Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Festival „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ / 16.-17.04.21

Am 16. und 17. April 2021 findet in Köln das zweite BNE-Festival NRW statt (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Es bietet Teilnehmenden ein vielfältiges Programm, das zur Umsetzung von BNE in verschiedensten Bildungsbereichen anregt. Das Ziel: Bildung für nachhaltige Entwicklung auf dem Festival greifbar, praxisnah und konkret werden zu lassen sowie viele Akteur*innen zu vernetzen und zum Mitmachen zu mobilisieren.Veranstalter sind das MULNV, die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie die Engagement Global GmbH. Bildungsakteur*innen haben die Möglichkeit, sich sowohl mit Workshops, Diskussionsrunden und Informations- bzw. Mitmach-Ständen als auch mit kulturellen Beiträgen oder kreativen Mitmach-Aktionen rund um BNE in die Veranstaltung einzubringen.
Mehr Informationen unter https://www.bne.nrw.de/bne-in-nrw/bne-festival-nrw/bne-festival-nrw/

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Studie: E-Books und Audiobooks werden beliebter

Der Marktforschungsstudie „Digitales Lesen auf dem Vormarsch“ zufolge steigt die Nachfrage nach E-Books und Audiobooks weiter an. Lediglich noch ein Drittel der Konsumenten lesen ausschließlich gedruckte Medien.

Inzwischen sind bereits 40 Prozent „Multiformat-Nutzer“ und konsumieren sowohl Printmedien als auch E-Books und Audiobooks. Im Rahmen der Studie wurde auch ermittelt, dass sich die Nutzer insbesondere für Bündelungen der Formate, also „Print-Buch und Audiobook“- sowie „E-Book und Audiobook“-Kombinationen interessieren. Dieser Trend entspreche dem aktuellen Nutzungsverhalten, Inhalte weiter zu verfolgen, ohne dabei an ein Medium gebunden zu sein. Vorbild seien hier Streaming-Portale, auf welchen man bspw. einen Film auf dem Fernseher starte und später auf dem Smartphone weiterschaue.

Für die Untersuchung hat das Beratungsunternehmen Simon-Kucher & Partners gemeinsam mit dem Markforscher Dynata im September knapp 6.100 Konsumenten in den USA, Deutschland (ca. 740), Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweden, der Schweiz und den Niederlanden befragt.

Quelle: buchreport „Studie: E-Books und Audiobooks werden immer beliebter“ (08.10.2020)

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Gastbeitrag Euskirchen: Schritt-für-Schritt-Anleitung der Besucherregistrierung

Gemäß den aktuellen Corona-Verordnungen sind auch Bibliotheken dazu verpflichtet, Kontaktdaten zu erheben, damit im Fall einer Corona-Infektion eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen möglich ist. In diesem Gastbeitrag schildert die Euskirchener Bibliotheksleiterin Julia Rittel in einer Schritt-für Schritt-Anleitung wie die Stadtbibliothek Euskirchen mithilfe einer digitalen Besucherregistrierung den Zeitraum der Anwesenheit ihrer Besucher datenschutzkonform dokumentiert. Euskirchen nutzt dieses Verfahren seit der regulären Wiedereröffnung im Mai.

1. Mit RFID-Aufkleber oder mit Barcode Ankunfts-Registrierungskarten basteln

2. Ankunftskarten katalogisieren (neue Mediengruppe schaffen)

3. Bibliotheksbesucher*innen nehmen bei Eintritt Ankunftskarte…

4. …und verbuchen diese am Selbstverbuchungsgerät bzw. lassen sie verbuchen wie eine Ausleihe. Anschließend werfen sie die Karte in eine bereitgestellte Kiste.

  1. Vor dem Verlassen der Bibliothek verbuchen die Besucher*innen entweder ihre sowieso geplanten Medien zur Ausleihe oder erneut eine Ankunftskarte wie oben. Durch die beiden Buchungen zu Beginn und am Ende ist der Zeitraum der Anwesenheit dokumentiert.
  2. Die verbuchten Karten werden täglich vom Personal aus den Kartons entnommen, desinfiziert und zurückgebucht.

7. Falls sich das Gesundheitsamt melden sollte und die Besucher*innen innerhalb eines bestimmten Zeit Fensters zurückverfolgt werden müssen, kann das minutengenau über das Statistiktool der Bibliotheksverwaltungssoftware erfolgen. Da die Software datenschutzkonform arbeitet, müssen keine weiteren Datenschutz-Vorkehrungen getroffen werden.

Dieses Verfahren funktioniert für alle Besucher*innen mit Bibliotheksausweis.

