Alle Artikel mit dem Schlagwort “Bestandsaufbau

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Neue Bestellerliste für Kinder und Jugendliche

„Zeit Leo“ ist das monatlich erscheinende Magazin für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 13 Jahren der „Zeit“. Seit der Märzausgabe  erscheinen in der „Zeit Leo“ und im „Börsenblatt“ monatlich eine „Zeit Leo“-Bestsellerliste mit den zehn meistverkauften Romanen und Sachbüchern für Leser zwischen 5 und 13 Jahren. Die zu Grunde gelegten  Verkaufszahlen für die Bestsellerliste werden vom Börsenblatt in Zusammenarbeit mit der „Media Control“ erhoben und ausgewertet.

Quelle: Fachstelle Tübingen: „Newsletter öffentliche Bibliotheken 3/19“, (zuletzt aufgerufen am 18.04.2019), online verfügbar unter:  https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref23/Bibliothek/Fachinfo/Documents/2019_Newsletter_3.pdf

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Kontroverse Bücher im Bestand: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam verteidigt Angebot

Die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam verteidigt zugunsten eines „ausgewogenen Bestands“ die Anschaffung von mehreren Büchern, die nach Aussage der Kritiker rechtspopulistisches oder verschwörungstheoretisches Gedankengut beinhalten. Wie die Bibliothek mit den Vorwürfen umgeht ist in einem Artikel der Potsdamer Neusten Nachrichten zu lesen. Die Haltung der Bibliothek zur  Informationsfreiheit wird von vielen PNN-Lesern unterstützt. Die Zensur von Werken wird abgelehnt.

Quelle: Webseite der Potsdamer Neusten Nachrichten – „Stadt- und Landesbibliothek Potsdam – Bibliothek verteidigt Angebot kontroverser Bücher“ (zuletzt aufgerufen am 18.01.2018), online verfügbar unter: http://www.pnn.de/potsdam/1250176/

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Medienlisten: Trend Selbermachen

Der Trend zum Selbermachen hält weiter an. Grund genug für die Landesfachstelle München ihre Medienliste zu überarbeiten. Sie finden eine Fülle an inspirierender Literatur zu vielen einzelnen Themen aus dem Do it your self-Bereich.

Quelle: ÖBib: „Medienlisten. Trend Selbermachen“ (zuletzt aufgerufen am 20.06.2017), online verfügbar unter: https://www.oebib.de/fachinformation/bestandsaufbau/medienlisten/trend-selbermachen-2017/

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Deutscher Computerspielpreis 2017

Seit 26. April 2017 stehen die Gewinner des wichtigsten deutschen Förderpreises für Computerspiele fest. Auf insgesamt 14 Kategorien, davon einige undotiert, entfallen 550 000 Euro Preisgelder. Die Gala-Verleihung schloss mit der Krönung des Action-Rollenspiels „Portal Knights“ zum „Besten Deutschen Spiel“ ab.

Quelle: Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen: „Ein Portal nicht nur für Ritter“ (12.05.2017), online verfügbar unter: https://www.oebib.de/service/meldungen/article/2017/05/12/ein-portal-nicht-nur-fuer-ritter/

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Positionspapier „Umgang mit umstrittenen Werken“ der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Bayern

Die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Bayern hat ein Positionspapier zum Umgang mit umstrittenen Werken herausgegeben. Aufgrund vermehrter Anfragen wurde dieses Papier rund um Themen wie bspw. Meinungs- und Informationsfreiheit, Externe beeinflussung des Medienbestandes und Jugendschutz erstellt.

Weitere Informationen im Positionspapier.

