Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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„Jeder Jeck ist anders“ – 35. ASpB Tagung

Vom 23. bis 25. September fand die 35. Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken in Bonn statt.Thema des gleichzeitigen 69. Geburtstags der ASpG war „Jeder Jeck ist anders! Knowledge und Ressourcen als Schnittpunkte spezialbibliothekarischer Arbeit“.

Dörte Böhner von bibliothekarisch.de war vor Ort und hat sich die verschiedenen Vorträge angehört. Auf ihrem Blog hat sie in mehreren Beiträgen ihre Eindrücke festgehalten und die einzelnen Veranstaltungen zusammengefasst und ihrem Gedächtnisprotokoll nach wiedergegeben. Wer selbst nicht vor Ort war, hat hier die Möglichkeit die Tagung nachzulesen.

Das Programm kann hier nachverfolgt werden.

Quelle: http://aspbtagung.de/einladung-zur-35-aspb-tagung-vom-23-25-september-in-bonn/ und http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2015/09/24/35-aspb-tagung-2015-1-tag-teil-1-aspb2015/

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Gastbeitrag: Senioren-Gaming in der Stadtbibliothek Kreuztal

Es ist Mittwoch, genau 10:00 Uhr und öffnet sich mit den Pforten der Bibliothek für die Nutzer nicht nur eine Welt der Bücher. Auch der Gaming-Bereich steht offen und zwar zwei Stunden lang explizit für Senioren, die sich an die neuesten Spielekonsolen PS4 und Wii U heranwagen möchten. Hilfestellung, wenn sie gebraucht wird, gibt es vom 27-jährigen Bibliotheksmitarbeiter Wassilios Dimtsos, der sich eingehend mit dem Thema Gaming beschäftigt.

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Foto: Nils Balke | WAZ www.derwesten.de

„Wir haben eine gewisse Anzahl an Spielen, die wir ausschließlich für die Präsenznutzung vorgesehen haben, damit sie jederzeit bei uns gespielt werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Mehrspielermöglichkeit um ein gemeinsames Gruppenspiel zu ermöglichen; zusammen spielen macht eben mehr Spaß. Besonders beliebt sind z.B. Mario Kart 8 und FIFA 15“.

Dabei vertritt der Bibliotheksmitarbeiter die Meinung, dass Gaming, spätestens seit der „Familienkonsole“ Wii U, für jedermann geeignet ist. „Wie bei jedem Hobby muss man nur ein wenig Interesse und Motivation haben um sich in diesem Fall z.B. mit der Steuerung auseinanderzusetzen. Der Rest ist Übung.“ Und  tatsächlich zeigt sich bereits nach kurzer Zeit für die Spielrunde vom Seniorenbeirat, dass die Bowlingkugeln besser rollen, die Kurven beim Autorennen geschickter genommen werden und die Fußballspieler präziser schießen. Nach jedem kleinen Erfolgserlebnis werden die Jubelrufe lauter und es fängt an den Spielern richtig Freude zu bereiten.

Das Fazit der Senioren-Gruppe nach den ersten Veranstaltungen: „Noch nie war es so leicht, Spaß zu haben, sich zu bewegen und wieder mitten im aktiven Leben zu sein. Es macht großen Spaß mit der Gruppe“.

Der Gaming-Bereich der Stadtbibliothek Kreuztal wurde gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Stadtbibliothek Kreuztal unter: www.stadtbibliothek-kreuztal.de

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Fachstelle für öffentliche Bibliotheken Stellenausschreibungen

Eine kurze Erinnerung in eigener Sache:

Die Fachstelle für öffentliche Bibliotheken NRW bei der Bezirsregierung Düsseldorf hat derzeit fünf Stellen ausgeschrieben. Die Ausschreibungsfrist läuft noch bis zum 02.10.2015!

Informationen zu den einzelnen Stellenausschreibungen finden Sie unter den angegebenen Links. Bei Mehrfachbewerbungen muss leider für jede Stellenausschreibung eine gesonderte Bewerbung unter Angabe der Internen Kennziffer eingereicht werden.

Hier finden Sie die Ausschreibungstexte:

Über Ihr Intersse würden wir uns sehr freuen!

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Kopfhörer und Headsets in Verbindung mit Spielekonsolen in öffentlichen Bibliotheken

Viele Öffentliche Bibliotheken ermöglichen ihren Nutzern durch den Einsatz von Spielekonsolen den Zugang zu digitalen Spielen. Um ein ganzheitliches Spieleerlebnis ermöglichen zu können, ist die Wiedergabe von Ton unerlässlich. Geräusche und Musik geben dem Spiel die notwendige Atmosphäre und vertiefen das spielerische Erlebnis. Aufgrund der meist sehr offenen Bauweise von Bibliotheken kann vielerorts leider nur mit sehr geringer Lautstärke, oder sogar ganz ohne Ton gespielt werden. Um auf das Ruhebedürfnis anderer Nutzer ( und auch Bibliotheksmitarbeiter 😉 ) Rücksicht zu nehmen und gleichzeitig das Spielerlebnis an den Konsolen nicht einzuschränken greifen viele Bibliotheken deshalb auf Kopfhörer oder Headsets zurück.

