Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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„Bildung auf einen Blick“ 2015

Die OECD untersucht in ihrer jährlichen Studie „Bildung auf einen Blick“ den aktuellen Bildungsstand ihrer Mitgliedsländer. Teil der Untersuchungen sind Indikatoren wie Bildungszugang, Bildungsbeteiligung oder das schulische Lernumfeld. Die aktuelle Studie zeigt unter anderem auf, dass Programme zur frühkindlichen Bildung und ein gut ausgebautes Bildungssystem förderlich für die Entwicklung von Kleinkindern sind. Details zur Studie und eine Zusammenfassung der deutschen Ergebnisse finden Sie hier.

Details zur Studie und eine Zusammenfassung der deutschen Ergebnisse finden Sie hier.

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Harald Reiterer im Interview zum Landesförderprojekt Quellentaucher

Das Goethe Institut führte ein Interview mit Harald Reiterer zu der Fragestellung wie man den digitalen Bestand der Bibliotheken für die Nutzer sichtbar und somit auch recherchierbar machen kann.
So kam die Sprache auch auf den Quellentaucher. Es handelt sich hierbei um ein vom Land NRW vollfinanziertes und von der Fachstelle durchweg begleitetes Pilotprojekt, welches zur Zeit in Köln stationiert ist und dort ausprobiert werden kann.

Anfang Februar 2015 haben wir die Entwicklung des Quellentauchers in drei Beiträgen noch einmal zusammengefasst:

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International Book Giving Day

Am 14. Februar ist nicht nur Valentinstag sondern außerdem der Internationale „Book-Giving-Day“ unter dem Hashtag #Bookgivingday ruft die Initiative dazu auf Bücher zu einem guten Zweck zu spenden. Eine Infografik unter http://bookgivingday.com/tag/infographic/ nennt 10 Beispiele, wie man teilnehmen kann.

  1. Spende deiner örtlichen Bibliothek ein oder mehre Bücher. Die Bibliothek kann diese entweder selbst verwenden, oder wird sie in manchen Fällen verkaufen um Geld für Bücher zu sammeln die sie tatsächlich benötigt.
  2. Spende ein Buch für einen Ort, an dem Kinder warten müssen z.B. ein Arzt, Zahnarzt oder eine Klinik.
  3. Kontaktiere dein örtliches Kinderheim/Weisenhaus und frage nach Möglichkeiten zu spenden, entweder an die Einrichtung oder Bücher für einzelne Kinder, wenn es erlaubt ist.
  4. Organisiere ein Spendenevent und spende das Geld für einen Buch orientierten guten Zweck.
  5. Bestelle ein Buch online und lasse es zu jemandem liefern, von dem du weist, das sie oder er es zu schätzen weis. Manche Menschen haben Wunschlisten vorbereitet, sodass du von dort auswählen kannst.
  6. Hinterlasse ein Buch dort, wo ein Kind es finden wird. Packe es in eine Tasche und füge eine Nachricht hinzu, dass es ein Geschenk ist.
  7. Gib Bücher an Obdachlosenheime, Flüchtlingsunterkünfte, Mutter-Kind-Heime oder andere soziale Einrichtungen.
  8. Spende Bücher, für die deine Kinder bereits zu alt sind an Freunde oder Verwandte.
  9. Spende ein Buch mit einer kleinen Nachricht darauf, dass Buch zu lesen und dann weitzugeben.
  10. Teile den Book-Giving-Day in sozialen Netzwerken!
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Kooperation zum Zählpixelverfahren in der DBS endet

Mit dem sogenannten Zählpixelverfahren wurden in den vergangenen 5 Jahren die virtuellen Besuche der Bibliotheken für die Deutsche Bibliotheksstatistik automatisch gezählt.

Die Kooperation zum Zählpixelverfahren zwischen der Hochschule der Medien und dem hbz endet jedoch mit dem 31. März 2016. Somit steht das Zählpixelverfahren für das Berichtsjahr 2016 nicht mehr zur Verfügung. Zur Zeit wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, die Online-Nutzung von Bibliotheken in der DBS abzubilden.

Das Berichtsjahr 2015 ist vom Ende der oben genannten Kooperation nicht betroffen.

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Studie: Essential Digital Infrastructure for Public Libraries in England

Die „Society of Chief Librarians“ hat eine Studie zur Förderung nachhaltiger digitaler -Infrastruktur in Öffentlichen Bibliotheken veröffentlicht. Die Publikation soll als Grundlage für die allgemeine Anwendung bisheriger „best practices“ im Bereich digitaler Infrastrukturen dienen.