Quelle: ÖBIB – Öffentliche Bibliotheken in Bayern: „Umgang mit umstrittenen Werken: Positionspapier der Landesfachstelle “ (03.05.17), online verfügbar unter: https://www.oebib.de/service/meldungen/article/2017/05/03/umgang-mit-umstrittenen-werken-positionspapier-der-landesfachstelle/

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Medienliste „500 Jahre Reformation 2017“

Zum 500. Mal jährt sich die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Die Landesfachstelle München hat anlässlich des 500jährigen Jubiläums eine Medienliste erstellt.

https://www.oebib.de/fileadmin/redaktion/bestandsaufbau/medienlisten/500_Jahre_Reformation/500_Jahre_Reformation_Luther_Literaturliste.pdf

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Themenliste „Natur erforschen und erleben“

Eine Auswahlliste zu Themen rund um die Natur ist von der Bayerische Staatsbibliothek / Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen veröffentlicht worden. Diese Liste enthält ca. 180 Titelvorschläge für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Aufgenommen wurden schwerpunktmäßig Medien aus den Erscheinungsjahren 2012, 2013 und 2014.

Die Liste finden Sie hier:

www.oebib.de/fachinformation/bestandsaufbau/medienlisten/natur-erforschen-und-erleben/

Quelle: LBZ-Newsletter Nr. 69 – Juni/Juli 2014

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1000 Dinge – Aktive Medienvermittlung für regelmäßig nachgefragte Themen

Es gibt Fragen, die kennt jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin einer Bibliothek: Haben Sie neue Bastelanregungen für Weihnachten?  Haben Sie Bilderbücher zum Thema Ostern, Weihnachten, Trennung der Eltern, Tod…? Ich soll einen Vortrag zum 25-jährigen Dienstjubiläum eines Kollegen/ einer Kollegin halten. Haben Sie Vorlagen dazu? oder Haben Sie Anregungen für die Gestaltung von Silberhochzeitsfeiern?. Hier werden schnelle Rechercheergebnisse bzw. Antworten erwartet.

Dank guter Bestandskenntnisse und OPAC sind diese schnell gefunden. Eine weitere Präsentationsform der Ergebnisse solcher Anfragen sind Thementische oder Sonderaufstellungen zu den angefragten Themen. Ebenso kennen und präsentieren viele Bibliotheken Medienausstellungen zu den Festen im Jahreskreis oder besonderen Anlässen, die es im Leben der Menschen immer wieder gibt: Geburt, Taufe, Hochzeit, Erstkommunion, Konfirmation, Schulabschlussfeiern, Dienstjubiläum u.v.m. Der analoge Bestand im Bibliotheksraum wird regelmäßig sichtbar gemacht. Ein beliebtes Hilfsmittel sind auch Themenlisten – auf Papier gedruckt.

Als weitere Quelle für Bibliothekskunden dienen auch thematische Medienlisten in Social Media-Angeboten der Bibliothek. Sie können die Suche auf mobilen Endgeräten oder von zu Hause aus für viele ganz bequem unterstützten.

Zum Beispiel können die oben angesprochenen Themenlisten – ähnlich wie es die Stadtbibliothek Dormagen mit ihren Neuerwerbungslisten macht – auf LibraryThing zusammengestellt – in die Facebook-Seite oder Seiten anderer Social Networks der Bibliothek integriert werden. Statt in langer Liste können die Ergebnisse der thematischen Suche in einer 3D-Animation oder als Bücherregal angezeigt werden. Um eine Vorstellung davon zu erhalten, hier der folgende Link https://www.facebook.com/stadtbibliothek.dormagen/app_159924979291.

Falls jemand noch andere Social Reading-Dienste kennt, die dies auch ermöglichen, ist eine ergänzende Nennung sehr willkommen.

Natürlich können regelmäßig wiederkehrende Themenanfragen auch mit hinterlegten Dateien auf Infoscreens in der Bibliothek oder bei Multi-Touch-Screen-Anwendungen hinterlegt werden. Auch manche WEB-OPACs ermöglichen die Darstellung per 3D-Animation. Diese unterstützen die Bestandspräsentation sowohl in der Bibliothek als auch zu Hause oder mobil.

Zu den Themen passende und gesichtete Quellen im Internet können unterstützend über Linklisten erschlossen werden. Diese bedürfen der regelmäßigen Pflege und gut sichtbaren Einbindung in das Online-Angebot einer Öffentlichen Bibliothek.

