Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Bibliotheken

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Stadtbibliothek Köln: Social-Media-Studio eingeweiht

In der Zentralbibliothek am Neumarkt gibt es ab August ein Aufnahme-Studio für die Produktion von Videos und Tonaufnahmen. Ausgerüstet mit professionellem Equipment wie Kamera, Mikrofonen, Beleuchtung und ergonomischen Steuerelementen können angemeldete Nutzerinnen und Nutzer ab 16 Jahren das Studio kostenfrei nutzen. Auch eine Nachbereitung kann vor Ort erfolgen. Weitere Informationen finden sich unter : https://www.stadt-koeln.de/artikel/71186/index.html

Darüber hinaus werden für junge Menschen von 16 bis 22 Jahren auch kostenfreie Workshops angeboten. Themen sind u.a. Instagram-Produktionen rund um Literatur, Interkulturalität oder fake news.

Quelle: Die Stadtbibliothek Köln bloggt „Das Social-Media-Studio wird eingeweiht“ (23.07.2021)

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Stadtbüchereien Düsseldorf: „Frisch-zurück-Bibliothek“ für den Übergang

Der Umzug der Zentralbibliothek vom Bertha-von–Suttner-Platz in die neue Zentralbibliothek KAP 1 ist in vollem Gange. Kundinnen und Kunden haben quasi den Auftrag, die Zentralbibliothek „leer zu leihen“. Je weniger Bücher zu verpacken sind, umso einfacher klappt das Umziehen. Ab Mitte August werden die Leihfristen bis in den November ausgedehnt, um möglichste wenig Medien selber einpacken zu müssen. Die Zentralbibliothek bleibt bis zum letzten Tag am bisherigen Standort geöffnet. Alle Ebenen der Zentralbibliothek sind ab Mitte September geschlossen. Weiterhin möglich ist es, Zeitschriften und Zeitungen im Lesefenster zu lesen sowie das freie WLAN und die Internet-PCs zu nutzen. Darüber hinaus können Medien zurückgegeben werden. Aus dieser „Frisch-zurück-Bibliothek“ können Kundinnen und Kunden wie gewohnt Medien am alten Standort ausleihen.

Quelle: Newsletter der Stadtbüchereien (23.07.2021)

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„Monschauer Büchermobil“: Stadtbücherei bringt Bücher direkt vor die Haustür

In der Stadtbücherei Monschau wird ein neuer Service angeboten: das „Monschauer Büchermobil“. Der Hol- und Bringservice soll einmal im Monat durch die Ortsteile in Monschau fahren, Neues bringen und Gelesenes wieder mitnehmen. Wer möchte, kann auch eine „Blind Date-Tüte“ bestellen. Zielgruppe ist die treue und teilweise nicht mehr so mobile Leserschaft. Voraussetzung für die Teilnahme am Service ist die Bezahlung der Jahresgebühr sowie der Kauf von zwei Stofftaschen. Unterstützt wird die Aktion vom Förderverein der Stadtbücherei.

Quelle: Wochenspiegellive „Bücher direkt vor die Haustüre“ (22.07.2021)

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„Leihen statt kaufen“ in Hamminkeln: Nachhaltigkeit durch Bibliothek der Dinge

Sportgeräte, Musikinstrumente und E-Book-Reader sind schon angeschafft, weitere Ideen stehen bereits auf der Wunschliste. In der Stadtbücherei Hamminkeln ist der Anfang für eine „Bibliothek der Dinge“ gemacht. Gegenstände, die eher selten gebraucht werden, können in der Bibliothek ausgeliehen werden und von vielen genutzt werden. Das Motto lautet „Leihen statt kaufen“. Dahinter steckt die Idee der Schonung von Ressourcen und der Nachhaltigkeit. Als Sponsor des Projekts hat sich eine örtliche Bank gefunden.

Quelle: RP online „So funktioniert die Bibliothek der Dinge“ (19.07.2021)

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Hochwasserkatastrophe: Bibliotheken und Archive suchen ehrenamtliche Unterstützung zur Rettung von Kulturgut

Verschiedene Notfallverbünde bitten zur Rettung von alten Dokumenten, Urkunden und Bibliotheken um Hilfe.

