Seit dem 01.01.2015 ist es, durch den Rahmenvertrag zur Nutzung vergriffener Werke in Büchern, möglich diese zu digitalisieren und so der Öffentlichkeit über die Deutsche Digitale Bibliothek und die Europeana zugänglich zu machen. Bei den vergriffenen Werken handelt es sich um nicht mehr lieferbare und vor 1966 erschienene Bücher.
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Public Libraries 2020 Tour
Der dbv weist auf den Start der „Public Libraries 2020-Tour“ hin: „Im Rahmen dieser Tour wird durch Einbindung von Nutzern, Bibliothekaren und politischen Entscheidungsträgern über die Erfolgsgeschichten von Bibliotheken berichtet werden. Über einen YouTube-Kanal wird über die Aktivitäten der Initiative informiert. Ziel der Tour ist es, die Arbeit der über 65.000 Öffentlichen Bibliotheken in Europa sichtbar zu machen und die zahlreichen Angebote und Leistungen in den Bereichen soziale, digitale Inklusion und Lebenslanges Lernen hervorzuheben.“
https://www.youtube.com/watch?v=eNzCjRJzm4w
Welche Bibliothek aus NRW beteiligt sich?
Weitere Informationen: http://www.publiclibraries2020.eu/news/public-libraries-2020-tour-highlights-today%E2%80%99s-library-stories
Skurrile Anfragen an der Infotheke?
„Hat irgendjemand ein Copyright auf die Bibel?“, „Gehören Frauen zur Klasse der Säugetiere?“ oder „Warum zeigen englische Gemälde aus dem 18. Jahrhundert so viele Eichhörnchen und wie hat man sie gezähmt, damit sie den Maler nicht beißen?“. Ähnlich skurrile Anfragen kommen in vielen Bibliotheken vor. Die New York Public Library hat einen Zettelkasten entdeckt, in dem skurrile Anfragen aus den 1940er- bis 80er-Jahren gesammelt wurden. Jeden Montag veröffentlicht die Bibliothek daraus eine neue Entdeckung. Welche Bibliothek hat die schönsten Infofragen noch gesammelt?
Literaturhappen in der Stadtbibliothek
Eine Mittagspause der anderen Art bietet derzeit die Stadtbibliothek Lörrach an. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literaturhappen“ servieren Schauspieler den Besuchern in 20-minütigen Kurzlesungen „literarische Leckerbissen“. Den Anfang machte Sabine Dietrich, die Leiterin der Bibliothek und Organisatorin der Ver¬anstaltung, mit Auszügen aus „Zacher und Knoll“ von Thomas Bergmann.
Weitere Informationen: Südkurier
Quelle: Fachstelle Freiburg Newsletter 1-2015
Gaming Angebote in Bibliotheken
„Als ich noch jung und schön war und die ‚digitale‘ Welt vornehmlich aus ‚Pong‘ und DOS bestand“ (besten Dank für dieses Zitat) war selbige wahrscheinlich auch für die öffentlichen Bibliotheken noch übersichtlicher. Diesen Zustand haben wir leider – oder vielleicht auch endlich – hinter uns gelassen.
In der Zwischenzeit sind digitale Spiele als Kulturgut offiziell anerkannt und aus gut sortierten öffentlichen Bibliotheken eigentlich nicht mehr wegzudenken. Und so haben wir im letzten Jahr eine kleine Blogreihe zum Thema Gaming in öffentlichen Bibliotheken gestartet (Hier geht es zum ersten Teil der Reihe)
Bisher haben wir nur an der Oberfläche des Thema Gaming in Öffentlichen Bibliotheken gekratzt und da ich immer wieder nach Beispielen zu guten Gaming-Angeboten in Bibliotheken gefragt werde, möchte ich jetzt den Faden aus dem vergangenen Jahr wieder aufnehmen und Euch einige bereits bestehende Angebote aus NRW-Bibliotheken vorstellen. Natürlich könnte man zu jedem dieser Angebote einen eigenen Blogbeitrag schreiben, heute geht es mir aber mehr um einen groben Überblick.