Falls Besucher*innen kommen, die noch nicht registriert sind, müssen sich diese zunächst anmelden. Das dauert genauso lange wie das Ausfüllen einer Besucherregistrierungskarte dauern würde. Es hat aber den Vorteil, dass es nicht bei jedem weiteren Besuch erneut erforderlich ist.

Für alle, die die Bibliothek nur vor Ort nutzen wollen, wurde eine neue Lesergruppe „Präsenznutzung“ geschaffen. Mit dieser Anmeldung sind keine Kosten verbunden. Die Lesergruppe berechtigt nur zu Verbuchung der Ankunftskarten und damit zur Rückverfolgbarkeit des Besuchs.

Wir nutzen diese Verfahren seit der regulären Wiedereröffnung im Mai. Es funktioniert aus unserer Sicht einwandfrei.

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Erklärvideos mit PowerPoint oder Padlet

Die Website „Medienfundgrube“ hat einen Beitrag zum Erstellen von Erklärvideos mithilfe von Powerpoint oder Padlet veröffentlicht. Dem Autor geht es vor allem darum, dass Lehrende die Scheu vor dem Erstellen von Content verlieren. Die einfache Schritt-für-Schritt Anleitung soll dazu beitragen, dass jeder Lehrer und jede Lehrerin Erklärvideos selber erstellen kann. Hier der Link zur Projektwebsite der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich: http://www.medienfundgrube.at/?p=4818

Quelle: Peter Groißböck: Erklärvideos mit PowerPoint oder Padlet (29.09.2020), online verfügbar unter http://www.medienfundgrube.at/?p=4818 Table

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Sonderauswertung der Pisa-Studie 2018 zeigt: Deutschland ist beim Thema Digitales Lernen ein Entwicklungsland

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Deutschland beim Thema Fernunterricht und digitaler Ausstattung schlecht aufgestellt ist. Wie groß der Rückstand ist, zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Sonderauswertung der Pisa-Studie 2018. Was die Verfügbarkeit von effektiven Online-Lernplattformen angeht, erreichte Deutschland von allen 78 teilnehmenden Ländern nur Platz 66. Nur ein Drittel der deutschen Schulen verfügen über Zugang zu modernen Online-Lernplattformen. Das ist deutlich unter dem OECD-Mittel von 54 Prozent. Und bei den digitalen Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrer landete Deutschland auf Platz 76 von 78.

„Die Corona-Krise hat die Krisenanfälligkeit des Schulsystems in Deutschland offenbart und bereits bestehende Chancenungerechtigkeiten erheblich verstärkt“, sagte OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher der Zeitung WELT. Andererseits habe die Virus-Krise aber auch viel an technologischer und sozialer Innovation angestoßen. Der Grundstein dafür ist in den vergangenen Monaten vielerorts gelegt worden, wie Erfahrungsberichte aus den Bundesländern zeigen. So haben zahlreiche Kommunen Laptops für bedürftige Schüler angeschafft, in vielen Schulen wurde mit Lernsoftware und Videokonferenzsystemen experimentiert.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article216803170/Pisa-Studie-Das-grosse-Problem-der-deutschen-Lehrer.html

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Landesfachstelle Bayern startet Tutorial-Serie zur Fernleihe

Die neue Video-Reihe der bayerischen Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beantwortet grundsätzliche Fragen zur Fernleihe („Sechs häufige Fragen und ihre Antworten“), zum anderen geht es um den Einstieg in die Online-Fernleihe. Hier können die Neueinsteiger*innen Schritt für Schritt nachvollziehen, wie sie eine Buchbestellung über den Zentralen Fernleih-Server online durchführen können. Weitere Themen sind in Vorbereitung. www.oebib.de/aus-und-fortbildung/fernleihe/

Quelle: Newsletter September der Landesfachstelle Bayern für das öffentliche Bibliothekswesen

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Gastbeitrag: Wie digital sind Sie? Am Tag der Medienkompetenz geht der #DigitalCheckNRW in allen sechs Themenfeldern online

Ein Gastbeitrag der GMK-Geschäftsstelle.
Passend zum Tag der Medienkompetenz mit dem Motto „A Better Tomorrow – Visionen für eine digitalisierte Gesellschaft“ am 28. September 2020 steht der #DigitalCheckNRW mit allen sechs Themenfeldern zum Testen bereit.

