Alle Artikel in der Kategorie “Aus Verbänden und Institutionen

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MFKJKS: Referentenentwurf zum Kulturfördergesetz vom Kabinett verabschiedet

Das Landeskabinett hat dem von Kulturministerin Ute Schäfer vorgelegten Referentenentwurf zum Kulturfördergesetz (KFG) zugestimmt. Das geplante Gesetz bedeutet eine kulturpolitische Standortbestimmung, in der die wesentlichen Ziele, Schwerpunkte und Grundsätze der Kulturförderung in Nordrhein-Westfalen definiert werden. Es geht darum, die politische Bedeutung der Kultur und der Kulturförderung des Landes deutlich zu machen und zu stärken sowie zu einer zukunftsfähigen Entwicklung der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens beizutragen. Das Gesetz soll zu mehr Transparenz und Planungssicherheit in der Kulturförderung beitragen.

Der Entwurf wurde jetzt den nordrhein-westfälischen Verbänden für Kunst, Kultur und Kulturelle Bildung zugeleitet. Sie haben bis Mitte Juni Gelegenheit, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen. Nach den Sommerferien wird der Entwurf in den Landtag eingebracht. Dort beraten die Abgeordneten in drei Lesungen über das Gesetzesvorhaben. Das Kulturfördergesetz soll vor Jahresende 2014 im Parlament verabschiedet werden.

Was regelt das Kulturfördergesetz?

  • Das Kulturfördergesetz richtet sich in erster Linie an das Land. Es regelt umfassend die Handlungsfelder und Verfahrensweisen der Landeskulturförderung.
  • Das Gesetz wahrt die verfassungsrechtliche Selbstverwaltungsgarantie der Kommunen. Es greift also nicht in die Entscheidungsfreiheit der Städte und Gemeinden ein. Das Gesetz wird keine konkreten Leistungspflichten für die Kommunen auslösen, die zu finanziellen Ausgleichsansprüchen gegenüber dem Land führen würden.
  • Das Gesetz führt für die Kulturförderung des Landes zwei neue Instrumente ein: den Kulturförderplan und den Landeskulturbericht.

Das Gesetz beschreibt zwei wichtige neue Instrumente: den Kulturförderplan und den Landeskulturbericht. Der Kulturförderplan soll zukünftig jeweils für 5 Jahre die Ziele und Schwerpunkte der Landesförderung festlegen. Der Landeskulturbericht nimmt alle 5 Jahre zur Lage der Kultur in Nordrhein-Westfalen Stellung – also nicht nur zur Landeskultur sondern auch zur Kultur in den Gemeinden.

Die Kulturförderung des Landes sei wesentlich darauf ausgerichtet, die Kulturarbeit der Gemeinden und der freien Träger im Lande zu unterstützen. Das Kulturfördergesetz stelle aber deutlich heraus, dass das Land dabei auch eigene kulturpolitische, von ihm selbst zu definierende Ziele verfolgt, und dass auch eigene Projekte des Landes zu deren Umsetzung beitragen. „Dazu zählt die gesetzliche Absicherung der kulturellen Bildung ebenso wie zum Beispiel die Förderung von Bibliotheken. Darüber hinaus gehört zu den Zielen des Kulturfördergesetzes, zur Entbürokratisierung und zu einfacheren Zuwendungsverfahren beizutragen“, sagte Schäfer.

Pressemitteilung: http://www.nrw.de/landesregierung/ministerin-schaefer-stellt-referentenentwurf-zum-kulturfoerdergesetz-vor-15702/

Weitere Informationen: http://www.mfkjks.nrw.de/kultur/themen/kulturfoerdergesetz.html

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Erstes Treffen der NRW-Freundeskreise im Juni in Dortmund 21.6.14

Die „AG der Freundeskreise im dbv“ mit ihrem ehrenamtlichen Koordinator Dr. Ronald Schneider lädt für Samstag, den 21. Juni 2014, die Freundeskreise der NRW-Bibliotheken zum 1. Treffen der Freundeskreise in NRW ein. Ziel ist es, die Lobbyarbeit vor Ort schlag-kräftiger, das Fundraising kreativer und die Mitgliedergewinnung auf Dauer erfolgreicher zu machen. 115 der bundesweit 440 Fördervereine arbeiten zurzeit in NRW. Das Treffen findet in der Stadtbibliothek Dortmund statt.
Susanne Larisch, Öffentlichkeitsarbeit vbnw

Quelle: Newsletter vbnw 29.4.2014

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DBV: Europäischer Freiwilligendienst in Bibliotheken

Der DBV weist auf seinem Blog darauf hin, dass es das Gegenstück zum Freiwilligen Sozialen Jahr auch auf Europäischer Ebene gibt: der Europäischen Freiwilligendienst (EFD).
Er richtet sich an junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren und wird über das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION gefördert. Im Unterschied zum FSJ gibt es im EFD verschiedene Projektlängen: die Einsätze dauern zwischen zwei Monate und 1 Jahr, unter Umständen sind auch kürzere Einsätze möglich. Für beide Seiten, Bibliothek als auch Teilnehmer, können solche Aufenthalte sehr motivierend sein.

