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Digitaler Ort

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Online-Veranstaltung: Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Witten / 23.03.23

Am 17. Oktober 2021 wird die Stadtverwaltung Witten gehackt. Von einem auf den
anderen Moment geht gar nichts mehr – alle Systeme der Stadt sind betroffen und
werden heruntergefahren. Nach einem ersten Schock heißt das für die Stadtbibliothek
Witten: Händische Notverbuchung, Nutzung privater Endgeräte und E-Mail-Accounts,
Improvisieren, wo immer es geht. Die Auswirkungen sind bis heute in der Stadtbibliothek
spürbar.

Christine Wolf, Leiterin der Stadtbibliothek Witten, berichtet von ihren Erfahrungen mit
der Cyberattacke und deren Auswirkungen auf die Bibliotheksarbeit. Im Anschluss gibt
Frederik Alter, Informationssicherheitsexperte des Hochschulbibliothekszentrums
NRW, grundlegende Hinweise zum Thema Informationssicherheit.

Datum: 23.03.2023 (Do)
Ort: Videomeeting (Big Blue Button)
Uhrzeit: 10:00 bis 12:00 Uhr
Zielgruppe: Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken, die sich in ihrer Arbeit
mit Fragen der Informationssicherheit beschäftigen (max. 20 Teilnehmende)
Vortragende: Christine Wolf (Leiterin der Bibliothek Witten)
Frederik Alter (Informationssicherheitsbeauftragter hbz)

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 14.03.2023 bei Eva Göring (eva.goering@brd.nrw.de)
oder Karin Lachmann (karin.lachmann@brd.nrw.de).


Inhalt / Ziele:
Da die IT-Systeme städtischer Bibliotheken in der Regel durch die IT-Abteilungen der jeweiligen
Städte verwaltet und betrieben werden, liegen diese außerhalb der Verantwortlichkeiten und direkten Einflussnahme der Bibliotheksmitarbeitenden. Dennoch können die Mitarbeitenden durch Beschäftigung mit dem Thema zur Sicherheit der Systeme beitragen. In dieser Veranstaltung soll für IT-Sicherheit in Bibliotheken sensibilisiert und Grundlagen für eine weitere Beschäftigung mit dem Thema gelegt werden.


Nach einer kurzen Einführung in das Thema berichtet Christine Wolf, Leiterin der Stadtbibliothek Witten, welche Auswirkungen der Cyberangriff auf die Bibliotheksarbeit hatte. Was heißt es konkret für eine Bibliothek, wenn das IT-System versagt? Welche Maßnahmen musste die Bibliothek ergreifen? Welche Erkenntnisse hat das Team in dieser Zeit gewonnen?
Im Anschluss gibt Frederik Alter, Informationssicherheitsexperte des Hochschulbibliothekszentrums NRW, grundlegende Hinweise zum Thema Informationssicherheit.

Im zweiten Teil des Workshops freuen wir uns, mit Ihnen über eigene Erfahrungswerte zum Thema Informationssicherheit, Vorbereitungen und mögliche Vorkehrungen im Krisenfall ins Gespräch zu kommen.

Tools/Technik:
Die Videokonferenz findet über das browserbasierte Videokonferenztool Big Blue Button statt, welches ohne Installation einer Software oder eines Plug-Ins funktioniert. Ein PC/Laptop ist einem mobilen Endgerät vorzuziehen. Bitte klären Sie im Vorfeld mit Ihrer IT-Abteilung, ob Sie über ihr Dienstgerät Zugriff auf das Tool bekommen können und halten ggf. alternative Endgeräte bereit.

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IFLA: UN Global Digital Compact – Umfrage zur Erstellung einer IFLA-Antwort / 31.07.2022

Die Vereinten Nationen rufen dazu auf, Beiträge zum „Global Digital Compact“, einer wichtigen neuen Initiative im Bereich ihrer Arbeit zu „Internet governance“, zu leisten. Unter dem Begriff „Internet governance“ werden Maßnahmen verstanden, welche Zugang, Stabilität und Offenheit des Internets sicherstellen. Die IFLA bereitet eine Antwort aus dem globalen Bibliotheksbereich vor und hat in diesem Kontext eine Umfrage gestartet, welche Erkenntnisse, Ideen und Prioritäten zusammenfassen soll. An der Umfrage kann bis zum 31. August 2022 teilgenommen werden. Weitere Informationen zum Global Digital Compact der Vereinten Nationen finden Sie hier.

Quelle: IFLA in Deutschland – UN Global Digital Compact: Umfrage zur Entwicklung einer IFLA-Antwort

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Corona-Pandemie hat das Internet verändert

Eine internationale Forschungsgruppe hat in einer Studie untersucht, inwiefern die Corona-Pandemie das Internet bzw. die Internetnutzung verändert hat. Der Studie zufolge stieg der durchschnittliche Internetverkehr weltweit während des ersten Lockdowns im März 2020 um 15 bis 30% an.

