Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Mittendurch!

Die Abenteuer der tapf’ren Reisegesellschaft zu Eschweiler

 
Ritter von Digitalien müssen sie werden, das steht fest. Der Heilige Gral sollte es sein, den sie finden und in die heimische Burg tragen wollten. Entschlossen prüften sie ihre Ausrüstung: Kompass, digitale Schriftrollen, Karten, Proviant. Und das Brevier der Weisen, in dem stand, wie man kämpft, ehrt, liebt und wie man höflich ist. Und dass man nicht unnötig fragt. Ob sich die Ratschläge der Weisen bewähren würden?

Eine tapfere Reisegruppe machte von der Stadtbücherei Eschweiler aus auf den Weg. Das Volk von Eschweiler stand am Rande der Straße und jubelte ihnen zu. Plötzlich lief eine struppige Frau im mittleren Alter auf sie zu, raunte etwas von Zauberwörtern und steckte ihnen ein Stückchen Pergament zu. Darauf war geschrieben: Elster, Minne und Tafelrunde.

„Welch Jubel, welche Freude!“

„Wenn Zweifel Herzens Nachbar wird, die Seele sich in Leid verwirrt.“

Zitate in kursiv: Alle Wolfram von Eschenbach

 

Zur Erklärung: Alles – nur kein (Bibliotheks-)Alltag

Jetzt beginnen wir mit den Vorbereitungen zur nächsten Runde unseres „Lernort Bibliothek“-Qualifizierungsprogrammes 2015-2017. Richtig los geht es am 25. August in Duisburg. Dann treffen sich die Biblotheken zum Auftakt-Workshop. Wie auch bei den vorherigen Qualifizierungsrunden erwarten die Bibliotheksteams viele neue Eindrücke und spannende Herausforderungen.

13 Bibliotheken aus BadPicsArt_1439472570834 Salzuflen, Bielefeld, Detmold, Dinslaken, Eschweiler, Espelkamp, Leverkusen, Lüdinghausen, Oberhausen, Ochtrup, Plettenberg, Recklinghausen und Steinfurt stürzen sich mutig ins Lernort-Abenteuer. In den nächsten beiden Jahren sind diese Bibliotheken und Ihre Mitarbeiterteams die Helden ihrer eigenen Abenteuergeschichte.

Zu jedem Abenteuer gehört ein spannender Anfang. Deshalb veröffentlichen wir bis zum 24. August den Beginn von 13 wundersamen Reisen!

 

Neugierig? Dann schauen Sie ab jetzt regelmäßig vorbei…

Übersicht über die bereits erschienenen und ausstehenden Geschichten.

  1. Bad Salzuflen (Der verschollene fünfte Teil von Gullivers Reisen)
  2. Bielefeld (Ich habe das Gefühl wir sind nicht mehr in Bielefeld)
  3. Detmold (Alle für einen, einer für alle!)
  4. Dinslaken (Die Schatzinsel im Ruhrgebiet)
  5. Eschweiler (Mittendurch!)
  6. Espelkamp
  7. Leverkusen
  8. Lüdinghausen
  9. Oberhausen
  10. Ochtrup
  11. Plettenberg (Eine Reise ins Ungewisse)
  12. Recklinghausen
  13. Steinfurt
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Alle für einen, einer für alle!

Die wackeren Musketiere von Detmold

 
An diesem Tag des Monats August 2015 schien der Marktflecken Detmold in einem so vollständigen Aufruhr begriffen zu sein, als ob die Rheinländer mit all ihren Karnevalsvereinen zu Besuch gekommen wären. Eine sagenumwobene Schatulle aus dem Besitz der Königin Hermine von Westfalen wurde vermisst. Niemand wusste wirklich, was sich in dieser Schatulle befand. Die einen sprachen von einer Prophezeiung, die anderen von wertvollen Schmuckstücken. Nur eins war klar: Die Spur führte ins Land Digitalien jenseits des Teutoburger Walds.

