Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken: Hilmar Schmundt wird ausgezeichnet

Der mit 5.000 Euro dotierte Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken (Helmut-Sontag-Preis) geht in diesem Jahr an Hilmar Schmundt. Die Preisverleihung fand am 29. Mai 2015 im Rahmen der Abschlussveranstaltung des 104. Bibliothekartags in Nürnberg statt.

Entscheidend für die Jury war die thematische Relevanz der Veröffentlichungen von Hilmar Schmundt und die Nachhaltigkeit, mit der er seine Themen verfolgt. Hilmar Schmundt zeigt bei seinen Beiträgen zugleich große journalistische Unabhängigkeit wie Leidenschaft. Er scheut sich nicht, auch politisch kontroverse Themen wie beispielsweise das Urheberrecht oder die Nutzung von E-Books in öffentlichen Bibliotheken pointiert anzusprechen. Dabei nimmt er Stellung, argumentiert und plädiert für zukunftsweisende Veränderungen. Die Jury würdigt insgesamt eine ausgezeichnete journalistische Leistung, die mit viel Esprit verfasst und zugleich in zeitgemäßer Weise aufbereitet ist.

Weitere Informationen: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/publizistenpreis/preistraeger/2015.html

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Interview von Monika Reitprecht (Büchereien Wien) über Facebook in Bibliotheken

Das VÖBBLOG macht auf ein interessantes Interview mit Monika Reitprecht (Büchereien Wien) aufmerksam. Stefan Alker und Peter Klien (Mitteilungen der VÖB) sprechen mit Ihr über die Arbeit auf sozialen Plattformen; „was Erfolg in sozialen Medien ausmacht und was man bei der Betreuung solcher Kanäle beachten sollte“.

Zum Interview (Volltext): http://eprints.rclis.org/25128/

Quelle: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=36905

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Berufsbild Bibliothekar / Bibliothekarin wandelt sich

Frau Reckling-Freitag hat auf ihrem Blog “Zwischenseiten” eine kurze Zusammenfassung ihrer Eindrücke vom Bibliothekartag 2015 veröffentlicht und weist auf das sich wandelnde Berufsbild des Bibliothekars bzw. der Bibliothekarin als zentrales Thema hin.

Zum Blogartikel: http://zwischenseiten.com/2015/05/27/bibtag15-bibliothekarinnen-fur-neue-berufsanforderungen-fit-machen/

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Leitfaden Schulbibliotheken in Schleswig-Holstein

Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) hat einen Leitfaden zum Aufbau einer attraktiven Schulbibliothek, die Schülerinnen und Schüler zum Lesen motiviert, herausgegeben. Neben konkreten Hinweisen zur Einrichtung, Medienausstattung und Verwaltung sowie zur Umsetzung der Fachstandards für Bibliotheken, findet man Vorschläge zur Einbindung der Bibliothek in den Unterricht und zu Kooperationsmöglichkeiten mit öffentlichen Bibliotheken und weiteren Partnern. Auch das Thema „Schulbibliothek statt Stadtbibliothek“ wird angesprochen.
http://nzl.lernnetz.de/files/Lesen_S1/docs/leseanimation/Leitfaden_Schulbibliotheken.pdf

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b.i.t. online – Innovationspreis 2015

Gewinner des b.i.t.online – Innovationspreises 2015 sind:

  • Anthea Cebulla (FH Köln) mit „Konzeption und Bewertung von Online-Tutorials an wissenschaftlichen Bibliotheken”,
  • Bettina Schröder (HAW Hamburg) mit „Bild(er)leser wissen mehr! Das Bilderbuch als Vermittler von Visual Literacy: Eine Aufgabe für die Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit?”,
  • Florian Hagen (HAW Hamburg) mit der Arbeit „Was können Bibliotheken vom Guerilla-Künstler Banksy lernen?”.

Quelle: http://bibliotheksnews.com/2015/05/27/b-i-t-online-innovationspreis-2015/

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Die Graphic Novel

Die Graphic Novel (graphischer Roman) ist eine besondere Variante des Comics. Im Unterschied zum Comic erzählt die Graphic Novel eine komplexere und längere Geschichte, sie ist aufwändiger gezeichnet und erscheint meist in Buchform. Vielfach ist sie auch hochwertiger in der Aufmachung als ein Comic, gedruckt auf Hochglanzpapier und in gebundener Form als Hardcover oder Broschur.

Die Graphic Novel,  die dieses neue Genre begründet hat,  heißt „A contract with God“ von Will Eisner. Der amerikanische Comiczeichner publizierte diese Buch 1978 und als Untertitel benutze er die Bezeichnung „a graphic novel“ , um deutlich zu machen, dass es sich hier um ein literarisches Werk handelt, darüber hinaus wurde auch von einem Literaturverlag herausgegeben.

Die Graphic Novel bildet ein breites Spektrum ab, vom Krimi bis zur gezeichneten Weltliteratur sind alle Richtungen vertreten, besonders auch im Kinder- und Jugendbereich. In der Kunst haben solche Graphic Novels auch schon ihren Platz gefunden. Sie gehören zur Kunstgattung Grafik und Ausstellungen wie „Geschichten zeichnen“ (Museum Folkwang, Essen, 2012) zeigen wie vielfältig und künstlerisch anspruchsvoll die Zeichnungen sind.

Sie bilden einen völlig anderen Zugang zu Stoffen der Weltliteratur. So ist Shakespears „Hamlet“ als Graphic Novel sicher ein ganz besonderes „Leseerlebnis“.

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Lese(T)räume mit den Büchern von Kirsten Boie

Anlässlich des 65. Geburtstages von Kirsten Boie und ihres 30-jährigen Jubiläums als Autorin hat der Bundesverband Leseförderung gemeinsam mit dem Oetinger-Verlag eine Festschrift für seine Schirmfrau herausgegeben. In der Broschüre stellen Lese- und Literaturpädagoginnen Methoden und Beispiele vor, die zeigen, wie Kinder zum Lesen motiviert werden können.

Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie bei „Lesen in Deutschland“.
Zum Livebook und Download der Veröffentlichung.

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Die Medienscouts

Am Gymnasium im Gustav-Heinemann-Schulzentrum (GHZ) haben Medienscouts ihren Einsatz. Es handelt sich dabei um Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, die jüngere Schüler über die Gefahren des Internets aufklären und ihnen beibringen mit Auskünften über sich selbst  vorsichtig umzugehen. Cybermobbing und Weiterleitung von Sexting-Bildern (Versand von erotischem Bildmaterial des eigenen Körpers) sind nur zwei Themen, die mit den Medienscouts besprochen werden. Dabei hat sich das Konzept bewährt, auf Augenhöhe mit den Schülern über diese Themen zu sprechen. Die älteren Schüler sind näher an den Problemen und Sorgen dran als vielleicht die Lehrer oder Eltern. Die Medienscouts nehmen auch Vorbildfunktion wahr, indem sie einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien vorleben.

Das weit gefasste Thema Medienkompetenz beinhaltet die Bereiche Medienkunde, Mediennutzung, Medienkritik und Mediengestaltung. Vom IT-Hintergurndwissen bis zum layouten einer digitalen Präsentation reicht das Wissen rund um Smartphone, Facebook und Co. Durch diesen Wissensdschungel lotsen die Medienscouts ihre jüngeren Mitschüler. Das Konzept kommt so gut an, dass sich demnächst auch die Eltern von den Medienscouts schulen lassen wollen.

Quelle:

www.medienscouts-nrw.de