Alle Artikel mit dem Schlagwort “Informationskompetenz

Lebenslanges Lernen

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Informationskompetenz-Tag 2022: Aufruf zu Einreichungen / 10.10.2021

Diskussion und neue Ideen/Projekte rund um das Thema Informationskompetenz! Der Informationskompetenz-Tag beschäftigt sich dieses Jahr besonders mit den Themenbereichen Übergang von Schule zur Universität, dem Umgang von Diversity, Besonderheiten verschiedener Zielgruppen, die praktische Umsetzung des Frameworks in Schulungen/Unterricht und der Schnittstelle von Informationskompetenz zum Thema Lebenslanges Lernen.

Um den Austausch zu Fördern wird ein Großteil des Tages, neben Vorträgen und Keynotes, aus Workshops bestehen. Aktuell wurde der Aufruf zu Einsendung von Postern, Workshopvorschlägen und Themenvorschlägen für die Unkonferenz veröffentlicht. Alle Materialien müssen bis zum 10. Oktober eingereicht werden.

Weitere Informationen sind auf dem Blog der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare nachzulesen.

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Aktionstag #1 – Digitale Meinungsbildung

Die Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt hat ein Kooperationsprojekt mit dem Landesfilmdienst Thüringen e.V. zusammen gestartet. Faktenforschen.de wird von der Kulturstiftung des Bundes „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ gefördert. Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts findet am 28.04.2021 der Aktionstag #1 – Digitale Meinungsbildung statt. Teilnahme am kostenfreien Angebot unter: anmeldung@faktenforschen.de

Weitere Informationen finden Sie unter Faktenforschen.de.

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Preisträger des „Best-Practice-Wettbewerb Informationskompetenz“

Preisträger des „Best-Practice-Wettbewerbs Informationskompetenz“ in 2020 sind die Universitätsbibliothek der TU Dortmund, die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie die Forschungsbibliothek Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung.

Die gemeinsame Kommission Informationskompetenz von dbv und VDB vergibt den Preis an vorbildliche Konzepte und Projekte zur Förderung von Informationskompetenz. Der diesjährige Wettbewerb hatte das Thema: „Die sich selbst erklärende Bibliothek: Informationskompetent werden durch Nutzung von Diensten – ganz nebenbei“. Unter dem in der Quelle angegebenen Link kann die aufgezeichnete Online-Preisverleihung angesehen werden.

Quelle:
dbv- „Best-Practice-Wettbewerb 2020“ (17.07.2020) online verfügbar unter: https://www.bibliotheksverband.de/fachgruppen/kommissionen/informationskompetenz/best-practice-wettbewerb/2020.html

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Regierungskampagne für mehr Informationskompetenz in Finnland

Die finnische Regierung hat in den vergangenen Jahren eine landesweite Kampagne gegen Fake News durchgeführt. Anstoß dafür waren u.a. gegen Finnland gerichtete Fake News vom Nachbarland Russland in 2014. Seitdem sind u. a. Curricula in Schulen überarbeitet und Informationskompetenz sowie kritisches Denken als wesentliche Bestandteile aller Fächer etabliert worden. Dem britischen „The Guardian“ zufolge wurden im Rahmen der Kampagne Tausende Lehrerinnen, Journalistinnen und Bibliothekarinnen ausgebildet, um Informationskompetenz zu fördern. Finnland gilt als das europäische Land mit der höchsten Resilienz gegenüber Falschinformationen. Zudem sind finnische Schülerinnen laut der PISA-Studie im europäischen Vergleich auch führend bei der Lesekompetenz.

Quelle:
Bibliotheksportal: „Finnland steuert mit Informationskompetenz gegen Fake News“ (11.03.2020), online verfügbar unter: https://bibliotheksportal.de/2020/02/05/finnland-steuert-mit-informationskompetenz-gegen-fake-news/

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Gekaufte Studienergebnisse aus China

Publikationen in renommierten Zeitschriften sind für Wissenschaftler*innen ein wichtiger Karrieretreiber. Spiegel Online berichtete jüngst darüber, dass chinesische Forscher*innen Artikel von Agenturen schreiben lassen, die auf gefälschten Studien beruhen.

Der Wissenschaftsjournalist Leonid Schneider hat auf seinem Blog „For better Science“ zusammen mit weiteren Autoren falsche Studien gesammelt und ausgewertet. Die Beiträge sind auch in Zeitschriften namhafter Verlage, wie zum Beispiel Wiley, Elsevier und Springer Nature, erschienen. Die Fälle konzentrieren sich nach aktuellem Stand auf den Bereich Medizin.

Quelle: Merlot, Julia – „Chinas gekaufter Erfolg“ (11.02.20), online verfügbar unter https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/china-mediziner-faelschen-offenbar-hunderte-medizin-studien-a-65a950df-1a72-4396-a232-fb1f48cc98df

 

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Kritischer Beitrag zum Begriff „Informationskompetenz“ im bibliothekarischen Kontext

Im Online-Magazin „Open Password“ wurde ein Beitrag veröffentlicht, welcher sich kritisch mit dem Begriff Informationskompetenz im Kontext der Bibliotheks- und Informationswissenschaft auseinandersetzt. Autor Bernd Jörs definiert in dem Artikel den Begriff Informationskompetenz, welcher im Bibliothekswesen häufig zur Legitimierung der eigenen Daseinsberechtigung angeführt werde und insbesondere auf dem analogen und digitalen bibliothekarischen Informationsangebot fuße (z.B. Kataloge, Datenbanken und E-Books). Jörs führt aus, warum unter diesem Begriff mehr zu verstehen sei und führt außerdem Methoden zur Förderung der Kompetenz sowie deren zukünftiger Bedeutung von Informationskompetenz auf. Den Beitrag können Sie hier nachlesen.

