Das Online-Seminar „Wie finde ich das passende Buch für mein Projekt?“ thematisiert die Auswahl geeigneter Medien für die Leseförderung. Bibliotheken haben die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Freude an Sprache, Texten und Lesen zu vermitteln. Seit vielen Jahren ergänzen digitale Medien die klassische Leseförderung in Öffentlichen Bibliotheken und bei ihren Partnern. Doch wie findet man die passenden Medien für die Zielgruppe? Orientierung und Anregungen dazu gibt das Online-Seminar des dbv-Projekts „Gemeinsam digital“ am 15.01.2025. Mehr Informationen und Anmeldung auf dieser Website: https://www.bibliotheksverband.de/wie-finde-ich-das-richtige-buch-fuer-mein-projekt-orientierungshilfe-und-anregungen-zur-buchauswahl
Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten”
Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.
Stadtbibliothek Münster: Kritik wegen Warnhinweisen in Büchern
In der Stadtbücherei Münster sorgen Aufkleber auf zwei Büchern für Diskussionen. Die Aufkleber weisen darauf hin, dass die Inhalte der Werke möglicherweise nicht mit den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar sind.
Betroffen sind das Buch „Putin, Herr des Geschehens?“ von Jacques Baud, das sich mit dem Ukraine-Krieg befasst, sowie „2024 – das andere Jahrbuch: verheimlicht, vertuscht, vergessen“ von Gerhard Wisnewski. Laut der Bücherei sollen diese Bücher trotz der Warnhinweise weiterhin verfügbar bleiben, da Meinungs- und Informationsfreiheit gewährleistet werden sollen.
Kritiker werfen der Bücherei Zensur und Bevormundung vor. Die Leiterin, Cordula Gladrow, weist dies zurück und betont, dass die Hinweise Teil des Vermittlungsauftrags seien. Insgesamt tragen nur zwei von 350.000 Büchern diesen Hinweis, der nach Beschwerden aus der Leserschaft eingeführt wurde.
Die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher fallen gemischt aus. Während einige die Hinweise als hilfreich empfinden, kritisieren andere die Maßnahme als unnötig.
Mehr Informationen auf dieser Website: https://www1.wdr.de/nachrichten/regionalnachrichten/bielefeld/warnung-buecher-stadtbibliothek-muenster100.html
Online-Seminarreihe „Inklusion in Bibliotheken“ / 22.01.25
Die dbv-Kommissionen „Kundenorientierte und inklusive Bibliotheksservices“ sowie „Bibliotheken und Diversität“ setzen ihre Online-Seminarreihe unter dem Titel „Barrierefreiheit in Bibliotheken – Alles inklusive“ fort. Am 22.01.2025 steht das Thema „Was ist Inklusion?“ im Fokus. Dabei werden der Begriff geklärt und die Chancen sowie Pflichten von Bibliotheken im Bereich Inklusion beleuchtet. Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.bibliotheksverband.de/barrierefreiheit-bibliotheken-alles-inklusive
Kurswechsel bei Instagram und Facebook
Mark Zuckerberg kündigt einen Kurswechsel bei Facebook und Instagram an. Faktenchecks und Moderation sollen stark reduziert werden. Er orientiert sich dabei an Elon Musks Plattform X.
Nach dem US-Wahlsieg von Donald Trump 2016 hatte Meta noch versucht, Hetze und Fehlinformationen einzudämmen. Jetzt rückt Zuckerberg von diesen Prinzipien ab. In einer Videobotschaft erklärte er, es solle „einfachere Regeln“ und „weniger Restriktionen“ geben.
Er kritisiert Faktenchecks als politisch voreingenommen. Besonders bei Themen wie Migration und Geschlechtergerechtigkeit will er Inhalte weniger streng regulieren. Zuckerberg will Facebook und Instagram zurück zu „freier Meinungsäußerung“ führen. In der EU soll die Überprüfung von Fakten vorerst beibehalten werden. Die EU-Kommission hat Meta bereits mit Geldstrafen gedroht, falls das Unternehmen die Faktenchecks auch in der Europäischen Union einstellen sollte.
Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.zeit.de/digital/internet/2025-01/meta-erlaubt-sexismus-homophobie-usa
Lernreport 2024: Das treibt Menschen in Deutschland zum Lernen an
Die IU Internationale Hochschule hat den „IU Lernreport 2024: So lernt Deutschland“ veröffentlicht. Die Studie analysiert das Bildungs- und Lernverhalten der Menschen in Deutschland und ist repräsentativ. Die Studie zeigt: 72,1 Prozent der Menschen in Deutschland lernen derzeit. Hauptmotive sind Neugier und Interesse an Neuem. Praxisnahe und nachhaltige Erfolge stehen im Vordergrund, während digitale Technologien wie KI immer wichtiger werden.
