Alle Artikel mit dem Schlagwort “Digitalisierung

Digitaler Ort

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Stiftung Digitale Chancen sucht Bibliotheken für Projekt „Ich digital“

Die Stiftung Digitale Chancen hat das Projekt „Ich digital“ gestartet, mit dem Ziel, Menschen mit geringen digitalen Kompetenzen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Das Projekt richtet sich an die Altersgruppe von 25 bis 60 Jahren. Die Initiative beabsichtigt, Schulungen flächendeckend in ganz Deutschland anzubieten, wobei diese in örtlichen Einrichtungen durchgeführt werden sollen. Daher sucht die Stiftung nach lokalen Institutionen wie Bibliotheken, die das Projekt bei sich umsetzen und die Kurse durchführen. Als Gegenleistung erhalten diese Einrichtungen Möglichkeiten zur Weiterbildung. Zudem erhalten die Einrichtungen eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Für Interessierte werden ab dem 02.02. mehrere Info-Veranstaltungen angeboten. Mehr Informationen auf der Website der Stiftung: https://ich-und-digital.de/fuer-durchfuehrende/

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#DigitalCheckNRW erweitert Online-Test um das Themenfeld Cybersicherheit

Der Schutz von Daten und Systemen ist heutzutage in unserer digital vernetzten Welt unentbehrlich geworden. Angesichts der wachsenden Bedeutung des Themas hat der #DigitalCheckNRW in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Innenministerium reagiert und sein Bildungsangebot um den Schwerpunkt Cybersicherheit erweitert.

Alle sechs bestehenden Themenbereiche des #DigitalCheckNRW wurden um den Schwerpunkt Cybersicherheit erweitert. In 15 neuen Fragen können Interessierte ihren individuellen Wissensstand in Sachen Cybersicherheit testen und lernen dank umfangreicher edukativer Inhalte Neues dazu: Was sind Anzeichen für Phishing? Woran erkenne ich einen sicheren Cloudanbieter? Und wie richte ich Firewall und Verschlüsselung bei meinem heimischen WLAN-Netzwerk ein? Um diese und weitere Fragen geht es bei der neuen Testerweiterung des #DigitalCheckNRW zum Thema Cybersicherheit. 

Link zum DigitalCheckNRW: https://checkup.digitalcheck.nrw/

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Bergheim: Stadtbibliothek erweitert Makerspace mit vier Service-Robotern

Die Stadtbibliothek Bergheim hat vier neue Mitarbeiterinnen bekommen. Sie heißen alle Ursula und sind Service-Roboter vom Typ TEMI. Gemeinsam mit „Frau Holle“, einem Avatar auf Großdisplay, sollen sie zukünftig das Angebot der Bibliothek erweitern und allen Nutzer*innen zur Verfügung stehen. Im Januar haben Interessierte die Möglichkeit, bei einem Ideen-Workshop ihre Wünsche und Vorschläge zur Nutzung der Roboter vom Typ TEMI einzubringen. Mehr Informationen unter https://bm-tv.de/index.php/bergheim/13444-service-roboter-in-der-stadtbibliothek-bergheim?fbclid=IwAR14pjMZAGNdxuVGj1JLutavmMNWptgt_JHgzZELhFzlog0hJF4ZAWDXiBQ

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Digitalisierung und digitale Transformation – wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe Digitalisierung und Digitale Transformation werden oft als Synonym verwendet. Dabei haben sie durchaus eine andere Bedeutung. In diesem Beitrag wollen wir deshalb versuchen, den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen zu erklären – auch mit Blick auf den Bibliothekskontext.

Die Digitalisierung bezieht sich auf den Prozess der Umwandlung analoger Informationen, Prozesse oder Systeme in digitale Formate. Einfach gesagt geht es darum, physische oder analoge Daten in digitale Daten umzuwandeln, um sie elektronisch zu speichern, zu verarbeiten und zu übertragen. Beispiele für Digitalisierung sind die Umwandlung von Papierdokumenten in digitale Dateien, die Erstellung von Online-Formularen anstelle von Papierformularen oder die Verwendung von E-Mails anstelle von physischen Briefen. Automatisierung oder künstliche Intelligenz (KI) spielen hier noch keine Rolle.

Startpunkt für digitale Transformation ist immer der Mensch

Die digitale Transformation hingegen ist ein weitreichenderer und strategischerer Prozess. Sie bezieht sich auf die umfassende Integration digitaler Technologien und Lösungen in alle Aspekte einer Organisation, um ihre Geschäftsprozesse, Geschäftsmodelle und die Art und Weise, wie sie Mehrwert für ihre Kunden schafft, zu transformieren. Die digitale Transformation zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Hier sind auch moderne Arbeitsweisen wie agiles Arbeiten und flache Hierarchien in der Organisationsstruktur zu nennen. 