Der Kölner „Notfallverbund Kölner Archive und Bibliotheken“ hat sich erst vor wenigen Monaten mit entsprechender Rettungs-Technik ausgestattet. Neben Kölner Einrichtungen sind auch Archive und Bibliotheken beispielsweise in Eschweiler, Kall, Stolberg und Bad Münstereifel betroffen. Unzählige Kulturgüter liegen im verschlammten Wasser und müssen geborgen, grob gereinigt, foliiert und eingefroren werden. Es fehlen freiwillige Helfer. Zur Koordination werden zwei Telefonnummern angegeben, wo man auch am Wochenende Kontakt aufnehmen kann: 0221/470-2403 und 0176/666 38649. Weitere Informationen unter: https://aachennews.org/2021/07/24/wer-hilft-noch-mit-bei-der-rettung-von-bibliotheken-und-archiven/

Im Rheinland ist ein Notverbund des Stadtarchive Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen und Monheim am Rhein aktiv, der ehrenamtliche Unterstützung sucht. Um die Bestände möglichst schnell zu retten, sind zusätzliche helfende Hände gern gesehen, um sich an der Reinigung und Verpackung der Archivalien zu beteiligen. Es handelt sich um physische Arbeit. Vorwissen wird nicht benötigt, die Archivarinnen und Archivare schulen die Helfenden. Schutzkleidung, Essen und Trinken werden von der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.augias.net/2021/07/29/9276/

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Treffpunkt in Stadtlohn: Sonntags in der Bibliothek

Während der Coronazeit waren auch in der Bücherei St. Otger die Türen geschlossen. Jetzt aber kann es wieder losgehen, die Bibliothek startet eine Neuauflage der Reihe „Sonntags in der Bibliothek“. Insgesamt sieben kostenfreie Veranstaltungen bis Ende des Jahres sind geplant. Das vielseitige Programm spricht alle Altersgruppen an. Angeboten werden u.a. eine Autorenlesung, Bilderbuchkinos, ein Comic-Workshop, Musik, Zauberei und ein Gespräch über Wölfe.

Das Programm wird gefördert durch das landesweite Förderprogramm „Sonntags in der Bibliothek“ durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.  

Quelle: Münsterland Zeitung „Sonntags in der Bücherei: Zauberei, Trommelwirbel und Wichtelwelten“ (19.07.2021)

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Flutkatastrophe hat Bibliotheken im Regierungsbezirk Köln besonders getroffen

Die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 hat unfassbares Leid über viele Menschen gebracht. Das Fachstellenteam hat die Nachrichten und Bilder von der Flutkatastrophe mit großem Entsetzen verfolgt. Wir sind in Gedanken bei den Opfern, die Angehörige und Freunde verloren haben und vor dem Nichts stehen.

In der Zwischenzeit konnten wir uns einen ersten Überblick verschaffen, welche Öffentlichen Bibliotheken in NRW von der Katastrophe betroffen sind. Da wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen ebenso wie wir in Gedanken bei den Betroffenen sind, möchten wir die uns vorliegenden Informationen weitergeben.

Nach aktuellem Kenntnisstand hat die Katastrophe sieben Bibliotheken aus dem Regierungsbezirk Köln besonders hart getroffen:

In Euskirchen wurde das Erdgeschoss der Stadtbibliothek von einer Flutwelle vollständig zerstört.  Dort befand sich neben Teilen des Medienbestandes die Selbstverbuchung sowie ein großer Teil der technischen Ausstattung der Bibliothek und des Gebäudes. Die Bibliothek wurde 2012 neu gebaut und ist gemeinsam mit dem Stadtmuseum und dem CityForum (Veranstaltungs- und Tagungshalle) im Haus untergebracht. Die beiden anderen Einrichtungen sind von der Flutkatastrophe gleichermaßen betroffen. Über den tatsächlichen Umfang des Schadens können derzeit noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Kall: Die Stadtbibliothek ist in einem neuen Anbau des Rathauses untergebracht und wurde im Januar 2019 eröffnet. Letzte Woche konnte kein Telefonkontakt zur Kommune hergestellt werden. Der Presse ist zu entnehmen, dass vom neuen Bahnhofsvorplatz in der Ortsmitte nur eine Stein-, Schlamm- und Geröllwüste übrig sei. Bibliothek und Rathaus liegen direkt am Bahnhofsvorplatz. Die Bibliothek ist im ersten Obergeschoss des Rathausanbaus untergebracht. Uns liegen leider keine Informationen vor, inwieweit die Bibliothek von der Flutkatastrophe direkt betroffen ist.