Beginnen wir im nördlichen NRW, in der schönen Stadt Münster. Dort kann man nicht nur gut Fahrradfahren, sondern auch eine gute Idee davon bekommen, in welche Richtung sich Gaming-Angebote in Bibliotheken entwickeln können. Gemeint ist hier das JuWel ( oder die JuWel?). Der Bereich der Stadtbücherei Münster wurde am 09.August 2014 eröffnet und dient allein den Belangen der Jugendlichen.
In einem abgetrennten Bereich können die neusten Konsolen und Spiele ausprobiert werden. Regelmäßig finden Veranstaltungen und Turniere statt. Besonders hervorheben möchte ich hier, dass man sich nicht nur auf aktuelle Konsolen beschränkt hat, sondern sich sogar an den großen Bereich der PC-Spiele herantastet. Auf derzeit zwei Rechnern, können Jugendliche aktuelle Online-Spiele (mit eigenen Accounts) spielen. Abgerundet wird das Angebot durch regelmäßige Veranstaltungen und Turniere, bei denen die Hauptpersonen – also die Jugendlichen – bezüglich der Themen und Regeln kräftig mitgestalten können.
Natürlich besteht das JuWel nicht ausschließlich aus digitalen Spielen, sondern auch aus anderen klassischen, oder zumindest klassischeren Angeboten, wie Büchern und Mangas. Gaming ergänzt hier einfach sehr gut das Gesamtkonzept und kommt trotzdem nicht zu kurz. Für weitere Informationen zu Aktionen und Angeboten lohnt sich übrigens auch einmal ein Blick auf die Facebook-Seite des JuWel.
Als zweites Beispiel nehmen wir die Mediothek Krefeld, die seit Ende des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Spieleratgeber NRW eigene Gaming-Aktionen startet.
http://www.youtube.com/watch?v=qR5R34pyb18
PlayIt – Der Spieletag in der Mediothek Krefeld ist eine relativ neue Veranstaltungsreihe und beschäftigt sich – ihr ahnt es schon – mit Spielen. Allerdings nicht nur digital, sondern in allen möglichen Formen und Farben. Hierzu finden in regelmäßigen Abständen „Gaming-Thementage“ in der Mediothek statt, bei denen man sich dann durch das gesamte Portfolio an Spielen zu einem bestimmten Thema spielen kann. Der erste Tag unter dem Motto „Sport“, im November 2014 war ein voller Erfolg. Von Fifa auf der Konsole, bis zu einem richtigen echten Badmintonfeld in der Mediothek, war hier alles dabei. Bei zukünftigen Veranstaltungen dürfen die Teilnehmer auch eigene Themenwünsche äußern.
Zusätzlich zu den Spieletagen, gibt es in Krefeld, wie auch bereits in anderen Städten eine Spieletester-Gruppe. Das ist eine Gruppe von Jugendlichen, die in der Bibliothek aktuelle Konsolenspiele testet und anschließend bespricht und kritisiert. Diese so entstehenden Beurteilungen werden dann auf der Webseite des Spieleratgebers veröffentlicht und stehen allen Interessierten zur Verfügung.
Diese Art der Zusammenarbeit zwischen Medienpädagogen und Bibliotheken ist für beide Partner wertvoll. Die Bibliothek übernimmt den Part des „Infrastukturdienstleisters“, der Konsolen, Spiele und Räume vorhält und dafür eine gute Veranstaltungsarbeit im Jugendbereich bekommt. Natürlich endet die Relevanz von Gaming nicht mit dem Eintritt der Zielgruppe in das Erwachsenenalter und Bibliotheksarbeit im Bereich digitale Spiele sollte sich auch nicht lediglich auf pädagogische Elemente beschränken weshalb Medienpädagogen natürlich den Bibliotheken nicht alle Arbeit in diesem Bereich abnehmen können, aber sie sind natürlich einer der wichtigsten Kooperationspartner.