Die digitale Transformation beinhaltet oft mehr als nur die Digitalisierung bestehender Prozesse. Sie kann die Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI), Cloud-Computing, Big Data-Analysen, Internet of Things (IoT), Blockchain, Augmented Reality und anderen fortschrittlichen Technologien umfassen, um innovative Geschäftsmodelle und -praktiken zu ermöglichen oder Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten.

Bei allen technischen Möglichkeiten, die hier erwähnt werden: Es geht immer darum, ein Problem zu lösen oder eine neue Dienstleistung für den Kunden bereitzustellen. Ausgangspunkt bzw. Auslöser für die digitale Transformation ist nie die Einführung einer neuen Technik, sondern immer der Wunsch nach einer besseren Lösung für die Kunden.

Digitalisierung und digitale Transformation in Bibliotheken

Die Digitalisierung in Bibliotheken bezieht sich auf die Umwandlung physischer Ressourcen. Zu Beginn ging es um die Digitalisierung der Zettelkataloge in digital zugängliche Kataloge. Es folgte das Einscannen von Büchern, Zeitschriften und Manuskripten, um beispielsweise den Zugriff auf seltene oder alte Bücher zu verbessern und sie für zukünftige Generationen zu erhalten. Digitale Archive und Datenbanken ermöglichen den Nutzern den Zugriff auf Informationen über das Internet, unabhängig von ihrem Standort.

Die digitale Transformation in Bibliotheken geht über die bloße Digitalisierung hinaus. Sie betrifft die umfassende Umgestaltung der Bibliotheksprozesse, -dienstleistungen und -infrastruktur durch die Integration moderner Technologien. Ziel ist es, die Effizienz der Bibliotheksarbeit zu steigern und den Nutzern ein besseres Erlebnis zu bieten.

Beispiel: Eine Bibliothek ermöglicht den Nutzern nicht nur den Zugriff auf digitale Bücher, sondern bietet auch personalisierte Buchempfehlungen basierend auf den Interessen und dem Nutzungsverhalten ihrer Kunden.

Ein weiteres Beispiel sind mobile Apps, die es Benutzern ermöglichen, die Ausleihfrist der Medien zu verlängern oder Medien vorzumerken, ohne physisch zur Bibliothek zu gehen. Noch am Anfang steht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder Patron Driven Acquisition (kundengesteuerte Erwerbung) im Bereich Bestandsmanagement bzw. -aufbau.

Die Digitalisierung bringt also physische Inhalte und Prozesse in eine digitale Form, während die digitale Transformation eine umfassende Neugestaltung der Bibliotheksprozesse und -dienstleistungen durch die Nutzung moderner Technologien bedeutet. Neben der Verbesserung des Bibliotheksbetriebs steht auch immer eine bessere Erfüllung der Nutzerbedürfnisse im Mittelpunkt.

Copyright Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

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Handlungsempfehlungen zu Digitalität und digitaler Transformation im Kulturbereich

Die Kulturministerkonferenz hat Handlungsempfehlungen zu Digitalität und digitaler Transformation im Kulturbereich verabschiedet. Als eine der zentralen Herausforderungen der zukünftigen Prozesse sowohl für die Kulturverwaltung selbst wie für Kultureinrichtungen werden beispielsweise die Schaffung klar formulierter, konkreter und in Koordination mit allen Beteiligten entwickelter Digitalstrategien benannt.

Basierend auf einer über die Kulturstiftung der Länder an den Dienstleister Wider Sense in Auftrag gegebenen Studie wurden Empfehlungen zu den Handlungsfeldern Strategie und Ziele, Austausch und Vernetzung, Fördermaßnahmen, Personal und interne Kultur, Community Building und Audience Development, Digitale Infrastrukturen, Messung und Evaluation und Künstliche Intelligenz (KI) formuliert, die sich als Selbstverpflichtungen an die Länder, aber auch an kulturelle Einrichtungen sowie deren Träger wie Kommunen, Verbände und Stiftungen richten.

Für den Vorsitzenden der Kulturministerkonferenz und Minister für Wissenschaft und Kultur in Niedersachen, Falko Mohrs, machen die Handlungsempfehlungen deutlich, dass es darüber hinaus jedoch umfassender Leitbilder bedürfe, aus denen sich konsistente Digitalstrategien für Kulturverwaltung und Institutionen ableiten lassen.

