Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren

Seit dem Frühjahr 2012 führt das Mobilfunkunternehmen E-Plus mit der Marke BASE gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen das Projekt „Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren“ durch.
BASE stellt für vier Wochen Tablet PCs mit einer Internetflatrate kostenfrei zur Verfügung. Anschließend verbleiben ein bis zwei Geräte in der kooperierenden Einrichtung. Die Stiftung Digitale Chancen betreut das Projekt und evaluiert begleitend, wie Tablets älteren Menschen den Einstieg in die Internetnutzung und den Anschluss an die digitale Gesellschaft erleichtern.
In der Publikation „Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren 2012 – 2014“ werden die Projekterfahrungen der vergangenen 3 Jahre vorgestellt.

Zum Download:
http://www.digitale-chancen.de/transfer/downloads/MD1068.pdf

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Bundesweite „Interkulturelle Woche 2015“ 27.09.-03.10.15

Die 40. Interkulturelle Woche (IKW) findet dieses Jahr vom 27. September bis zum 3. Oktober 2015 unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ statt. „Refugees Welcome!“ lautet das Motto zum Tag des Flüchtlings, der am 2. Oktober begangen wird.

Die IKW wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In der bundesweiten Veranstaltungsdatenbank werden ab August die Programme der Gemeinden und Kommunen veröffentlicht. Eine Chance für Bibliotheken, ihr Engagement für Flüchtlinge bekannt zu machen.

Die Materialien zur Vorbereitung und Durchführung der IKW können unter www.interkulturellewoche.de geordert werden.

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Ebook-Singles ohne Leser?

Unter Ebook-Singles versteht man kleine Textformate, die in digitales Form von namhaften Verlagen wie Fischer, Droemer Knaur und Hanser angeboten werden. Die kleinen literarischen Appetizer finden jedoch keinen Anklang beim Lesern. Es soll dann doch lieber der ganze Roman, der dicke Schmöcker oder die genarationsübergreifende Familiensaga sein auch im Ebook-Angebot.

Lediglich „Die Wanderapothekerin“ von Iny Lorenz konnte Erfolge verbuchen, was in erster Linie mit den anderen Bestsellern von Iny Lorenz in Verbindung steht. Auch in den USA setzt sich diese Form nicht durch, nur Steven King hat mit einem Essay  über die amerikanische Waffenkultur „Guns“ dort einen kleinen Hit gelandet.

Nomen est  omen, Singles sind nun mal meist allein.

Quelle:

www.buchreport.de

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BITCOM „Leitfaden Social Media“ in 3. Auflage

BITCOM hat den „Leitfaden Social Media“ in einer aktualisierten 3. Auflage neu herausgegeben. Der Leitfaden zeigt verschiedene Möglichkeiten der Social Media-Implementierung auf. Er richtet sich in erster Linie an Unternehmen und greift Aspekte im Bereich Marketing, PR, Vertrieb und Customer Service auf. Darüber hinaus helfen praktische Tipps beim Einsatz eines Corporate Blogs oder Social Media Monitorings. Best Practice-Beispiele und Checklisten unterstützen von der Analyse über die Strategie- und Zielfindung, bis hin zur Implementierung und Evaluation die Gestaltung von Social Media-Aktivitäten. Bibliotheken können vieles auf ihre Social Media Arbeit übertragen.

Zum Download.

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Museum Folkwang macht es vor

Nicht jede Kultureinrichtung hat einen starken Mäzen im Rücken. Das Museum Folkwang jedoch schon. Die Alfried-Krupp-Stiftung übernimmt für fünf Jahre die Kosten für den freien Eintritt in die Dauerausstellung. Ergebnis ist ein sprunghafter Anstieg der Besucherzahlen im Museum.

Es wäre schön, wenn dieses Beispiel Schule machen würde und es auch für Bibliotheken Sponsoring-Partner gäbe, die die Jahresgebühr für Bibliothekskunden übernehmen würden. Sicherlich nicht ganz abzusehen, ob die Besucherzahlen stark ansteigen würden, aber ein Anreiz wäre es schon.

Und nach fünf Jahren wieder aus der Bibliotheksbenutzung wieder auszusteigen, fällt sicher schwer.

Quelle:

Rheinische Post, 30.06.2015

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Ich hab`s verschlungen – Von Freunden, Krokodilen und Vögeln

Soziale Netzwerke sind nichts „für nebenbei“, diese Erfahrung haben auch die KollegInnen aus der Stadtbibliothek Gütersloh, nach der Umsetzung einer Marketinkaktion zu LibraryThing for Libraries und anderen Social Media Plattformen gemacht. Vielen Dank an die KollegInnen für diesen Gastbeitrag:

Wir sind vermutlich nicht die einzige Bibliothek, die darüber nachdenkt, wie sich die Zugriffe auf die eigenen sozialen Kanäle und Plattformen vermehren lassen könnten.

Viele Kunden im Haus hatten noch nicht wahrgenommen, dass wir seit einiger Zeit bereits eine Facebook-Seite haben, zwitschern, ein Blog pflegen und dass man in unserem OPAC Medien rezensieren kann.

So kam uns die Idee, das Klassische mit dem Digitalen zu verbinden. Wir ließen Lesezeichen entwickeln, die wir in unserem ursprünglichen Medium „versteckten“. Jeder Kunde, der ein Buch mitnimmt wird automatisch darauf aufmerksam gemacht, dass wir Facebook und Twitter bespielen und LibraryThing anbieten.

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Eine Kundenrückmeldung war sehr direkt und offensiv und ließ uns schlucken. Der Kunde war „erheitert“, weil er nicht verstehen konnte, warum wir Lesezeichen mit Werbung für das eigene Angebot bei Twitter drucken lassen, obwohl dort so wenig passiert. Er würde uns raten, das Angebot eher zu verschweigen, als zu bewerben. Die Mail enthielt auch noch einige Nebenbemerkungen zu dem Einsatz des Etats. Noch mehr Games und überhaupt, wer braucht „Thailändisch für Fortgeschrittene, Band 4“?

Unsere Chefin schrieb daraufhin eine richtig nette Antwort, denn Kundenmeinungen sind uns wichtig. Die Kundenreaktion hat dazu geführt, dass Twitter, dem bislang nicht unser Hauptinteresse galt (so irgendwie mitlief eben!), mehr in den Focus rückte. Die Lesezeichen wurden aus dem Marketingetat bezahlt, also keine Bange, dass weniger Medien gekauft wurden. Und Kunden sind verschiedenen und ihre Interessen möglicherweise sehr unterschiedlich, so dass aufgrund von Medientipps auch manchmal seltsam anmutende Titel im Haus zu finden sind. Man darf aber auch selbst gerne Wünsche äußern, denn der Grundsatz „Wünsche werden wahr“ hat bei uns Programm. 🙂

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