Mehr zur Mediothek Krefeld und den Spieletagen gibt es auf der Homepage der Mediothek, sowie auf der Facebook-Seite!
Neben diesen beiden Beispielen gibt es natürlich noch zahlreiche andere Aktionen, Dienstleistungen und Veranstaltungen von Bibliotheken in NRW, die sich mit digitalen Spielen beschäftigen und die man sich einmal angucken sollte, z.B. (aber nicht ausschließlich):
Wir würden uns freuen, wenn diese Beispiele in der Zukunft in der Verbreitung noch deutlich zulegen würden, die Fachstelle berät bei Interesse gerne!
Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren
Seit dem Frühjahr 2012 führt das Mobilfunkunternehmen E-Plus mit der Marke BASE gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen das Projekt „Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren“ durch. Für eine Testphase von vier Wochen erhalten die älteren Menschen Tablet PCs mit einer kostenfreien Internetflatrate. Anschließend verbleiben in der Einrichtung ein bis zwei Geräte. Eine Broschüre erläutert Funktionen, Bedienung sowie die individuellen Nutzungsmöglichkeiten des Tablets:
Broschüre: „Mein Tablet und ich“ (PDF, 6.6 MB )
Quelle: http://www.digitale-chancen.de/tabletpcs/
Medienkompetenzportal NRW auf Facebook und Twitter
Wer Neuigkeiten auf dem Medienkompetenzportal NRW verfolgen möchte, kann dies ab sofort auch auf Facebook und Twitter tun. Neben den Neuigkeiten des Portals werden ausgewählte Neueinträge des Medienpädagogischen Atlas NRW, Artikelempfehlungen und aktuelle Entwicklungen veröffentlicht.
https://www.facebook.com/medienkompetenzportalnrw
https://twitter.com/mkportalnrw
Hachette-Chef zweifelt an E-Book-Flatrates
Auf buchreport.de äußert sich Hachette-Chef Arnaud Nourry kritisch gegenüber Skoobe und anderen E-Book-Abodiensten: „Das macht keinen Sinn.“ In der Musik möge dies anders sein, weil die Leute viele Musikstücke konsumierten; die Zahl derjenigen, die mehr als ein, zwei Bücher läsen, sei jedoch gering. Hinzu komme, dass die Abomodelle wirtschaftlich nicht tragfähig seien, weil der Abopreis von 9,99 Dollar unter dem Preis eines Buches liege. „Wenn wir in Richtung Abo gehen, dann zerstören wir das wirtschaftliche Modell, das wir aufgebaut haben.“
Medienkompetenzförderung von Familien
Die Stiftung Digitale Chancen hat das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt „Lokale Medienkompetenz-Netzwerke für Familien“ begleitet und jetzt die Projektergebnisse veröffentlicht. Die lokalen Netzwerke – Zusammenschlüsse aus verschiedenen Institutionen an einem Standort – führen dabei unterschiedliche Maßnahmen zur Medienkompetenzförderung von Familien durch. Besonders berücksichtigt wurden Familien, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen. Der Bericht enthält Best-Practice-Beispiele sowie Checklisten.
http://www.digitale-chancen.de/mekofam/
USA: Digital Public Library of America veröffentlicht Dreijahresplan
„Vor dem Hintergrund eines beträchtlichen quantitativen, aber auch qualitativen Wachstums der Digital Public Library of America (DPLA) hat die Organisation nun einen strategischen Plan veröffentlicht, der ihrer Entwicklung in den kommenden drei Jahren eine klare Richtung geben soll. Im Mittelpunkt der Planungen steht das Vorhaben, in jeder Bibliothek, jedem Museum, jedem Archiv und jeder Kulturerbestätte der USA, die ihre Materialien online verfügbar machen wollen, einen DPLA-Stützpunkt einzurichten.“ – so die Zusammenfassung im dbv-Newsletter Nr. 38 2015 (02. Februar).
Weitere Informationen: http://www.bibliotheksportal.de/…