Nettersheim: Die Bibliothek ist in einem Fachwerkhaus untergebracht. Die Wände im Erdgeschoss sind zerstört, das Fachwerkhaus ist insgesamt stark beschädigt. Durch die Feuchtigkeit im Gebäude sind in der Zwischenzeit auch die im Obergeschoss untergebrachen Medien zerstört worden. Man schätzt, dass bisher 50% des Bestands erneuert werden muss. Die Kosten für die Wiederherstellung des Gebäudes und der Möblierung sind aktuell nicht zu beziffern.

Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach: Die in Trägerschaft der Katholischen Kirche befindliche Bibliothek übernimmt auch die Funktion der Stadtbibliothek in Rheinbach. Das Untergeschoss des Bibliotheksgebäudes ist vom Wasser überflutet worden und voraussichtlich komplett zerstört. Es gibt kein Strom, Telefon und Internet. Teile des Bestandes, der Möblierung und des Gebäudes sind zerstört.

Schleiden: Die Stadtbibliothek Schleiden hat es besonders hart getroffen. Bereits zum vierten Mal wurde die Bibliothek zerstört. Nach einem Brand, einem Einbruch und einem zweiten Brand in den letzten Jahren sind nun erneut die Interims-Räumlichkeiten und ein großer Teil des Bestandes durch die Flutkatastrophe zerstört worden. Der bereits seit längerem in der Planung befindliche Neubau für die Stadtbibliothek wird voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt. Die Stadt hat entschieden, bis zum Bezug des Neubaus keine neue Interimslösung für die Bibliothek zu suchen, sondern den Schaden von einem Büro im Rathaus aus aufzuarbeiten und den Bestand für die Wiedereröffnung 2023/2024 wieder aufzustocken.

Stolberg: Die Kinder- und Jugendbücherei der Stadtbücherei Stolberg wurde vollständig zerstört. Das Gebäude liegt direkt an der Vicht, so dass sich das Wasser den Weg durch das untere Geschoss gesucht und ca. zwei Meter hoch die Räume gefüllt hat. Die Stadtbücherei bleibt vorerst geschlossen, da das Kulturzentrum, in dem die Bibliothek untergebracht ist, derzeit weder Strom noch Internet hat. Die Technikräume befinden sich ebenfalls im Untergeschoss. Chemikalien und Heizöl sind ausgelaufen, so dass das Gebäude aus diesen Gründen nur kurzzeitig betreten werden kann. Das Untergeschoss kann aufgrund akuter Lebensgefahr durch die zerstörten elektrischen Anlagen derzeit noch nicht wieder betreten werden. Das Erdgeschoss, in dem sich die Erwachsenenbücherei befindet, ist nach aktuellem Stand noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Bad Münstereifel:  Die Situation in Bad Münstereifel ist bisher noch unklar. Die Bibliothek liegt im 1. Obergeschoss eines Gebäudes, das von der Flut stark zerstört wurde. Ein Zugang war bis Ende letzter Woche noch nicht möglich. Die Stadtverwaltung ist nur über Notstrom telefonisch zu erreichen. Ob und in welchem Umfang die Bibliothek durch die Flutkatastrophe tatsächlich betroffen ist, ist derzeit noch nicht absehbar. Hier – so wie in anderen Bibliotheken – könnte es durch die Feuchtigkeit sowie Statik-Probleme am und im Gebäude zu einem erheblichen „nachträglichen“ Schaden an Bestand und Mobiliar kommen.

