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Faktencheck Lesen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt den „Faktencheck Lesen“ bereit. Er gibt einen Überblick über zentrale Erkenntnisse zur Entwicklung und Förderung der Lesekompetenz. Entstanden ist der Faktencheck im Rahmen der Bund-Länder-Initiative BiSS (2013–2019) sowie des BiSS-Transfers (2020–2025). Er zeigt auf, wie Lehrkräfte Kinder beim Lesenlernen in der Grundschule unterstützen können: https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/Lesen-2521.html

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Open Library: Community of Practice

Um Bibliotheken den Weg zur Open Library zu erleichtern, hat sich im März 2023 eine Community of Practice (CoP) gegründet. Ihr Ziel ist es, einen Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen. In dieser organisierten Runde kann jede und jeder Fragen stellen, Erfahrungen teilen und aktiv mitgestalten. In regelmäßigen Online-Treffen diskutieren Bibliotheksmitarbeitende offen über ihre Herausforderungen, Erkenntnisse und Lösungsansätze. Begleitet wird die CoP von der Plattform https://wechange.de, auf der Materialien, Präsentationen, Fragen und Kontakte zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.oebib.de/beitraege/mehr-offenheit-wagen-open-library

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Bestandsaufbau: Young-Adult-Auswahlliste

Im Buchhandel ist der Trend schon länger etabliert, und inzwischen findet er auch in zahlreichen Bibliotheken seinen Platz: die Rede ist von Young Adult und New Adult. Diese Genres füllen ganze Regale und gewinnen insbesondere über Social Media, allen voran BookTok, große Aufmerksamkeit und eine wachsende Leserschaft. Für Bibliotheken bietet die Auswahlliste der bayerischen Fachstelle eine wertvolle Orientierungshilfe, um den Bestand gezielt und bedarfsgerecht aufzubauen: https://www.oebib.de/beitraege/bestandsaufbau-young-adult-auswahlliste

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IFLA-UNESCO-Manifest für Schulbibliotheken auf Deutsch erschienen

Schulbibliotheken sind zentrale Lernorte innerhalb der Schule. Das IFLA-UNESCO-Manifest für Schulbibliotheken wurde nun überarbeitet und beim Bibliothekskongress in Bremen von der dbv-Kommission „Bibliothek und Schule“ gemeinsam mit Luisa Marquardt, der Vorsitzenden des IFLA Standing Committee School Libraries, vorgestellt. Die aktualisierte Version berücksichtigt die vielfältigen Entwicklungen in Technologie, Gesellschaft und Bildung und stellt ein wichtiges Instrument dar, um Schulbibliotheken im Sinne einer qualitativ hochwertigen und inklusiven Bildung zu stärken: https://repository.ifla.org/rest/api/core/bitstreams/c6caa85e-845d-4224-8311-019e72a3ad0a/content

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Call for Participation: #vBIB 2025 / 31.08.25

Der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek lädt alle Bibliotheksmitarbeitende und Interessierte am 03. und 04.12.2025 unter dem Motto „Digitale Offenheit“ zur sechsten #vBIB ein. Für den Call for Participation können bis zum 31.08.2025 Ideen zu Themen wie Barrierefreiheit, (digitale) Inklusion, Bürgerbeteiligung oder Bildungsgerechtigkeit eingereicht werden. 

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.vbib.net/cfp

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dbv: Bekanntgabe der Bibliothek des Jahres 2025

Der Deutsche Bibliotheksverband und die Deutsche Telekom Stiftung haben bekanntgegeben, welche Bibliotheken die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ 2025 erhalten werden.

Der mit 20.000 Euro dotierte nationale Bibliothekspreis „Bibliothek des Jahres 2025“
geht an die Städtischen Bibliotheken Dresden.

Die Stadtbibliothek Siegburg erhält den Preis „Bibliothek des Jahres in kleinen
Kommunen und Regionen 2025“. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert.

Es wurden 56 Bewerbungen eingereicht, aus welchen die beiden Preisträger ausgewählt wurden. Die Verleihung der Auszeichnung „Bibliothek des Jahres 2025“ findet am 24. Oktober 2025, dem bundesweiten „Tag der Bibliotheken“, in Dresden statt

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bibliotheksverband.de/sites/default/files/2025-07/PM_Bekanntgabe%20BdJ_2025_20250722_final.pdf

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Leitfaden zur Veröffentlichung von Kinderfotos und -videos

Jugendschutz.net und Save the Children haben einen Leitfaden veröffentlicht, der den Schutz von Kinderfotos und -videos vor Missbrauch thematisiert. Auch scheinbar „harmlose“ Aufnahmen können mithilfe von KI-Tools sexualisiert und missbräuchlich genutzt werden. Der Leitfaden soll dazu anregen, die Veröffentlichung von Fotos und Videos von Kindern kritisch zu hinterfragen: https://www.savethechildren.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Informieren/Themen/Kinderschutz/Leitfaden_Kinderfotos/SCDE_Leitfaden_Kinderfotos_und_-videos_DE.pdf

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dbv: Bundesgeschäftsführer erneut in den Vorstand der Stiftung Lesen gewählt

Am 1. Juli 2025 hat die Stiftung Lesen im Rahmen ihrer Versammlung in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Anwesend waren Mitglieder des Stiftungsrats und des Stifterrats. Der Stiftungsrat setzt sich aus Verbänden und Organisationen zusammen, die die Arbeit der Stiftung inhaltlich und programmatisch begleiten. Neuer Vorsitzender ist Thomas Rathnow von der Penguin Random House Verlagsgruppe. Dem Vorstand gehört unter anderem auch Dr. Holger Krimmer, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv), an. Die Stiftung Lesen verfolgt das Ziel, das Thema Lesen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Projekte zur Förderung der Lesekompetenz umzusetzen.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.stiftungen.org/aktuelles/news-aus-stiftungen/detail/pressemeldung-neuer-vorstand-fuer-die-stiftung-lesen-15092.html

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Gekommen, um zu bleiben: Erfolgreiches Onboarding für Quereinsteiger*innen in Bibliotheken

Der Fachkräftemangel macht auch vor Bibliotheken nicht Halt. Immer häufiger finden daher Menschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen ihren Weg in den Bibliotheksalltag – als sogenannte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Das bringt frischen Wind, neue Perspektiven und wertvolle Kompetenzen. Doch um diese Potenziale bestmöglich zu entfalten, braucht es ein strukturiertes und wertschätzendes Onboarding.