In der Stadtbücherei wurde die Musketiere zusammengerufen: Tapfere Frauen und Männer, die sich im Auftrag der Königin auf die Suche nach der verschwundenen Schatulle machen sollten. „Champagner?“ – „Wir sind mitten in einer Verfolgungsjagd, Portos.“ – „Du hast Recht. Rotwein wäre passender.“ Unternehmungslustig trieben sie ihren Schabernack miteinander. Eine rief: „Ich bringe Pferden das Fliegen bei und Schweinen das Tanzen, und ich habe den Mond gestohlen und halte ihn unter meinem Gewand versteckt.“ Wie könnten sie mit diesem Elan nicht siegreich sein? Gutgelaunt brachen die Musketiere in ihr Abenteuer auf.

Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen.“

Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.“

Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese!“
Alle Zitate: Alexandre Dumas der Ältere*

Zur Erklärung: Alles – nur kein (Bibliotheks-)Alltag

Jetzt beginnen wir mit den Vorbereitungen zur nächsten Runde unseres „Lernort Bibliothek“-Qualifizierungsprogrammes 2015-2017. Richtig los geht es am 25. August in Duisburg. Dann treffen sich die Biblotheken zum Auftakt-Workshop. Wie auch bei den vorherigen Qualifizierungsrunden erwarten die Bibliotheksteams viele neue Eindrücke und spannende Herausforderungen.

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Zu jedem Abenteuer gehört ein spannender Anfang. Deshalb veröffentlichen wir bis zum 24. August den Beginn von 13 wundersamen Reisen!

 

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Übersicht über die bereits erschienenen und ausstehenden Geschichten.

  1. Bad Salzuflen (Der verschollene fünfte Teil von Gullivers Reisen)
  2. Bielefeld (Ich habe das Gefühl wir sind nicht mehr in Bielefeld)
  3. Detmold (Alle für einen, einer für alle!)
  4. Dinslaken (Die Schatzinsel im Ruhrgebiet)
  5. Eschweiler
  6. Espelkamp
  7. Leverkusen
  8. Lüdinghausen
  9. Oberhausen
  10. Ochtrup
  11. Plettenberg (Eine Reise ins Ungewisse)
  12. Recklinghausen
  13. Steinfurt
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Eine Reise ins Ungewisse

Abenteuerliche Wanderungen von Plettenberg nach Socialmedia und zurück

Im Sauerland schätzt man Dinge, die von Dauer sind. Als die Herrin über die Stadtbücherei von Plettmert* nun ankündigte, die Reise nach Socialmedia antreten zu wollen, machte sich zunächst Unruhe breit. „Es ist eine gefährliche Sache“, so heißt es, „aus einer Tür hinauszugehen. Man betritt die Straße, und wenn man nicht auf seine Füße aufpasst, kann man nie wissen, wohin sie einen tragen.“

Ein Bund unerschrockener Gefährtinnen machte sich auf, die unbekannten Gefilde von Socialmedia zu erkunden, um mit Wissen und Weisheit nach Plettenberg zurückzukehren. Ob es ihnen gelingen wird? Welche Wesen werden ihnen begegnen, welche Erlebnisse stehen ihnen bevor? Drei Talismane nehmen sie auf ihrem Weg mit: Aufbruch, Lebensgeister, Wald.

Die Reise ins Ungewisse beginnt.

Ein Bibliothekar kommt nie zu spät. Ebensowenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.**

*westfälisch für Plettenberg
**frei nach Gandalf

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  11. Plettenberg (Eine Reise ins Ungewisse)
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Die Schatzinsel im Ruhrgebiet

Eine Abenteuergeschichte in Dinslaken

Am unteren Niederrhein im Nordwesten des Ruhrgebiets fand sich ein wack’rer Bund abenteuerlustiger Bücherkundiger und Medienmagierinnen zusammen, um sich auf die Suche nach einem berühmten Schatz zu begeben. Den hatte dereinst der größte Seeräuber der westfälischen Hanse in Dinslaken verborgen.