Aber bitte mit Kabel?

Für alle gängigen Konsolen gibt es Headsets als Zubehör. In den meisten Fällen können diese direkt an das jeweilige Gamepad angeschlossen werden, dabei gibt es zwei Verbindungsmöglichkeiten. Entweder kann der Kopfhörer via Kabel, oder über eine Funk- bzw. Bluetooth-Verbindung angeschlossen werden.

Der wesentliche Vorteil von Bluetooth-Verbindungen gegenüber der KabelvarianteVariante mit Kabel, liegt dabei in der deutlich gesteigerten Bewegungsfreiheit für die Spielenden. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann die Kombination aus Schnüren und Bewegungsdrang zu einigen Komplikationen führen. Nachteilig ist jedoch, dass Bluetooth-Headsets eine eigene Stromquelle, also einen eingebauten Akku benötigen der regelmäßig aufgeladen werden muss. Außerdem erhöht gerade dieser Akku das Gewicht des Kopfhörers und vor Allem auch seinen Preis. In Bezug auf Zuverlässigkeit und Handhabung ist eine Kabelverbindung gegenüber der Drahtlosoption ebenfalls vorteilig.

Sollten Sie sich dennoch für Bluetooth entscheiden gilt zu bedenken, dass die Sendeleistung, dem Akku des (meist ebenfalls kabellosen) Controllers einiges abverlangt. Sorgen Sie also für ausreichend Ausweichequipment, sollte Ihrem Gamepad einmal die Puste ausgehen.

Foto: Fachstelle für öffentliche Bibliotheken NRW, CC-BY-2.0 de | www.flickr.com/photos/fst_oeb_nrw

Foto: Fachstelle für öffentliche Bibliotheken NRW, CC-BY-2.0 de | www.flickr.com/photos/fst_oeb_nrw

Die richtige Bauweise

In Bezug auf die Bauweise, müssen vor der Anschaffung ebenfalls einige Entscheidungen getroffen werden. Zuerst einmal stellt sich die Frage ob ein einfacher Kopfhörer oder ein Headset mit Spracheingabemöglichkeit angeschafft werden soll. Während ein Mikrofon unabdingbar ist um bei Multiplayer-Spielen über das Internet mit den anderen Spielern zu kommunizieren, stellen sie natürlich ein weiteres bewegliches Teil dar, das ggf. beschädigt werden kann. Kopfhörer ohne Mikrofon bieten bei gleichen Preisen meist bessere Klangqualität. Ist die Frage nach dem Mikrofon geklärt, geht es mit dem eigentlichen Kopfhörer, also dem „Wiedergabeteil“ weiter.

Ein offener Kopfhörer bedeckt nur ein Ohr. Dies ermöglicht den Nutzern beim Spielen auch noch zu verstehen, was der Sitznachbar sagt. Nachteile dieser Bauart sind jedoch eine etwas geringere Stabilität am Kopf und das der Ton noch relativ laut in den Raum überträgt. Bei geschlossenen Kopfhörersystemen sind beide Ohren mit jeweils einer Ohrmuschel bedeckt. Für ein Stereo- bzw. Surroundsound-Erlebnis ist dies unbedingt notwendig, allerdings nehmen die Spieler Geräusche aus der Umgebung somit kaum noch wahr.

In Sachen Hygiene

In Bibliotheken muss davon ausgegangen werden, dass ein Kopfhörer von vielen verschiedenen Personen genutzt werden soll. Dabei ist natürlich auch Hygiene ein Thema.

Beim Kauf von Kopfhörern sind deshalb „Over-Ear“ also Kopfhörer die über dem Ohr getragen werden oder „On-Ear“, Kopfhörer die auf dem Ohr aufliegen, gegenüber „In-Ear“ Kopfhörern, die in die Ohren gesteckt werden zu bevorzugen. Außerdem, sollte entweder auf einen abwaschbaren (z.B. ledernen), oder direkt wechselbaren Bezug für die Ohrmuscheln geachtet werden. Gleiches gilt natürlich auch für den Mikrofonüberzug bei Headsets. So bleibt der Service allen weiteren Kunden auch nach einer hitzigen Spielepartie in guter Erinnerung.

 von Mark Robin Horn

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Karl-Preusker-Medaille 2015: Professor Dr. Konrad Umlauf

Die Karl-Preusker Medaille 2015 wird an Professor Dr. Konrad Umlauf gehen. Bibliothek & Information Deutschland (BID) würdigt damit einen der „herausragendsten Bibliotheksspezialisten in Deutschland“.