Der digitale Selbsttest ist schnell und einfach. Als niederschwelliges Angebot hilft er den Bürger*innen, den eigenen Stand und das eigene Wissen rund um digitale Medien zu verorten. Interessierte können so herausfinden, wie fit sie im Umgang mit digitalen Medien sind. Neben den Antworten liefert der Test auch gleich die passenden Weiterbildungsangebote aus Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen und anderen Weiterbildungseinrichtungen – online oder vor Ort. Bereits über 400 Weiterbildungen finden sich in der Datenbank, davon sind 100 Online-Angebote. Ziel ist es, die Medienkompetenz der Bürger*innen zu stärken und lebensbegleitendes Lernen zu fördern.

Die Website www.digitalcheck.nrw bietet umfassende Informationen zum Projekt, zu Terminen, zu weiteren Online-Angeboten und unter anderem auch einen kurzen Film, der zeigt, wie der #DigitalCheckNRW funktioniert.

Ab sofort können Bibliotheken ihre medienpädagogischen und medienorientierten Bibliotheksangebote selbst einpflegen und verwalten. Eine Meldung an das Team des #DigitalCheckNRW ist nicht mehr nötig. Die Registrierung der Einrichtung kann einfach unter www.digitalcheck.nrw/anbieterregistrierung vorgenommen werden. Sobald ein persönliches Konto angelegt ist, können die Angebote schnell und einfach eingegeben werden. So werden die Angebote von Bibliotheken dort gefunden, wo nach ihnen gesucht wird.

Am Tag der Medienkompetenz am 28. September 2020 ist der #DigitalCheckNRW zudem mit einem Fortbildungsangebot für Weiterbilder*innen, und somit auch für Bibliotheken, vertreten. „Methoden und Visionen, den digitalen Wandel zu realisieren – digital weiterlernen, digital weiterlehren“ findet von 14:00 bis 15:00h im Themenforum 1 statt. Eine Anmeldung ist per E-Mail erforderlich. Genauere Informationen zum Ablauf und Inhalt des Online-Seminars finden Sie hier.

Kontakt:
GMK-Geschäftsstelle, Obernstr. 24A, 33602 Bielefeld
Tel. 0521 / 6 77 88 E-Mail: digitalcheck@medienpaed.de

Projektleitung: Anja Pielsticker a.pielsticker@medienpaed.de
Öffentlichkeitsarbeit: Saskia Wolter s.wolter@medienpaed.de

Ihre Ansprechpartnerin für Ihre Angebote ist Asbirg Griemert (a.griemert@medienpaed.de)

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Fortbildung: Kooperationen zur Sprachförderung, Frist 30.09.20

Eine Fortbildung aus dem Angebot des ZBIW und der Fachstelle ist noch nicht ausgebucht. Die Anmeldefrist ist der 30.09.2020, die Teilnahme ist für Beschäftigte aus NRW-Bibliotheken wie immer kostenfrei.

Die Fortbildung Nummer 07.09 „Sicher und professionell die Bibliothek präsentieren“ ist mittlerweile ausgebucht, daher wurde der weiterführende Text aus diesem Beitrag gelöscht.

Fortbildung Nummer 07.10 „Die Öffentliche Bibliothek als Kooperationspartner in der Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen“ wird von Anja Warnkross von Bildungspartner NRW durchgeführt. Auch hier handelt es sich um ein Online-Format mit zwei vierstündigen Treffen und einer Selbstlernphase, die Sie sich flexibel einteilen können.
Am Ende des Seminars
» sind Sie in der Lage, Ihre eigenen Lernangebote für Schulen hinsichtlich ihrer
Potenziale für die sprachliche Bildung zu reflektieren – z. B. Kamishibai, Bilderbuchkino
oder Trainings und Workshops,
» können Sie eigene Angebote für Schulen zur gezielten und differenzierten sprachlichen Bildung nutzen,
» verfügen Sie über konkrete Einblicke in schulischen Fachunterricht unter dem Blickwinkel der Sprachbildung,
» haben Sie Ideen für Schulen entwickelt, mit in der Bibliothek zur Verfügung stehenden Medien etc. in einer Laborsituation die Nutzung von Mehrsprachigkeit für den Unterricht auszuprobieren,
» haben Sie sich mit anderen Bibliotheken ausgetauscht und Ihr berufliches Netzwerk erweitert.