„Ein Plan, wir brauchen einen Plan!“ rief eine Medienmagierin, ein Tablet in der einen, eine Straßenkarte in der anderen Hand. Die Bücherkundigen murmelten: „Wir brauchen erstmal einen Kaffee. Beurteile einen Tag nicht danach, welche Ernte du am Abend eingefahren hast. Sondern danach, welche Samen du gesät hast.*“ Die Kaffeemaschine röchelte, das schwarze Elixier des Lebens floss in die Kelche. „Gut“, meinte die Medienmagierin, „aber dann suchen wir den Schatz!“ Die Augen der Bücherkundigen und der anderen Medienmagierinnen leuchteten auf. Der Schatz! Von weither war die Kunde vom berühmten Schatz in Dinslaken an sie herangetragen worden. Kundschafter spielten ihnen drei Geheimwörter zu: Kloßbrühe, Piaster und Buddel. Würden sie mithilfe dieser Wörter den Schatz finden können? Kämpferisch hoben sie voller Zuversicht die Fäuste: „Diesen Schatz werden wir heben!“

Ein munteres Team von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren werden sich bald nach Digitalien aufmachen und den Schatz für die Stadtbibliothek Dinslaken heben und zum Glänzen bringen.

Geheimwörter: Kloßbrühe, Piaster, Buddel

Und nun zu dem Papier!« sagte der Baron.

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  2. Bielefeld (Ich habe das Gefühl wir sind nicht mehr in Bielefeld)
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Ich habe das Gefühl, wir sind nicht mehr in Bielefeld!

Eine schier unglaubliche Reise

„Am schönsten ist es zu Hause!“ rief der Hüter der Stadtbibliothek. „Aber noch schöner ist es, eine Reise zu machen und nach Hause zurückzukehren.“ Gesagt, getan: Die Reisegruppe wurde zusammengestellt. Fast unbemerkt gesellten sich ein Löwe, ein seltsamer Blechmann, eine Vogelscheuche, ein Hund und ein kleines Mädchen dazu. Verwunderte Blicke trafen das eigenartige Grüppchen. Das kleine Mädchen hielt ein Schild in der Hand, auf denen drei Wörter zu lesen waren: Mut, Zauberkappe und Wegweiser. Doch bevor jemand sie irgendetwas fragen konnte, hob ein Wirbelsturm an und – huiiii! – ging die Reise los. Wohin es sie treiben würde? Wo ist die güldene Straße, wenn man sie braucht? Wild redeten die Reisenden durcheinander. Noch hatten sie alle ganz unterschiedliche Vorstellungen, wohin die Reise gehen würde …

„Die Dampfmaschine, das Telefon, das Grammophon und das Auto mussten geträumt werden, um Wirklichkeit zu werden.**“ Moment, hatte das gerade die Vogelscheuche gesagt? Huiii! Der Wirbelsturm nahm noch einmal an Kraft zu und trieb die Reisegruppe vor sich her. Wo würden sie landen? Und würden sie einst wieder nach Hause zurückkehren?

*Dorothy in Der Zauberer von Oz

** Frank Baum

Oh, wenn Shakespeare das gesagt hat, muss es wohl richtig sein.“ (Frank Baum)

Es war einfach, alle glücklich zu machen, weil sie sich einbildeten, ich sei in der Lage dazu.“ (Der Zauberer von Oz)

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Lesen auf Papier oder lieber online?

In einer neuen Studie der europäischen „Two Sides“-Initiative wurden die Präferenzen beim Lesen auf Papier oder online gegenübergestellt. 1.000 Menschen in Großbritannien und den USA wurden hierzu befragt. 60 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass die möglichen gesundheitlichen Folgen der Nutzung von Smartphones ihnen Sorgen bereiten.

Besonders ausgeprägt war diese Sorge in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen. 79 Prozent der Befragten empfinden das Lesen auf Papier außerdem als entspannend. 84 Prozent meinten, dass sie sich Inhalte besser merken könnten, wenn sie sie auf Papier konsumieren.

www.pubiz.de/home/vertrieb/vertrieb_artikel/datum/2015/07/13/lesen-auf-papier-fuer-viele-gesuender.htm
via Newsletter InfoDigital 15-08 der Fachstelle Stuttgart

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DNB: Katalogdaten frei zugänglich