Mehr zum Erasmus+ Programm: https://www.jugend-in-aktion.de/foerderung/leitaktion-1/europaeischer-freiwilligendienst/

Quelle: http://www.bibliotheksverband.de/blog/der-europaeische-freiwilligendienst-deutsche-bibliotheken-als-einsatzfeld/

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hbz: Variable Auswertung der DBS 2013 ist online

Das Hochschulbibliothekszentrum (hbz) hat die variable Auswertung der vorläufigen Daten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) 2013 veröffentlicht.

Korrekturen dieser Daten können noch bis zum 18.5.2014 an das hbz gesendet werden (dbs@hbz-nrw.de).

Zur Auswertung: http://www.bibliotheksstatistik.at/eingabe/dynrep/index.php
Quelle: http://www.hbz-nrw.de/aktuelles/nachrichten/dbs2013va

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Kulturstaatsminsterin Grütters gehört zu den „Lesefreunden“

„Auch im digitalen Zeitalter ist Lesen … eine Kernkompetenz für schulischen und beruflichen Erfolg sowie gesellschaftliche Teilhabe. Davon ist auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters überzeugt. Deshalb gehört auch sie zu insgesamt 20.000 „Lesefreunden“ in ganz Deutschland, die im Rahmen der gleichnamigen Aktion Bücher verschenkt hat.“ Jugendliche des Berliner Don-Bosco-Zentrums konnten sich anlässlich des Welttags des Buches über ihre Buchgeschenke im Kanzleramt freuen.
Quelle und weitere Informationen:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/04/2014-04-23-welttag-des-buches.html?nn=391670

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DBS Berichtsjahr 2014 – überarbeiteter Fragebogen online

Das HBZ hat jetzt den überarbeiteten Fragebogen für das DBS-Berichtsjahr 2014 online gestellt. Die Steuerungsgruppe hat Änderungen bei den Fragen 9-11, 34, 34a (neu), 36-37, 62, 64 (entfällt), 78, 84 und 100 beschlossen.
Wir berichteten: http://oebib.wordpress.com/2014/04/24/dbs-2015-anderungen-im-bereich-digitale-angebote/
Zum Fragebogen:
http://www.hbz-nrw.de/dokumentencenter/produkte/dbs/aktuell/frageboegen/
Die Bereitstellung des neuen Fragebogens 2014 in der Konkordanz wird zeitnah umgesetzt.

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dbv: Pressemeldung zur Kampagne: „The Right to E-Read“

„Zum Auftakt der europäischen Bibliothekskampagne „The Right to E-Read“ forderten Vertreter des Bibliothekswesens Bundespolitiker auf, sich für die rechtliche Gleichstellung von E-Books und gedruckten Büchern einzusetzen. Bibliotheken dringen in Bezug auf E-Books und Elektronische Medien auf eine Ausweitung des Erschöpfungsgrundsatzes und des Verbreitungsrechtes im Urheberecht, auf die entsprechende Ausweitung der Bibliothekstantieme auf elektronische Medien und die Anpassung des Mehrwertsteuersatzes von E-Books an die reduzierte Mehrwertsteuer für gedruckte Bücher. Hintergrund dieser Forderung ist die Weigerung einiger, unter anderem auch großer Verlage, Öffentlichen Bibliotheken die Entleihung von E-Books zu ermöglichen. „

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/deutscher-bibliotheksverband-fordert-rechtliche-gleichstellung-von-e-books-und-gedruckten-buechern.html  

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Fördermittel des Internationalen Fonds zur Förderung von Kultur / UNESCO

Bis zum 30.5. können sich gemeinnützige Kultureinrichtungen wie Bibliotheken bei der UNESCO um Fördermittel bewerben. Um die kulturelle Vielfalt und künstlerische Kreativität weltweit zu fördern, hat die UNESCO 1974 den „International Fund for the Promotion of Culture“ (IFPC) eingerichtet. Die Fördermittel des Fonds werden an Initiativen vergeben, die einen Beitrag zur internationalen kulturellen Zusammenarbeit leisten und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die eingereichten Projekte müssen zwischen April und Dezember 2015 durchgeführt werden.
Bewerbung: https://en.unesco.org/ifpc/content/about-fund
Quelle: http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/ausschreibung-des-internationalen-fonds-zur-foerderung-von-kultur.html