Die Hauptnutzungszeiten lagen vor der Pandemie werktags in den Abendstunden. Seit März 2020 wird das Internet jedoch gleichmäßig über den Tag genutzt. Auch die Art des Traffics spiegelt die veränderte Nutzung wider: Am stärksten zugenommen hat der Datenverkehr durch Videokonferenzen und VPNs.

Experten der Forschungsgruppe sehen in der starken Zunahme des Internetverkehrs keine Schwierigkeiten im Hinblick auf mögliche Störanfälligkeiten. Das Internet sei gut konzipiert und durch vorhandene Reservekapazität oder schnelle Schaltung zusätzlicher Bandbreite habe man die erhöhte Nutzung abfangen können.

Quelle: Heise– „Wie Corona das Internet verändert hat“ (10.12.2020)

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„10 Gebote der digitalen Ethik“

Die „10 Gebote der digitalen Ethik“ wurden von der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) in Kooperation mit den Beratungsplattformen JUUUPORT und klicksafe neu aufgelegt. „Erzähle und zeige möglichst wenig von dir“ oder „Glaube nicht alles, was du online siehst, und informiere dich aus verschiedenen Quellen“ lauten beispielsweise zwei der zehn digitalen Handlungsleitlinien, die auf mögliche Gefahren im Web hinweisen. Sie richten sich vor allem an Kinder und Jugendliche und helfen zu einem verantwortungs- und rücksichtsvollem Miteinander im Netz.

Das Material steht online kostenlos auf der Webseite der HdM zur Verfügung oder kann gegen einen Druckkostenbeitrag über JUUUPORT bestellt werden.

Quelle: Webseite der Hochschule der Medien Stuttgart – „Neuauflage der „10 Gebote der Digitalen Ethik““ (zuletzt aufgerufen am 06.08.2020) online verfügbar unter: https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20200722155458 

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Nationaler Bildungsbericht 2020: dbv fordert Breitbandnetzausbau und Investitionen in die Ausstattung von Bibliotheken

Der neue Nationale Bildungsbericht 2020 zeigt, dass in Deutschland noch immer eine überzeugende Strategie für Bildung in der digitalisierten Welt fehlt. Das trifft Schüler*innen aus ärmeren Familien besonders hart. Dies liegt zu einen daran, dass immer noch 20 % der einkommensschwächsten Haushalte keinen Internetzugang haben. Zudem gebe es Regionen, in denen nur ein unzureichendes Breitbandangebot zur Verfügung stehe.

Das betrifft nach Ansicht des Deutschen Bibliotheksverbandes auch viele Bibliotheken. Während von den hauptamtlich geführten Bibliotheken ca. 80 % über einen Internetzugang verfügen, sind von den ehren- oder nebenamtlich geführten, und meist im ländlichen Raum liegenden, Bibliotheken nur ca. ein Fünftel ans Internet angeschlossen. „Bibliotheken bieten allen Alters- und Bevölkerungsgruppen Zugang zum Internet und zu digitalen Medien und tragen maßgeblich zur digitalen Teilhabe bei. Diesen gesamtgesellschaftlichen Auftrag können sie nur bei entsprechender Netzinfrastruktur und bedarfsgerechter technischer Ausstattung erfüllen“, erklärt  Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes.

Der nationale Bildungsbericht erscheint alle zwei Jahre. Er beleuchtet und dokumentiert die verschiedenen Bereiche des deutschen Bildungssystems. Der Bericht wird gemeinsam von Bund und Ländern gefördert und unter Federführung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation erstellt.

Quelle: Pressemitteilung des dbv vom 24.06.2020 „Nationaler Bildungsbericht 2020: dbv fordert Breitbandnetzausbau und Investitionen in die Ausstattung von Bibliotheken“

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„Medien selbstbestimmt und fair nutzen“: Landesanstalt für Medien NRW veröffentlicht Medienkompetenzbericht

Der Bericht trägt den Titel „Medien selbstbestimmt und fair nutzen“ und gibt einen Überblick über Projekte zur Förderung von Medienkompetenz im Umgang mit digitalen Medien. Die Angebote der Landesanstalt für Medien NRW schaffen ein Bewusstsein für die Chancen und Risiken einer modernen Medienwelt. Gleichzeitig eröffnen sie Möglichkeiten, um Menschen für einen selbstbestimmten kritischen kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien fit zu machen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen oder Herkunft.