Ab 1. Juli 2015 sind alle Titeldaten der Deutschen Nationalbibliothek und die Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) kostenfrei unter Creative Commons Zero-Bedingungen (CC0 1.0) zur freien Nachnutzung verfügbar. Nach einmaliger kostenfreier Anmeldung und Autorisierung können die Daten über Online-Schnittstellen (Datenshop, SRU- oder OAI-Schnittstelle etc.) in den standardmäßig angebotenen Formaten heruntergeladen werden.

www.dnb.de/DE/Service/DigitaleDienste/Datendienst/datendienst.html

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Der verschollene fünfte Teil von Gullivers Reisen

Von Bad Salzuflen ins Land der digitalen Zwerge und Riesen

„Mögest du alle Tage deines Lebens leben.“*

Vor kurzem entdeckte eine lippische Bibliothekarin in einem verborgenen Winkel der Stadtbücherei ein Manuskript. Es musste zwischen die Seiten eines Werkes über die Fledermaus im Lippischen gerutscht sein. Zum größten Erstaunen der Bibliothekarin und ihrer Kolleginnen handelte es sich um die unvollständige Urschrift eines fünften Teils von Jonathan Swifts Gullivers Reisen. Eine Sensation! Besonders die Karte im Manuskript sah verlockend aus: ‚Digitalien‘ hieß das Land, in dem die Reise ging. Und es sah dem Lippischen Land verblüffend ähnlich … Auf die Rückseite waren drei Wörter gekritzelt: Dolmetsch, Reiseschachtel und Mussestunden.

Die Neugier und Abenteuerlust der Bibliotheksmannschaft war geweckt! Und die Entscheidung gefallen: Sie würden das geheimnisvolle Digitalien aufsuchen und sich zu eigen machen. Doch was, wenn alles nur erfunden ist?

Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.*

Bücher haben wie die Menschen nur einen Weg, um in die Welt zu kommen, aber sie haben tausend, um sie zu verlassen und nie wiederzukehren.*

*Jonathan Swift.

Zur Erklärung: Alles – nur kein (Bibliotheks-)Alltag

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Recherchefahrplan

Mit dem Video „Recherchefahrplan für wissenschaftliches Arbeiten“ hat die Hochschule Bonn Rhein-Sieg in Zusammenarbeit mit Explainity eine Hilfestellung für Studenten erarbeitet

Das Kurzvideo zeigt, wie man eine Abschluss- oder Hausarbeit aus Recherchesicht angehen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=uuvTC80X4k0

Quelle: https://bibfobi.wordpress.com/2015/07/31/video-recherchefahrplan-fuer-wissenschaftliches-arbeiten/

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Besuchsbericht von der Gamescom 2015 in Köln…

( …und warum es beim Gaming in Bibliotheken gar nicht nur ums Spielen geht)

Mittwoch, den 05.08.15 war es mal wieder so weit, der Auftakttag der wichtigsten (meint größten) Spielemesse Europas – der Gamescom – lockte wieder viele Spielebegeisterte nach Köln. Wenn man wissen will, was sich im Gaming-Kosmos Neues tut, muss man auf die Gamescom fahren. Denn nur hier treffen Gaming-Kult,- Kultur, -Business, Bildung und natürlich Spaß in einer Dimension aufeinander, die deutlich macht, dass digitale Spiele als Teil der Medienwelt einfach nicht mehr wegzudenken sind. Auch Bibliotheken experimentieren zunehmend damit, digitale Spiele in ihre Arbeit mit einzubinden. Also hieß es auch für mich als Fachstellengamingbeauftragter: auf nach Köln!

Meine Erkundung der Koelnmesse begann mit einem Gang über die Internationale Firmenausstellung für das Fachpublikum. Anschließend habe ich das Jugendforums NRW in Halle 10 besucht, auf dessen Stand diverse Jugendmedienprojekte vorgeführt und am Sonntag auch das Finale der Deutschen Games Schulmeisterschaft ausgespielt wurde.

Turnier-PCs für die deutsche Games Schulmeisterschaft

Turnier-PCs für die deutsche Games Schulmeisterschaft

Als Gamescom Erstling mag man sich vielleicht wundern, wie viele Dinge es hier tatsächlich zu sehen gibt, die gar nicht oder nur indirekt etwas mit dem Spielen von Games zu tun haben. Für „Wiederkehrer“ ist aber klar, dass die Gamescom neben einer Messe auch eine Kulturveranstaltung und ein Treffpunkt ist.