Warum Onboarding gerade für Quereinsteiger entscheidend ist

Quereinsteiger*innen kommen oft mit viel Motivation, aber meist wenig Fachwissen in bibliotheksspezifische Abläufe. Ein gelungener Einstieg entscheidet darüber, wie schnell sie sich zurechtfinden, sich einbringen können – und ob sie langfristig bleiben. Denn Unsicherheit, fehlende Orientierung und ein unklarer Rollenrahmen führen schnell zu Frustration.

Ein gutes Onboarding ist daher mehr als eine kurze Einarbeitungsphase: Es ist eine strategische Investition in Bindung, Motivation und Qualität.


Was Quereinsteigende mitbringen – und was sie brauchen

Stärken von Quereinsteiger*innen (individuell verschieden):

  • Neue Perspektiven (z. B. aus Pädagogik, Buchhandel, IT, Kulturmanagement, Journalismus)
  • Kommunikations- oder Projektkompetenz
  • Digitale Affinität oder kreative Ansätze für Veranstaltungsarbeit

Herausforderungen:

  • Kein bibliothekarisches Fachvokabular
  • Unsicherheit im Umgang mit Systemen (z. B. Katalogisierung, Ausleihsoftware)
  • Unkenntnis von Zielgruppenbedürfnissen, rechtlichen Rahmenbedingungen oder bibliotheksspezifischen Aufgaben

Ein erfolgreiches Onboarding gleicht diese Unterschiede systematisch aus – und schafft Raum, die mitgebrachten Stärken einzubringen.


Bausteine eines gelungenen Onboardings

1. Begrüßung und Orientierung
Ein strukturierter erster Tag mit persönlicher Begrüßung, Rundgang, Vorstellung des Teams und einer Begrüßungsmappe hilft, sich willkommen zu fühlen. Ein klarer Ablaufplan für die ersten Wochen gibt Sicherheit.

2. Einführung in die Arbeitsbereiche
Schrittweise Einarbeitung in zentrale Prozesse: Ausleihe, Rückgabe, Recherche, Veranstaltungsplanung, Medienbearbeitung etc. Idealerweise mit einer erfahrenen Ansprechperson („Buddy“), die Wissen weitergibt und für Fragen erreichbar ist.

3. Schulung und Fortbildung
Quereinsteiger*innen profitieren von niedrigschwelligen Fortbildungsangeboten – z. B. zu Bibliothekssoftware, Recherchetechniken, Medienpädagogik oder Veranstaltungsplanung. Auch E-Learning-Formate oder Online-Tutorials sind hilfreich.

4. Feedback und Austausch
Regelmäßige Feedbackgespräche ermöglichen Rückmeldung, Klärung offener Fragen und Anpassung der Einarbeitung. Austausch mit anderen Quereinsteiger*innen (z. B. über Netzwerktreffen) schafft zusätzliche Unterstützung.

5. Perspektive und Integration
Einbezug in Teammeetings, Projektarbeit oder Weiterbildungsangebote signalisiert: Du gehörst dazu. Perspektivgespräche helfen, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und das eigene Profil weiter zu schärfen.


Fazit: Onboarding mit Herz und Struktur

Quereinsteiger*innen sind eine wertvolle Ressource für Bibliotheksteams – wenn man sie gut abholt. Ein durchdachtes Onboarding schafft Vertrauen, Orientierung und Lernräume. Es fördert nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern stärkt auch das ganze Team durch Vielfalt, neue Ideen und gegenseitiges Lernen.

Und nicht zuletzt: Wer sich willkommen fühlt, bleibt gerne.


Weiterführende Literatur und Quellen

Fachartikel und Studien:

  • „Quereinsteiger in der Bibliothek“ in: BuB – Forum Bibliothek und Information, Ausgabe 04/2020. b-u-b.de
  • Haarhaus, Lisa (2019): Onboarding an wissenschaftlichen Bibliotheken – Eine Analyse am Beispiel der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg. Bachelorarbeit. serwiss.bib.hs-hannover.de

Weitere hilfreiche Ressourcen:

Blog der FU Berlin: Onboarding in wissenschaftlichen Bibliotheken. blogs.fu-berlin.de

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Berlin: Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) muss ihren Service einschränken

Die Bibliothek begründet dies mit Haushaltskürzungen. Nach eigenen Angaben muss die ZLB in diesem Jahr 2,2 Millionen Euro einsparen. Im Zuge dessen sollen rund 30 Stellen wegfallen. Außerdem plant die ZLB, etwa 200 Abonnements von seltener genutzten Zeitungen und Zeitschriften zu kündigen. Nutzerinnen und Nutzer müssen künftig bei weniger nachgefragten Medien mit längeren Wartezeiten rechnen. Auch die Zahl der Veranstaltungen soll in Zukunft reduziert werden.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.tagesspiegel.de/berlin/bibliotheken-zentral-und-landesbibliothek-berlin-schrankt-service-ein-13945171.html