Mehr Informationen unter https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kultur-mk-verabschiedet-empfehlung-zur-digitalen-transformation-im-kulturbereich.html

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Handreichung „Chancen der Digitalisierung für Ältere eröffnen“

Die Initiative DigitalPakt Alter zur Stärkung älterer Menschen in der digitalen Welt hat eine Handreichung im Rahmen der Reihe „Chancen der Digitalisierung für Ältere eröffnen“ veröffentlicht. Die Broschüre „Lernangebote aufbauen, digitales Wissen vermitteln – so geht´s“ gibt praktische Hinweise, an denen sich Aktive zur Schaffung von Lernangeboten für Ältere orientieren können. In der Reihe „Chancen der Digitalisierung für Älteren eröffnen“ sind weitere Handreichungen geplant, die praxisorientiert die Arbeit in der Kompetenzvermittlung unterstützen. Die Handreichung kann auch als gedruckte Broschüre bestellt werden.
Mehr Informationen zum DigitalPakt Alter sowie die Broschüre zum Herunterladen unter https://www.digitalpakt-alter.de/materialien/digitalpakt-alter/chancen-der-digitalisierung-fuer-aeltere-eroeffnen/

Quelle: Newsletter ÖB Land Brandenburg 2023/09_10

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Neues Dieter Baacke Handbuch: Postdigitale Kulturen Jugendlicher – Medienpädagogische Gestaltungs- und Identitätsräume

Das neue Dieter Baacke Preis Handbuch der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) bietet Antworten auf verschiedene Fragen, welche die Medienpädagogik und Medienbildung beschäftigen:

  • Welche Bedeutung haben digitale Räume und Aktionsformen beim Aufwachsen und bei der Identitätsbildung Jugendlicher und mit welchen Entwicklungsaufgaben sind sie verbunden?
  • Wie formiert sich Vergemeinschaftung in verschiedenen digitalen Aktionsfeldern?
  • Welche Ansätze der erziehungswissenschaftlichen Jugendmedienforschung gibt es zum Thema und welche Forschungsaufgaben sind perspektivisch zu skizzieren?
  • Welche jugendkulturellen Orientierungen sind aktuell auszumachen?
  • Wieweit steuern die Algorithmen Meinungsbildung und Gruppenbildungsprozesse, welche Rolle kann KI für die Jugendmedienarbeit spielen?
  • Welche Möglichkeiten ergeben sich für Engagement und Partizipation für Jugendliche?
  • Welche Aufgaben, Methoden und Ansätze ergeben sich daraus für die Medienpädagogik und Medienbildung?

Mehr Informationen und Download als pdf unter https://www.gmk-net.de/2023/09/19/neu-erschienen-postdigitale-kulturen-jugendlicher/

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Wuppertal: Interaktive Straßenrallye

Die Stadtbibliothek Wuppertal hat am Standort Wichlinghausen/Oberbarmen gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers und mit dem „Vierzwozwo“-Quartierbüro eine interaktive Straßenrallye entwickelt. Die Rallye ist für Spielende im Alter ab zwölf Jahren geeignet. Es wird lediglich ein Smartphone mit Internetzugang benötigt. Auf der Webseite stehen drei verschiedene Touren zur Auswahl, bei denen unterschiedliche Aufgaben erfüllt werden müssen.

Mehr Infos unter https://www.wuppertal.de/…/meldungen…/august/wichli.php

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Künstliche Intelligenz als Chance, um Bildung menschlicher zu gestalten

Der Nachhilfeanbieter Studienkreis sieht ein großes Potenzial in Künstlicher Intelligenz, ebenso wie in vielen anderen digitalen Lernhilfen. VR kann zum Beispiel beim Englisch lernen unterstützen. So gibt es bereits die Möglichkeit mithilfe von VR-Brillen in englischsprachige Szenen einzutauchen, um dort verschiedene Aufgaben zu erledigen wie zum Beispiel auf einem Markt einkaufen oder eine Rede halten. Situationen, die sich in Deutschland im realen Leben nicht so leicht nachstellen lassen.

Die ganze Gruppe nimmt dabei samt Nachhilfelehrer*in an derselben Szene teil, alle Übungen sind pädagogisch genau durchdacht und eng begleitet von einer qualifizierten und speziell für VR weitergebildeten Lehrkraft auf muttersprachlichem Niveau. Mehr Informationen unter https://bildungsklick.de//schule/detail/kuenstliche-intelligenz-nutzen-um-bildung-menschlicher-zu-gestalten

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Wuppertal: Stadtbibliothek bietet digitale Bezahlmöglichkeit an

Ob die Zahlung von Gebühren oder des Jahresbeitrages für den Bibliotheksausweis – die Kund*innen der Stadtbibliothek Wuppertal können diese jetzt auch online per E-Payment erledigen. Das kann ab sofort über den Online-Katalog erfolgen. So lässt sich eine Zahlung von fälligen Beträgen bequem von zu Hause ausführen. Als Bezahlmöglichkeiten stehen im System zur Auswahl: giropay, SEPA Lastschrift, Kreditkarte sowie paydirekt. Der Einsatz von PayPal ist derzeit nicht möglich. An der Umsetzung wird noch gearbeitet. Eine eigenständige Verlängerung des Bibliotheksausweises ist dank des neuen E-Payments nun ebenfalls möglich. Allerdings können damit nur die Bibliotheksausweise mit Jahresentgelt verlängert werden.

Mehr Informationen unter https://www.wuppertal.de/kultur-bildung/stadtbibliothek/epayment.php