Des Weiteren haben wir Kenntnis von sieben Bibliotheken in den Regierungsbezirken Köln, Düsseldorf und Arnsberg erhalten, in denen es zu Wasserschäden direkt oder indirekt gekommen ist. Beispielsweise wurde in Hilden die Tiefgarage und der Aufzugschacht überflutet, wodurch es zum Stromausfall gekommen ist. Auch in Mülheim a.d.R. sind Tiefgarage sowie Lagerräume betroffen. Hier konnten Fahrzeuge und weitere wichtige Materialien, Technik usw. jedoch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. In den anderen Bibliotheken ist Wasser beispielsweise durch Fenster oder das Dach ins Gebäude eingedrungen. Die Wasserschäden sind jedoch nicht mit denen in den oben beschriebenen Bibliotheken zu vergleichen.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW verschafft sich aktuell einen Überblick über die Sachlage in den Regierungsbezirken.

Petra Büning (Leiterin der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW)

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Düsseldorf: Erste Einblicke in die neue Zentralbibliothek

Vor der offiziellen Eröffnung der neuen Zentralbibliothek in Düsseldorf am Konrad-Adenauer-Platz (KAP 1) wurde dem Oberbürgermeister der Stadt sowie der Presse Einblick gewährt. Die neue Bibliothek präsentiert sich auf zwei Ebenen mit jeweils 4.000 qm, hohen Decken, niedrigen Regalen (max. 1,5 Meter) sowie einem großen Café für 70 Personen und einem Dachgarten. Die Kinderbibliothek wird mit 1.000 qm drei Mal so groß sein wie am alten Standort. Auch die technische Ausstattung soll den Ansprüchen der Kunden gerecht werden: Das WLAN soll 600 Nutzern ermöglichen parallel zu streamen und es stehen 600 Arbeitsplätze mit über 60 PCs bereit. Der offizielle Eröffnungstermin für die neue Zentralbibliothek ist der 8. November 2021. Insofern die Corona-Pandemie den Plänen nicht in die Quere kommt, werden für 2022 eine Million Besucher*innen erwartet. Unter dem in der Quelle angegebenen Link können Sie Bilder der neuen Zentralbibliothek (aktuell noch ohne Möbel) einsehen.

Quelle: RP online: „Die neue Stadtbibliothek ist unten laut und oben leise“ (06.07.2021)

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Essen: Neues Quartier für Zentralbibliothek ab 2025 geplant

Die Zentralbibliothek Essen wird voraussichtlich aus ihrem aktuellen Quartier im Gildehof-Center in Nähe des Hauptbahnhofs ausziehen. Der Mietvertrag für das aktuell genutzte Gebäude wird Mitte 2025 auslaufen, weshalb die Stadt daran arbeitet eine neue Bibliothek „nach internationalen Vorbildern“ zu entwerfen. Bibliotheken aus Dänemark und den Niederlanden dienen hier als Beispiele. Das Gildehof-Center sei für einen möglichen Umbau zu klein und aufgrund von Mängeln nicht geeignet. Als neues Quartier ist weiterhin die Theaterpassage in Essen im Gespräch.

Quelle: Radio Essen: „Stadtbibliothek Essen soll ein Wohnzimmer für alle werden“ (07.07.2021)

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Bad Berleburg – Wiedereröffnung der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Bad Berleburg wurde in den vergangenen Wochen zum „Dritten Ort – Bücherei der Zukunft“ umgebaut. Am 01. Juli konnte die Bibliothek eröffnet werden. Unter anderem sind Glaswände eingesetzt, Akustikplatten eingebaut und die Beleuchtung erneuert worden. Es gibt nun eine Lesehöhle und Fensternischen zum Schmökern. Außerdem freut sich das Team der Bücherei über den Zuwendungsbescheid aus dem Bundesprogramm „Vor Ort für alle“ für das Projekt „Medienkompetenz fördern und mittels Blue-Bots kinderleicht programmieren“. Es stellt ein „Baustein der Weiterentwicklung der Stadtbücherei als Dritter Ort“ dar.

Quelle: Westfalen Post online: „1. Juli: Berleburgs Stadtbücherei öffnet als Dritter Ort“ (28.06.2021)