hier nicht zu zählen.

Eingabe gesperrt: 2, 3, 4 (diese werden automatisiert aus der Adressdatenverwaltung der Bibliotheken gefüllt), 12.1 (wird aus der Messung zur Zählung der virtuellen Besuche gefüllt, s. https://service-wiki.hbz-nrw.de/x/FoA7Fg)

Quelle: Service Wiki des Hochschulbibliothekszentrum

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Perspektivenpapier „Öffentliche Bibliotheken in Sachsen 2030“ 

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus hat ein Perspektivenpapier entwickelt, um die Öffentlichen Bibliotheken bei ihrer notwendigen Weiterentwicklung zu unterstützen. Es definiert insgesamt 10 Handlungsfelder und enthält zu diesen konkreten Empfehlungen. Es richtet sich sowohl an die Öffentliche Bibliotheken als auch an die Städte und Gemeinden als deren Träger sowie an die zur SLUB gehörende Sächsische Landesfachstelle für Bibliotheken. Wesentliche Ergebnisse des Papiers sind, dass es einer ausgewogenen Mischung von stationären, mobilen und vor allem digitalen Informations- und Medienangeboten bedarf, um eine flächendeckende Informationsversorgung für alle Generationen zu gewährleisten. Weiterhin braucht es lokale und regionale Kooperationen, um Ressourcen optimal und effizient einzusetzen.

Das Papier kann auf dieser Webseite heruntergeladen werden: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1078624

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Förderprogramm: „Modelle für Kulturinstitutionen von morgen“

Kulturinstitutionen in deutschen Großstädten stehen vor einer Vielzahl komplexer, kulturpolitischer Zukunftsaufgaben, die durch sich derzeit überlagernde Krisen entstehen. Das bundesweite Programm „Modelle für Kulturinstitutionen von morgen“ (AT) lädt Kultureinrichtungen wie Museen, Theater, Bibliotheken und Konzerthäuser und Kommunen ein, trotz dieser Herausforderungen einen Raum für grundlegende Innovationen zu schaffen und sich dem Impuls zu widersetzen, auf Bekanntes und Vertrautes zurückzugreifen. Mit dem Programm stellt die Kulturstiftung des Bundes die Mittel zur Verfügung, um Überlegungen zu neuen Modellen zu ermöglichen: etwa für interkommunale Kooperationen oder experimentelle Nutzungskonzepte für Kulturorte. Das Programm beruht auf der Annahme, dass Kulturinstitutionen in zehn Jahren nur dann eine breite gesellschaftliche Unterstützung genießen werden, wenn sie noch stärker als Gemeingut wahrgenommen werden.

In der Orientierungsphase in den Jahren 2024 bis 2027 fördert die Kulturstiftung des Bundes zunächst die Entwicklung von bis zu fünfzig institutionellen Innovationskonzepten in deutschen Großstädten mit je 50.000 Euro. Zudem umfasst diese Phase Beratungs- und Vernetzungsangebote, Recherche- und Inspirationsreisen zu modellhaften europäischen Kulturorten erweitern den Blick international. Dafür steht ein Gesamtbudget in Höhe von bis zu 4,6 Millionen Euro zur Verfügung. Eine Fortsetzung des Programms ist ab 2027 geplant, damit ausgewählte Vorhaben anschließend realisiert werden können. 

Anträge sind möglich, sobald die Fördergrundsätze mit den Antragsvoraussetzungen voraussichtlich Anfang 2025 auf der Seite der Kulturstiftung des Bundes veröffentlicht wurden.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/transformation_und_zukunft/detail/modelle_fuer_kulturinstitutionen_von_morgen_at.html

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Düsseldorf: Verlängerte Öffnungszeiten in der Zentralbibliothek und zwei Stadtteilbüchereien

Ab Oktober soll die Stadtteilbücherei in Unterbach auch samstags und sonntags geöffnet werden. In den zusätzlichen 13 Öffnungsstunden sollen die Nutzenden mithilfe von Open Library Technik und ihrem Bibliotheksausweis Zutritt erhalten. Die Statteilbücherei Eller soll ab November zehn weitere Öffnungsstunden durch die Einführung eines Schließ- und Aufsichtsdienstes hinzugewinnen. Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek sollen sich sonntags zukünftig um zwei Stunden erweitern, sodass sie von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet ist.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-buechereien-in-eller-und-unterbach-oeffnen-demnaechst-auch-am-sonntag_aid-115837639

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ProLibris Heft 2/2024: Schwerpunktthema Qualifizierung und Quereinstieg

Das neue ProLibris-Heft informiert über verschiedene Perspektiven des Themas „Qualifizierung & Quereinstieg“. Unter anderem beantwortet Dr. Ute Engelkenmeier Fragen zum Thema. Sie ist stellvertretende Leiterin der Universitätsbibliothek Dortmund, und Vorsitzende des Berufsverbands Information Bibliothek sowie der Kommission Personalgewinnung von dbv, VDB und BIB.

Darüber hinaus fassen die Verantwortlichen der Bibliotheken in Stommeln und Bergkamen zusammen, was sie mit den Fördermitteln aus dem Projekt „Dritte Orte im ländlichen Raum“ vorhaben. Um die Erfahrungen mit der Mitwirkung der Nutzer*Innen am Bestandsaufbau geht es im Artikel der Bibliothek Euskirchen.