Quelle:
Open Password- „Förderung auf der Basis von Fachkompetenz und im Bewusstsein des eigenen Irrtums: Die überzogenen Ansprüche der Informationswissenschaft“ (03.01.2019), online verfügbar unter:  https://www.medinfo-agmb.de/archives/2020/01/02/6701

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Studie: „Alles auf dem Schirm? Wie sich junge Menschen in Deutschland zu politischen Themen informieren“

Die neue Studie der Vodafone-Stiftung zum Informationsverhalten in einer digitalen Welt zeigt, dass Jugendliche mit niedrigem Bildungsgrad im politischen Diskurs drohen abgehängt zu werden. Die meisten jungen Menschen in Deutschland informieren sich regelmäßig zu politischen Themen und bewegen sich dabei medienkompetent durch die digitale Welt. Jedoch ein Viertel der 14 – 24-Jährigen mit niedrigem Bildungshintergrund interessiert sich kaum für das politische Geschehen und zeigt sich im Vergleich unsicherer im Umgang mit Fake News im Netz. Zudem äußern viele Befragte Unzufriedenheit damit, wie Politiker mit jugendrelevanten Themen umgehen.

Quelle: Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Tübingen, Newsletter 09/19

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VDB: Best-Practice-Preis Informationskompetenz 2019 verliehen

Dieses Jahr wurde der Wettbewerb rund um das Thema „Gamen, Zocken, Daddeln…
Spielerische Wege der Förderung von Informationskompetenz in Bibliotheken“ ausgeschrieben. Die Einsendungen aus Wissenschaftlichen und Öffentlichen Bibliotheken haben folgende Gewinner hervorgebracht:

  1. Platz: Das Escape-room Projekt der Stadtbibliothek Berlin-Mitte, eingereicht von Dorothea Müller-Kliemt
  2. Platz: Das Projekt „Fakehunter“ der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, eingereicht von Kathrin Reckling-Freitag
  3. Platz: Das Serious Game „Lost in Antarctica“ der UB Braunschweig, eingereicht von Dr. Simone Kibler

Bei dem Preis steht vor allem im Fokus die Informationskompetenz im Hinblick auf jüngere Nutzer und die veränderten Mediennutzungserfahrungen zu fördern.

Quelle: Homepage des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare – „Best-Practice-Wettbewerb: And the winner is…“ (zuletzt aufgerufen am: 20.03.19), online verfügbar unter: https://www.vdb-online.org/2019/03/19/best-practice-wettbewerb-and-the-winner-is/

 

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Jugendarbeit im digitalen Wandel – Schulungsmaterial online

Die Demokratielabore haben Materialien für Workshops zum Thema „Jugendarbeit im digitalen Wandel – Kompetenzen, Daten und digitale Tools“ für Fachkräfte zum Download zur Verfügung gestellt. Dazu gehören unter anderem Lernmaterialien, Präsentationen und Ablaufpläne zu Themen wie Open Data, Digitales Storytelling, Eliza meets Tay: Debatten auf Twitter analysieren.

Die Materialien und Pläne bieten nicht nur die Möglichkeit der eigenen Fortbildung, sondern auch der Adaption für das eigene Fortbildungsprogramm.

Quelle: Newsletter der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Tübingen Nr. 7/2018: „Freies Schulungsmaterial der Demokratielabore zu neuen Themen der Jugendarbeit“ (23.10.18), online verfügbar unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref23/Bibliothek/Fachinfo/Documents/2018_Newsletter_7.pdf

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Klicksafe-Beitrag zum Einschätzen und Erkennen von Fake News

Die Initiative für mehr Sicherheit im Netz „Klicksafe“ hat sich im Zuge des häufigeren Auftretens sogenannter „Fake News“ in Sozialen Netzwerken in einem Beitrag auf ihrer Webseite mit dem Thema beschäftigt.

Klicksafe betont, dass sich insbesondere Jugendliche, deren erste Informationsquellen häufig Soziale Netzwerke oder Blogs sind, dieser Thematik bewusst sein müssen. Die Intitiative bezieht sich in dem Beitrag unter anderem auf eine Studie des Kompetenzzentrums für Jugendschutz im Internet, für welche 2016 Postings und Kommentare auf sechs manipulierenden Nachrichtenseiten gesichtet wurden. 80% davon waren zwar aus seriösen Medien zitiert, wurden jedoch aus dem Zusammenhang gerissen und für rassistische Propaganda instrumentalisiert.

Um einen kritischen Umgang mit Informationen zu unterstützen, gibt es auf der Internetseite von „Klicksafe“  Verlinkungen zu verschiedenen Tools zum Erkennen von Fake News. Auch finden sich dort Arbeitsblätter und andere Materialen zu diesem Thema.

Quelle: Klicksafe: „Fake News“ (19.09.2018), online verfügbar unter: https://www.klicksafe.de/themen/problematische-inhalte/fake-news/