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Make IT: Stadtbücherei Münster begleitet Lehrkräfte bei der Umsetzung des Medienkompetenzrahmens

Die Corona-Krise zeigt noch einmal deutlich, welch hohen Stellenwert dem Thema digitale Medienkompetenz in allen Bereichen der Bildung eingeräumt werden muss. Ziel ist es, dass alle Menschen die Chancen der Digitalisierung nutzen und den digitalen Wandel selbstbestimmt mitgestalten und verantwortungsvoll mit den Risiken umgehen können. Mit dem Medienkompetenzrahmen NRW werden bereits verbindliche Grundlagen für die Medienkonzeptentwicklung in der Schule in NRW definiert. Die Umsetzung des Medienkompetenzrahmens ist aber nur möglich, wenn Schulen mit den Organisationen und Institutionen ihrer Kommune wie zum Beispiel Öffentlichen Bibliotheken kooperieren. Wie Bibliotheken Schulen bei der Umsetzung des Medienkompetenzrahmens unterstützen können, zeigt das Konzept „Make IT“ der Stadtbücherei Münster. Das Projekt wurde vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Landesförderung für Öffentliche Bibliotheken unterstützt.

Zunächst hat das Team eine ganze Reihe von Tools gesichtet und sich die Angebote der benachbarten Bibliotheken in Greven und Ibbenbüren angeschaut. Außerdem wurden die Erfahrungen der Medienberater für Grundschulen aus dem Kompetenzteam der Stadt zum Thema Lernroboter einbezogen. Dazu fand ein Inhouse-Workshop zum Thema „Makerspaces in Bibliotheken“ mit dem Coach Julia Bergmann statt. Um eine breite Akzeptanz des Themas Robotik und Coding innerhalb des Bibliotheksteams zu erreichen, nahmen auch Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen der Bibliothek teil, die nicht unmittelbar an dem Projekt beteiligt waren. Frau Bergmann stellte viele inspirierende Makerspace-Projekte aus anderen Bibliotheken vor, so dass vielfältige Ideen für Schul-Veranstaltungsformate entstanden.

Medienboxen mit Lernroboter, Maker-Tools und Begleitmaterial
Nach der Sichtung verschiedener Tools, entschied sich die Bibliothek 14 Boxen zu den Themen „Robotik, Coding und Digitale Erzähltechnik“ zusammenzustellen: Zwei Boxen zum Lernroboter BeeBot, 5 Boxen zum Ozobot Evo, 2 Boxen zum Dash sowie je eine Box der kreativen Lesestifte Tiptoi Create und Bookii. Plus 2 Boxen mit dem Osmo-Lernzubehör für iPads inklusive Osmo Coding Awbie und eine Trickfilmbox mit Materialien wie Playmobil-Figuren, Hintergründen und Begleitliteratur. Alle Boxen wurden mit didaktischem Begleitmaterial ausgestattet.

Für die Ozobots stellte Medienberaterin Katja Möhring aus dem Kreis Steinfurt ihre „Entdeckerkarten“ sowie ihre Vorlagen für Code-Aufkleber zur Verfügung. Das didaktische Material für die Lesestifte als Hilfestellung für Grundschullehrkräfte ist in Kooperation mit dem Germanistischen Institut der WWU Münster entstanden.

Die verschiedenen Lernroboter sind für unterschiedliche Altersgruppen im Bereich 6 des Medienkompetenzrahmens „Problemlösen und Modellieren“ einsetzbar. Der Dash eignet sich aufgrund seiner Größe nicht zum Verleih als Klassensatz, ist aber für Projekte oder AGs sehr gut geeignet, um anschaulich in die visuelle Programmiersprache Blockly einzuführen. Das „süße“ Aussehen und Sprechen des Dash spricht besonders Mädchen an, die oft weniger Interesse am Coding haben.

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Ozobot-Einführung erleichtert Einstieg für Schulklassen
Ein deutlicher Fokus wurde auf die Ozobots gelegt. Sie sind aufgrund ihrer Größe gut im Klassensatz (je 15 Stück pro Box) verleihbar und auch aus pädagogischer Sicht der Medienberater für den Einsatz in der Schule sehr gut geeignet, da sie vielseitig einsetzbar und modular aufbauend nutzbar sind. Im ersten Schritte erfolgt die Programmierung über Linien und Farbcodes. Später lernen die Schüler*innen wie man den Ozobot mittels der visuellen Programmiersprache Blockly über eine App am Tablet oder Smartphone steuern kann.

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Um den Einstieg mit den Ozobots im Unterricht für Lehrkräfte zu erleichtern, hat die Stadtbücherei Münster im engen Austausch mit den Medienberatern eine Ozobot-Einführung für Schulklassen entwickelt. Dazu wurde zunächst eine Einführung in einer Grundschule getestet und im Anschluss ausgewertet und angepasst.