Das pdf des Heftes steht unter diesem Link zur Verfügung: https://www.bibliotheken-nrw.de/wp-content/uploads/2024-2-ProLibris_02-2024-06_DS_web.pdf

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Kostenloses Webinar: Bibliotheken als Begegnungsräume für Ältere / 07.10.24

„Dritte Orte“ sind Treffpunkte außerhalb des familiären Umfelds und des Arbeitsplatzes. Diese Orte fördern Gemeinschaft, Kultur und Bildung und bieten Raum für zwanglose Begegnungen und aktive Teilhabe. Bibliotheken stehen allen offen – doch wie können sie speziell für ältere Menschen zu solchen Dritten Orten werden?

In Zusammenarbeit mit kubia lädt der vbnw am 07. Oktober 2024 von 14:00 bis 16:30 Uhr zu einem kostenlosen Webinar ein: „Bibliotheken als Dritte Orte und Begegnungsstätten für Ältere“.

Karin Haist, Demografie-Expertin der Körber-Stiftung, präsentiert die Ergebnisse der 2023 veröffentlichten Studie „Dritte Orte. Begegnungsräume in der altersfreundlichen Stadt“. Zusätzlich berichten Heike Pflugner von der Stadtbibliothek Solingen und Anja Wansing von der Stadtbücherei St. Felizitas in Lüdinghausen über ihre Erfahrungen mit Seniorinnencafés, Lesepatinnen-Projekten, Bücherplauschstunden und weiteren Angeboten für Ältere. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Kleingruppen über ihre eigenen Erfahrungen und Ziele auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende Öffentlicher Bibliotheken.

Mehr Informationen und Anmeldung auf dieser Website: https://www.kubia.nrw/veranstaltungen/dritte-orte/

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Infoveranstaltung zur 1. bundesweiten Nacht der Bibliotheken / 25.09.24

Am 04.04.2025 findet zum ersten Mal die Nacht der Bibliotheken bundesweit statt. Bibliotheken aus ganz Deutschland sind eingeladen, mit verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen. Welche Veranstaltungen passen zu diesem Event? Welche Formate lassen sich umsetzen? Und wie können die Veranstaltungen optimal beworben werden? Diese Fragen werden in einer Online-Infoveranstaltung am 25.09.2024 geklärt.

Weitere Informationen und Link zur Anmeldung unter https://www.bibliotheksverband.de/infoveranstaltung-zur-ersten-bundesweiten-nacht-der-bibliotheken

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Förderprogramm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“

Die Kulturstiftung des Bundes bietet ab dem Herbst 2024 mit ihrem neuen Förderprogramm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“ Unterstützung für den Aufbau von langfristig angelegten Netzwerken in Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern. Ziel der Stiftung und ihrer Kooperationspartner ist es, Kultureinrichtungen in ihrer Funktion als Treffpunkte und Orte der Auseinandersetzung in Zeiten der Polarisierung zu stärken.

Es sollen mindestens 26 Netzwerkprojekte gefördert werden. Je Projekt stehen bis zu 240.000 Euro für vier Jahre zur Verfügung. Anträge sind möglich, sobald die Fördergrundsätze mit den Antragsvoraussetzungen im Herbst 2024 veröffentlicht wurden.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/transformation_und_zukunft/detail/lokal_programm_fuer_kultur_und_engagement.html

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NRW-Schulministerium kooperiert mit Bundesverband der Leselernhelfer

Die Schulministerin von Nordrhein-Westfalen hat eine Absichtserklärung mit dem ‚MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband‘ unterzeichnet und damit eine Bildungspartnerschaft zur Leseförderung eingeleitet. Lesen eröffnet Welten, erweitert den Horizont und ist eine zentrale Grundlage für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Um Schulen bei der Vermittlung dieser Basiskompetenz über den Unterricht hinaus zu unterstützen, engagieren sich ehrenamtliche Lesementorinnen und -mentoren an zahlreichen Schulen in Nordrhein-Westfalen. Sie helfen einzelnen Schülerinnen und Schülern, die Schwierigkeiten beim Lesen haben oder zusätzliche Unterstützung benötigen. Diese Unterstützung wird von lokalen Vereinen des ‚MENTOR – Die Leselernhelfer‘ unter dem Dach des Bundesverbandes koordiniert. Gemeinsam mit den Vorsitzenden des Verbandes, Huguette Morin-Hauser und Andrea Pohlmann-Jochheim, hat Schulministerin Dorothee Feller die Absichtserklärung unterzeichnet, um auf diese wichtige Arbeit aufmerksam zu machen und neue Schulen sowie Lesementorinnen und -mentoren zu gewinnen.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://bildungsklick.de//schule/detail/schulministerin-feller-lesen-ist-das-a-und-o

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Handbuch Bibliothekspädagogik erschienen

Im Juni erschien das Handbuch Bibliothekspädagogik, herausgegeben von Ute Engelkenmeier, Kerstin Keller-Loibl, Bernd Schmid-Ruhe und Richard Stang. Es bietet sowohl eine Einführung in die Grundlagen und Konzepte der Bibliothekspädagogik als auch eine erste Orientierung zu ihren Themen- und Handlungsfeldern. Die Aufarbeitung der theoretischen Grundlagen sowie ausgewählte Praxisbezüge sollen dabei die weitere Professionalisierung des Berufsfeldes unterstützen.

Das kostenlose E-Book zum Download finden Sie unter: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111032030/html#overview