Die Karl-Preusker-Medaille wird von dem Dachverband der Bibliotheksverbände (BID) seit 1996 an Personen und Institutionen verliehen, die den Kultur- und Bildungsauftrag des Bibliothekswesens fördern und unterstützen. Die Preisträger der Vergangenheit finden Sie unter: http://www.bid.bideutschland.de/karl-preusker-medaille/

Quelle: http://www.bideutschland.de/deutsch/aktuelles/?news=122

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Gespräch mit Herrn Hussam Al Khalaf – Kinderpsychologe und syrischer Flüchtling

Wir reden sehr viel über die Menschen, die zur Zeit zu uns flüchten, aber wir reden nicht mit Ihnen. Aus diesem Grunde haben wir Herrn Al Khalaf zu uns in die Bezirksregierung Düsseldorf eingeladen, um mit ihm über Bibliotheken zu sprechen. Der Kontakt wurde über die evangelische Tersteegen-Kirchengemeinde hergestellt. Herr Hussam Al Khalaf war in seiner Heimat Kinderpsychologe.

Die drei Fragen, die wir Herrn Al Khalaf gestellt haben waren:

  1. Wie sah das syrische Bibliothekssystem aus
  2. Was wünscht er sich für Angebote, die die Bibliothek für die Flüchtlinge breitstellen soll
  3. Wie sollen wir Flüchtlingen / Asylsuchenden unsere Angebote vermitteln, wie sollen wir unsere Bibliotheken bekanntmachen

Es gibt in allen großen syrischen Städten öffentliche Bibliotheken mit Büchern, CDs und Internetarbeitsplätzen. Auf dem Lande findet man eher keine Bibliotheken. In den arabischen Ländern wird nicht so viel gelesen wie in den westlichen. In westlichen Ländern liest man durchschnittlich 15 Stunden mehr als im arabischen Raum. In den Schulen gibt es keine Schulbibliotheken, bestenfalls eine Art Klassenschrank-Bibliothek, um die sich aber keiner kümmert. Herr Al Khalaf hat eine große Familie, fünf Schwestern und drei Brüder, und er schildert sehr anschaulich, wie sich die Familien gegenseitig besuchen und viel zu erzählen haben. Da bleibt kaum Zeit und Ruhe zum Lesen. Lesen wird auch als langweilig empfunden, es wird eher Fernsehen geguckt. Auch Kindern aus Büchern vorlesen ist nicht so verbreitet wie bei uns.

Auf die Frage, welche Angebote sollen öffentliche Bibliotheken für die Flüchtlinge vorhalten, kam eine Reihe von Vorschlägen. Computer mit arabischer Tastatur und Drucker, WLAN und Internetzugang stehen vielfach ganz oben auf der Wunschliste. Zweisprachige Bücher auf Deutsch und Arabisch, internationale Presse, Filme und Kinderfilme mit arabischen Untertiteln und arabische Bücher über Deutschland, sollten vorhanden sein.

Für die Vermittlung der Angebote schlug Herr Al Khalaf vor,  dass Handzettel in arabischer Sprache in den Unterkünften ausgeteilt werden oder Plakate, die auf die örtliche Bibliothek hinweisen, dort angebracht werden. Die Deutschkurse sollten regelmäßig Bibliotheksführungen mit den Teilnehmern durchführen.

Es war ein sehr schönes bereicherndes Gespräch mit Herrn Al Khalaf. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere.

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Infografik: „Unusual Library Things“

Amy Shaw und Jaclyn Rosansky von ProQuest haben eine Infografik mit dem Titel „Unusual Library Things“ zusammengestellt. Die Infografik listet Verleihgegenstände aus Bibliotheken auf, bei denen es sich nicht um Medien handelt. Sie soll zeigen, dass Bibliotheken mehr Services bieten als den Verleih von Büchern. Grundlage für die Infografik war eine vorangegangene Internetrecherche.

Quelle: http://blogs.proquest.com/uncategorized/50-things-you-can-borrow-from-libraries-besides-books/

via lesen.net

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Berlin: Kostenlose Nutzerausweise für Asylsuchende

Der Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlin (VÖBB) stellt Asylsuchenden kostenlose Nutzerausweise befristet für 3 Monate zur Verfügung. Die Ausweise können je nach Bedarf verlängert werden.Flüchtlinge können somit in den Bibliotheken des Verbundsystems Medien ausleihen und andere Angebote wahrnehmen.

Quelle: http://www.migazin.de/2015/09/14/kostenlos-berlin-verteilt-bibliotheksausweise-an-fluechtlinge/