Der Bericht enthält Anregungen für eigene Projekte und Argumente für den gesellschaftlichen Diskurs und steht hier zum kostenfreien Download bereit:

Quelle: Landesanstalt für Medien NRW- „Medien selbstbestimmt und fair nutzen“. “ (23.04.2019), online verfügbar unter: https://www.medienanstalt-nrw.de/zum-nachlesen/berichte/medienkompetenzbericht.html

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Twitter: Markierungen und Kommentare gegen Falschinformationen

Twitter testet zurzeit neue Funktionen um gegen Falschinformationen vorzugehen. So sollen Tweets, die Falschinformationen enthalten, zukünftig farblich markiert werden. Die Einschätzungen dazu sollen Journalisten und verifizierte Experten liefern. Diese teilen unter dem markierten Tweet dann, wie sie zu dieser Einschätzung kommen und ergänzen Richtigstellungen. Die Twitter-Gemeinschaft kann sich dann in diesem Thread an der Diskussion beteiligen. Die Kommentare der Experten sollen dabei an einem kleinen grünen Schutzschild zu erkennen sein. Überprüfen will man vor allem die Tweets von Politikern und bekannten Persönlichkeiten.

Ein Veröffentlichungsdatum für die neuen Funktionen ist noch nicht bekannt.

Quelle: Weiß, Eva-Maria, Website heise.de: „Twitter arbeitet an Markierungen für Falschinformationen“ (21.02.2020), online verfügbar unter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Twitter-arbeitet-an-Markierungen-fuer-Falschinformationen-4665808.html

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Azubi-Projekt ermöglicht kostenfreie Webseitenerstellung

Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. sucht für sein Azubi-Projekt neue Projektpartner aus Kultur und Literatur. Einrichtungen, Verbände und Vereine aus dem kulturellen und literarischen Bereich wie zum Beispiel Bibliotheken können sich bewerben, um sich von den Azubis kostenfrei eine individuelle Webseite erstellen zu lassen. Bei Fragen oder Interesse am Förderprogramm, können Sie sich telefonisch unter 0331 55047471 oder per E-Mail an info@azubi-projekte.de an den Förderverein für regionale Entwicklung wenden. Mehr Informationen unter https://www.azubi-projekte.de/formulare/index.php?form_id=8212

Quelle: vbnw-Newsletter Februar 2020

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#DigitalCheckNRW: Land NRW startet Portal zum Selbsttest digitaler Kompetenzen

Am 27. Februar erfolgte der offizielle Start von #DigitalCheckNRW in der Stadtteilbibliothek Köln-Kalk. Auf www.digitalcheck.nrw können Interessierte ab sofort ihre eigenen digitalen Kenntnisse überprüfen. Mit dem Selbsttest erfahren sie, welche Fähigkeiten sie noch ausbauen – und wie sie diese Lücken mit passenden Weiterbildungsmöglichkeiten schließen können.

Unter den Weiterbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind auch schon einige Bibliotheken, die hier ihre Veranstaltungen zur Vermittlung von Medienkompetenz präsentieren. Dieses Angebot soll im Laufe des Projektes noch ausgebaut werden.

Die Kompetenzen im Selbsttest basieren auf dem bereits existierenden Medienkompetenzrahmen NRW für Schulen, der mit diesem Projekt für Erwachsene erweitert wird. Ziel ist es, die Medienkompetenz der Bürger*innen nach Beendigung der Schulpflicht zu fördern. #DigitalCheckNRW ist Teil der Digitalstrategie des Landes NRW und wird gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.

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EBLIDA wird Kooperationspartner von NewsGuard

Der europäische Dachverband für Berufs- und Institutionenverbände im Bereich des Bibliotheks-, Archiv- und Dokumentationswesens (EBLIDA) hat seine Kooperation mit der in den USA ansässigen Initiative „Newsguard“ bekanntgegeben.
„Newsguard“ besteht seit 2018 und ist eine Organisation von Journalisten, welche anhand ausgewählter Kriterien Webseiten bzgl. ihrer Seriosität beurteilt.

Die Journalisten haben eine gleichnamige WebExtension (Browser-Erweiterung) entwickelt, welche beim Aufrufen einer Webseite eine neutrale unpolitische, journalistische Bewertung in Form eines Ampelsystems einblendet. Newsguard richtet sich insbesondere an Pädagogen, Eltern sowie Bibliotheken und wird bereits von über 600 Bibliotheken weltweit verwendet.

Als erste Bibliothek in Deutschland ist die Stadtbibliothek Köln Partner im NewsGuard-Programm Medienkompetenz. Weitere Informationen zum Einsatz in der Stadtbibliothek Köln finden Sie hier.

Quelle:
EBLIDA- „EBLIDA and NewsGuard Announce Partnership to Bring Media Literacy Tool to European Public Libraries“ (11.12.2019), online verfügbar unter: http://www.eblida.org/news/eblida-and-newsguard.html