Weiter ging meine Tour durch das Cosplay-Village, einem extra eingerichteten Bereich für kostümierte Spielefans, die zumindest an den öffentlichen Tagen der Messe schon zum Inventar gehören. Am Fachbesuchertag gab es bereits einige verkleidete Elfen und Orks zu bestaunen, diese blieben aber eher unter sich.

Cosplay-Village auf der Gamescom.

Cosplay-Village auf der Gamescom.

Als nächstes ging es vorbei an der am lauten Sägen und Hämmern zu erkennenden Zone des Case-Modding Wettbewerbs. Dieser findet jedes Jahr in Köln statt. Hier werden im Laufe von 24 Stunden aus einfachen PC-Rechnergehäusen wahre Kunstwerke gebastelt und geschraubt. Etwas weiter kommt man vorbei an diversen E-Sport Bühnen und gelangt dann nach einem kurzen Schlenker durch die Merchandise Halle zum Kernstück des Events, der Spieleausstellung. Hier kämpfen die Moderatoren mit Mikrofonen bewaffnet um die Aufmerksamkeit der Messebesucher.

Die Bühnenlandschaft der "Entertainment-Area"

Die Bühnenlandschaft der „Entertainment-Area“

Neben den Bühnen mit diversen Events und Ankündigungen zukünftiger Entwicklungen, gibt es hier auch die Möglichkeit einige der Spieleneuheiten der größten Spieleschmieden der Welt anzuspielen (lange Wartezeiten vorausgesetzt). Auch sehr lohnend ist immer ein Besuch in der so genannten „Retro-Games-Area“. Hier werden Spielekonsolen vergangener Jahre ausgestellt. Wer möchte, kann sie auch ausprobieren.

Als Bibliotheksmitarbeiter kann man auf der Gamescom viele Eindrücke sammeln und viele Neues über Gaming lernen. Digitale Spiele sind mittlerweile ein Milliardengeschäft und haben sich abseits von der Arbeit öffentlicher Bibliotheken zu einer der wichtigsten und meistgenutzten Mediengattungen weltweit entwickelt. Aber worum geht es für Bibliotheken beim Gaming eigentlich?

Gaming ist ein Themenfeld, bei dem das bisherige Kerngeschäft der Bibliotheken „Verleih von physischen Datenträgern“ nicht mehr greift. Das ist eine Entwicklung, die – so hoffe ich – Bibliotheken dazu bewegt neue Strategien und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn anders als bei Printmedien kann durch den Verleih des physischen Datenträgers kein vollständiger Zugang zu diesem Medium geschaffen werden. Erstens benötigt man zur Nutzung immer auch ein entsprechendes Endgerät. Zweitens sind nicht alle Titel auf physischen Datenträgern verfügbar und drittens reicht das Spielen eines Computerspieles nicht aus um die Kultur des „Gaming“ in allen ihren Facetten zu begreifen.

Retro-Gaming-Area

Retro-Gaming-Area

Dies sollte dazu führen, dass Bibliotheken über das Thema „Zugang zu Informationen und Medien“ grundsätzlich nachdenken und verstehen, dass der Verleih von Medien nur eine mögliche Strategie ist, diesen zu schaffen.

Es geht nicht darum parallele Vertriebsstrukturen für beliebte Spiele bereitzustellen und somit in Konkurrenz zum Handel zu treten. Es geht auch nicht darum Digitale Spiele zu instrumentalisieren um Kindern und Jugendlichen Bibliotheken schmackhaft zu machen. Es geht darum Zugang zu einer Mediengattung und zu einer Kultur zu schaffen und den Prozess der Mediennutzung zu unterstützen und zu begleiten. Dieser Ansatz geht deutlich über das hinaus, was Bibliotheken mit dem Verleih von physischen Datenträgern erreichen können. Er schließt vor allem Infrastruktur und Veranstaltungsarbeit mit ein, über die Sie in den nächsten Beiträgen unserer Gaming-Blogreihe mehr erfahren können.

Robin Horn