Weitere Informationen: http://goscl.com/wp-content/uploads/151130-DigitalPlatformFinalReport.pdf
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 62 2016 (21. Januar)

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Bibliothekszukunft gestalten: Praxisbeispiel aus Iowa

Andreas Mittrowann berichtet auf seinem Bog Globolibro über Erfahrungen der Cedar Rapids Public Library mit Fokusgruppengesprächen zur Gestaltung der Bibliothek. Auf welche Bedürfnisse müssen Bibliotheken künftig reagieren? Wie können Ressourcen wirksam eingesetzt werden? Die Cedar Rapids Public Library liegt im Bundesstaat Iowa, USA. Die Stadt mit rund 130.000 Einwohnern gehört zu 23 Orten in den USA, die einen intensiven Dialog mit ihren Nutzern zur Zukunftssicherung begonnen haben.

Weitere Infos und ein Link als Hilfestellung zur Durchführung von Fokusgruppen unter: https://globolibro.wordpress.com/2015/12/14/bibliothekszukunft-gestalten-praxisbeispiel-aus-cedar-rapids/

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Stadtbibliothek Mülheim: Lesehund Rico nimmt seinen Dienst auf

In der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr arbeitet seit kurzem auch Lesehund Rico. Rico ist Anfang 2015 als Welpe nach Mülheim gekommen. Seine Besitzerin, Frau Hass, ist als Literaturpädagogin in der Stadtbibliothek tätig. Rico war bisher bei Kinderveranstaltungen schon anwesend, mit seinem ersten Zertifikat ist er jetzt aber auch offiziell in Gruppen und der Einzelförderung im Einsatz. Was ein Lesehund eigentlich genau macht und was beachtet werden muss, hat uns Frau Hass freundlicherweise beschrieben.

Nachdem Goldendoodle „Rico“ im März 2015 als Welpe zu mir nach Mülheim an der Ruhr kam, knüpfte ich im Sommer Kontakt mit dem Projekt „LeseHund“ von Kimberly Ann – Grobholz. Sie brachte die Idee aus Amerika mit nach Deutschland.

Rico, Foto Eva Härtel

Rico, Lesehund der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr (Foto: Eva Härtel)

Kimberly Ann – Grobholz ist bereits seit vielen Jahren im süddeutschen Raum mit ihrem Hund Tammy als LeseHund – Team unterwegs und arbeitet u.a. mit dem Verein Tiere – helfen – Menschen e.V. zusammen. Sie arbeitet, wie alle Teams, ehrenamtlich! (http://www.lesehund.de/)

Nach einem längeren Gespräch mit Frau Grobholz war sehr schnell klar, welche Vorrausetzungen ein LeseHund – Team haben muss.

Rico muss sehr freundlich und kinderlieb sein, eine gute Grundausbildung haben, stressunempfindlich und ruhig sein.

Aber auch ich, als Besitzerin, muss Kinder mögen und Erfahrungen mit ihnen haben, großes Interesse für Kinderliteratur, Geduld und Humor mitbringen, zuverlässig sein sowie Respekt und Wertschätzung für Kinder aus anderen Kulturkreisen zeigen.

Was macht ein LeseHund?

Ein LeseHund hört in erster Linie zu- geduldig, ohne Mimik und Gestik und ohne zu korrigieren.

Dadurch hilft er den Kindern, die Angst vorm Vorlesen zu verlieren und die Freude an Büchern zu entdecken. Das verbessert ihre Lesefähigkeit und ihre allgemeinen schulischen Leistungen.

Wie hilft der LeseHund in der Bibliothek?

Die von der Schule ausgewählten Kinder können in der Bücherei in einer 20 minütigen Sitzung ihrem „LeseHund“ regelmäßig einmal pro Woche vorlesen. Der Hundehalter ist dabei nur ein Beobachter. Falls Schwierigkeiten auftreten, ist der Hund derjenige, der etwas „nicht richtig verstanden“ hat, es muss ihm also noch einmal vorgelesen werden.

 Warum ein LeseHund?

Weil es Spaß macht, „seinem“ LeseHund vorzulesen und es dem Kind gut tut, den Hund zu streicheln und seine Nähe zu spüren. Ängste und Hemmungen, die durch Misserfolge beim Vorlesen in der Schule entstehen, werden abgebaut. Das hilft dem Kind, seinen eigenen Lesefluss zu finden.

Am 15.01.2016 war es dann soweit (Rico 11 Monate alt) fuhr mit mir nach München, um am Samstag an einer Ausbildung teilzunehmen. Dort bekamen wir viele Infos und Tipps, so dass ich in den nächsten Monaten mit Rico erste Erfahrungen im neuen Einsatzgebiet machen kann.

ich finde es beeindruckend, dass Frau Kimberly Ann Grobholz alle Teams persönlich in Augenschein nimmt und für alle Fragen zur Verfügung steht.

Anfang April steht für Rico und mich ein weiteres R.E.A.D. Seminar in München an.

Birgit Hass, Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr

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