Mobil kann auch die Bibliothek selbst mit ihrem Angebot werden. Dies bedeutet allerdings etwas mehr Planungsaufwand und Personaleinsatz.

Zum Beispiel könnten Infobildschirme in der Arbeitsagentur mit Literatur- und Medientipps zu Arbeitssuche, Berufswahl, Bewerbung in allen Formen, Zeugnisdeutung, Bewerbungsgespräch… von Seiten der Bibliothek bespielt werden.

Ähnliches gilt für eine Verknüpfung dieses Angebotes mit den Homepages der Schulen vor Ort – je nach Thema natürlich angepasst an den Schultypus.

Vielleicht lassen sich Referenten oder MitarbeiterInnen finden, die an außergewöhnlichen Orten etwas andere Medienpräsentationen durchführen. Als Beispiele könnten dienen das Café in der Nähe, das Eltern-Café im Kindergarten oder Familienzentrum, die Feuerwehrwache, das Jugendzentrum, eine Bäckerei, ein Gartencenter oder ein Büchertisch in der Arbeitsagentur mit Ansprechpartner aus der Bibliothek oder ein Bestattungsinstitut oder der Buchhandlung…

Die Empfehlungen des „Lesestart-Projektes“ (http://www.lesestart.de/lesetipps.html) , die im Bibliotheksbestand vorhanden sind, können so ebenfalls vielseitig bekannt gemacht werden.

Falls Sie praktische Erfahrungen mit erfolgreichen eigenen Bestandspräsentationen – vor allem im Web 2.0 – haben, ist es für viele sicher unterstützend, von diesen zu lesen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.

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1000 Dinge – Bestandsaufbau für Youtube-Videos?

„1000 Dinge, die eine Bibliothek in Zukunft bewältigen muss“ ist das Motto für unsere neue Blogreihe. Was bedeutet der viel zitierte Medienwandel für Öffentliche Bibliotheken im Alltag? Wir möchten Anregungen geben, Rahmenbedingungen beleuchten und mit Ihnen diskutieren. Starten wollen wir mit dem Thema Medienbestand:

72 Stunden Videomaterial pro Minute, abertausende Blogbeiträge pro Tag, Millionen von Rezepten unterschiedlicher Koch-Communities, ca. 500.000.000 Tweets pro Tag, 20.000 E-books und 20 lizensierte Datenbanken. So oder so ähnlich könnte die Beschreibung eines Bibliotheksbestandes in Zukunft aussehen. Das mag sich für den einen oder anderen absurd anhören, ist es wahrscheinlich auch, soll aber deutlich machen: Bibliotheksbestände kann man künftig nicht mehr ausschließlich in Regalmetern messen!

In Zukunft werden immer mehr digitale Inhalte Bestandteil des Bibliotheksbestandes. Lizensierte Datenbanken und E-Books haben bereits Einzug gehalten. Die Integration freier Internetquellen ist dagegen noch ein offenes Feld.

Der Medienwandel hat direkten Einfluss auf die Lektoratsarbeit der Bibliothek. Zumindest wenn man die Auffassung vertritt, die Information sollte unabhängig von Ihrem Trägermedium bewertet werden. Denn dann ist ein Kochvideo auf Youtube.com oder eine Rezeptsammlung auf Chefkoch.de unter Umständen ebenso gut (oder besser?) geeignet als das neue Kochbuch, um den Kundenanforderungen zu entsprechen. Dann könnte auch eine Internetseite wie gutenberg.org die Nachfrage nach Klassikern genauso gut erfüllen wie ein ganzes Regal klassischer Literatur.

Entscheidet sich eine Bibliothek, digitale Quellen in ihren Bestand aufzunehmen, so hat dies weitreichende Konsequenzen. Betrachtet man lizensierte Inhalte, so ist zunächst der Erwerbungsetat in den Blick zu nehmen. Immer mehr Lizenzkosten sind in Zukunft von der Bibliothek zu tragen. Für die Lizensierung kommerzieller Datenbanken müssen in der Regel höhere Beträge einkalkuliert werden. Aber damit ist es nicht getan. Es muss geprüft werden, ob für die technische Einbindung weitere Kosten entstehen und ob es sich hierbei um einmalige oder jährliche Kosten handelt.