Mehr Informationen zur Studie auf dieser Website: https://bildungsklick.de/schule/detail/lernreport-2024-das-treibt-menschen-in-deutschland-zum-lernen-an
Wuppertal: Stadt diskutiert neuen Standort für Zentralbibliothek
Bibliotheksleiterin Karin Röhrich stellte im Kulturausschuss Anforderungen für den neuen Standort der Stadtbibliothek vor. Es werden 6.220 Quadratmeter für die Öffentlichkeit benötigt, aufgeteilt in Bereiche für Foyer (1.200 m²), Lernen und Arbeiten (2.250 m²), klassische Bibliotheksmedien (550 m²), Kinder (1.300 m²) und Jugendliche (470 m²) sowie Veranstaltungen (450 m²).
Der bevorzugte Standort ist das ehemalige Kaufhof-Gebäude an der Neumarktstraße, das rund 32.000 m² Nutzfläche bietet. Planungen laufen, der Stadtrat soll am 17. Februar entscheiden. Alternativen wie das AOK-Gebäude oder der „Concordia“-Komplex wurden geprüft, aber der Kaufhof gilt als überlegen.
Auch aktuelle Themen wurden diskutiert: Wuppertal hat mit nur 39 Öffnungsstunden pro Woche sehr kurze Zeiten. Ein Prototyp-Test für Sonntagsöffnungen ohne Fachpersonal ist in der Stadtteilbibliothek Rott geplant, mit studentischen Aushilfen zur Betreuung.
Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/elberfeld-innenstadt/wuppertaler-zentralbibliothek-zeitfenster-schliesst-sich_aid-122321845
Hochschule Hannover: Neuer Zertifikatskurs Medienpädagogik
Die Weiterbildungsakademie der Hochschule Hannover bietet erstmals den Zertifikatskurs „Medienpädagogik“ an. Der Zertifikatskurs richtet sich an Mitarbeitende in (Öffentlichen) Bibliotheken, die bereits jetzt oder auch zukünftig medienpädagogisch in (Öffentlichen) Bibliotheken arbeiten oder arbeiten werden. Grundlegende Kenntnisse in der Veranstaltungsarbeit werden vorausgesetzt. In fünf Präsenztagen lernen Bibliotheksbeschäftigte Theorie und Praxis für medienpädagogische Arbeit in Bibliotheken. Sie können eigene Projekte planen und umsetzen. Eine Infoveranstaltung findet am 15.01.2025 in der Hochschule statt.
Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.hs-hannover.de/hsh-akademie/weiterbildungen-a-z/medienpaedagogik-fuer-bibliotheksmitarbeitende
Deutsche Bibliotheksstatistik – DBS-Fragebogen 2024
Am 02. Januar ist die Eintragungsphase in die Deutsche Bibliotheksstatistik für das Berichtsjahr 2024 gestartet. Bibliotheken können sich ab sofort bis zum 15. Februar 2025 beteiligen. Die Eintragung erfolgt wie immer über die Online-Erfassung beim hbz: https://www.bibliotheksstatistik.de/start
Mettmann: Freundeskreis der Stadtbibliothek wird ausgezeichnet
Die Freundeskreise der Stadtbibliothek „Alter Bahnhof“ in Clausthal-Zellerfeld und der Stadtbibliothek Mettmann sind Freundeskreise des Jahres.
Zum zehnten Mal hat der Bundesverband der deutschen Bibliotheks-Freundeskreise e.V. (BdB) die Auszeichnung „Freundeskreis des Jahres“ verliehen.
Der mit 2.000 € dotierte Preis würdigt herausragendes Engagement von Bibliotheks-Freundeskreisen oder -Fördervereinen.
Mehr Informationen auf dieser Website https://rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/mettmann-auszeichnung-fuer-den-freundeskreis-der-stadtbibliothek_aid-121839007#:~:text=Als%20solch%20ein%20Jahr%20muss,Freundeskreis%20der%20Stadtbibliothek%20Mettmann%20gelten.
Förderprogramm Provenienzen NRW / 31.01.25
Um der großen Verantwortung gerecht zu werden, die Politik und Gesellschaft für den Umgang mit Kunstwerken tragen, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Besitzern geraubt wurden, ist das Förderprogramm Provenienzen NRW entstanden.
Es schließt eine Lücke in der bundesweiten Förderlandschaft und ist mit seiner Zielgruppe sowie seinem Förderspektrum bundesweit einzigartig. Entsprechend einer wachsenden Sensibilität und Verantwortung in Bezug auf Kulturgut, das aus seinem ursprünglichen Kontext gerissen wurde, wird auch die Erforschung des kolonialen Erbes und von Entziehungen in der Zeit der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone und der DDR in den Blick genommen.
Eine Beratung zu den Projekten erfolgt über die Koordinationsstelle für Provenienzforschung in Nordrhein-Westfalen (KPF.NRW). Diese ist für die Antragsteller verpflichtend. Antragsfrist ist der 31.01.2025, die Antragsstellung für Provenienzen NRW erfolgt nur über die Bezirksregierung Köln.
Mehr Informationen auf der Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW: https://www.mkw.nrw/themen/kultur/kunst-und-kulturfoerderung/foerderprogramm-provenienzen-nrw