Hat sich die Bibliothek für die Bereitstellung von E-Books entschieden, so stellt sich die Frage, ob der Titel auch noch in Printform in den Bestand aufgenommen wird. Wie sieht es mit Staffelexemplaren für E-Books aus? Sind Regelungen für den Bestandsaufbau zu vereinbaren, wenn der E-Book-Bestand im Verbund angeschafft wird? Nach welchem Schlüssel wird der Erwerbungsetat für die einzelne Verbundbibliothek aufgeteilt? Ist nur eine Bibliothek für einen bestimmten Lektoratsbereich zuständig? Und wie kann man diese „ausgelagerte“ Zuständigkeit mit dem eigenen Bestandsprofil in Einklang bringen?

Die Einbindung von digitalen Quellen in den Bibliotheksbestand zieht eine Vielzahl von Fragen nach sich und stellt das Lektoratsteam vor neue Aufgaben. Nicht nur Lektoratsdienst und Börsenblatt dienen künftig als Informationsquelle für den Bestandsaufbau. Lektoren sollten sich kontinuierlich über Trends und Angebote im Internet informieren, z.B. durch die Einrichtung von Google Alerts. Lektoratsarbeit wird in den kommenden Jahren anspruchsvoller. Erfahrungswerte sind bisher kaum vorhanden.

Damit die Bibliothek die Möglichkeit hat, Erfahrungen zu sammeln, sollte sie über Spielräume im Erwerbungsetat verfügen. Nicht nur um neue Medienformate ausprobieren zu können, sondern auch um schnell auf aktuelle Trends zu reagieren.

In der nächsten Woche möchten wir einen Blick auf das Thema „Bestandsprofil“ werfen. Gibt es Bibliotheken, die bereits den Bereich der digitalen Medien in ihre Bestandsprofile eingearbeitet haben? Sind die Bestandsprofile nach dem Lektoratsbereich aufgeteilt oder stehen die Medienformen im Vordergrund? Wir freuen uns über Ihre Beispiele und veröffentlichen Sie gerne! Schicken Sie uns Ihren Lösungsansatz per Mail an dezACHTUNDVIERZIG.bibl@brd.nrw.de (Zahlwort durch Zahl 48 ersetzen) oder veröffentlichen Sie ihn selber als Kommentar zu diesem Beitrag.

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Bestandsaufbau: Durchschnittspreise der ekz für Bücher 2010

Jährlich veröffentlicht die ekz.bibliotheksservice GmbH die Durchschnittspreise für Bücher, die im vorangegangenen Jahr in ihren Informationsdiensten verzeichnet wurden. Für 2010 hat die ekz nun wieder die aktuellen Preise bekannt gegeben. Durchschnittspreise ermöglichen eine verlässliche Finanzplanung und sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Bestandskalkulation. Z. B. kostete ein Buch durchschnittlich in der (größeren) Basis-Ausgabe des ID 15,99 Euro, in der (kleineren) ID 3000-Ausgabe jedoch nur 13,85 Euro. Detaillierte Durchschnittspreise zu verschiedenen Systematiken und den einzelnen Sachgruppen sowie Bestandsbereichen finden Sie auf der ekz-Website: http://www.ekz.de/ekz/infomaterial-kataloge/medien.php
Hier zwei Kategorien: die Durchschnittspreise, basierend auf der ID Basis-Ausgabe für die größeren Bibliotheken sowie basierend auf dem ID 3000 für die kleineren Bibliotheken.
ID Basis-Ausgabe:
Sachliteratur: 18,47 Euro
Belletristik: 14,83 Euro
Kinder- und Jugendliteratur: 11,41 Euro
Durchschnitt Buch gesamt: 15,99 Euro
ID 3000-Ausgabe:
Sachliteratur: 14,04 Euro
Belletristik: 15,67 Euro
Kinder- und Jugendliteratur: 11,82 Euro
Durchschnitt Buch gesamt: 13,85 Euro