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Viel Aufmerksamkeit für „Make IT“ dank Marketingkonzept
Für das neue „Make IT-Angebot“ wurde ein eigenes Logo mit hohem Wiedererkennungseffekt entwickelt sowie ein Flyer zu den Boxen erstellt, die zur Ausleihe zur Verfügung stehen.

Zudem gibt es einen Film zum Make-IT-Angebot, den die Bibliotheksmitarbeiterin Sigune Kussek im Rahmen ihres MALIS-Studiums an der TH Köln gemeinsam mit mehreren Studienkolleg*innen erstellt hat.

Zur Präsentation des neuen Angebots fand als Auftakt ein Make-IT-Veranstaltungstag statt. Eingeladen waren neben Kindern und Erwachsenen explizit auch Lehrer*innen. Beispielhaft und spielerisch wurde an das Thema „Coding“ (Programmieren) herangeführt. Die Lehrkräfte konnten sich in einem Vortrag zum Thema „Wie kann die Stadtbücherei bei der Umsetzung des Medienkompetenzrahmes unterstützen“ über die Make-IT-Boxen informieren und alle Lernroboter und sonstigen Tools ausprobieren.

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Das Make-IT-Angebot wurde auf vielen weiteren Veranstaltungen vorgestellt: Zum Beispiel bei verschiedenen stadtweiten Informationsveranstaltungen zum Medienkompetenzrahmen, an der u.a. die IT-Beauftragten der Grundschulen teilnahmen. Darüber hinaus fand eine Schulleiterkonferenz zum Digitalpakt statt, auf der die Teilnehmer das Make-IT-Angebot ausprobieren und sich über einen möglichen Einsatz informieren konnten. Das Angebot wurde auch auf Fortbildungen des Kompetenzteams Münster mit dem Thema „iPad-Nutzung im Zusammenhang mit dem Medienkompetenzrahmen“ vorgestellt.

Auch intern fanden mehrere Schulungstermine statt, an denen alle Mitarbeiter*innen die Gelegenheit hatten, Roboter und Tools aus den Make-IT-Boxen unter Anleitung auszuprobieren.

Direkt im Anschluss an den Make-IT-Tag startete die Ausleihe der Boxen. Sie sind analog zu den Thementaschen und Bilderbuchboxen für Bildungseinrichtungen in der Kinderbücherei ausleihbar. Nach einigen Wochen wurde der Verleih auf die Zweigstellen erweitert, um so auch Lehrer*innen eine Abholung der Make-IT-Boxen in den Stadtteilen zu ermöglichen. Im Durchschnitt sind 9 der 14 Boxen verliehen.

Fazit: Bibliothek ist gefragter außerschulischer Bildungspartner
Das Konzept der Stadtbücherei für Klassenführungen kommt bei Münsters Schulen an. Mit den flexibel aufgebauten Bausteinen von der ersten Grundschulklasse bis zur Oberstufe ist die Bibliothek ein gefragter außerschulischer Bildungspartner. Über Feedbackbögen erreichen uns auch konstruktive Optimierungsvorschläge. Diese prüfen wir und nehmen gegebenenfalls Änderungen der Boxinhalte vor. Einige Tools eignen sich bereits zum Einsatz in der KiTa.

Besonders beliebt und häufig reserviert sind die Ozobot-Boxen. Das führt aber auch dazu, dass Ozobot-Klassenführungen nicht so häufig angeboten werden können wie von den Schulen angefragt. Zudem können wir sie den Schulgruppen im Anschluss an die Veranstaltung oft nicht zur weiteren Nutzung in der Schule mitgeben. Da die Erfahrungen zeigen, dass dies sehr sinnvoll ist, prüfen wir, ob der Besuch unserer Ozobot-Einführungsveranstaltung als Voraussetzung für die Ausleihe der Box festgelegt wird.

Vom Make-IT-Projekt konnte insbesondere auch das Ferien-Veranstaltungsprogramm profitieren, sodass während der Sommer- und Weihnachtsferien zahlreiche Workshops mit Lernrobotern für verschiedene Altersgruppen stattgefunden haben.

Durch das Projekt „Makerspace für Schulen“ ( „Make IT“) konnte die Stadtbücherei Münster ihre Zusammenarbeit mit den Schulen festigen und ist für Lehrer*innen bei den Herausforderungen der Digitalisierung eine kompetente Ansprechpartnerin geworden. Und: Die Zusammenarbeit mit den Medienberatern des Kompetenzteams der Stadt konnte deutlich intensiviert werden.

Ansprechpartnerin:
Stefanie Dobberke
buecherei@stadt-muenster.de
0251/492-4242
Stadtbücherei Münster
Alter Steinweg 11
48143 Münster

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DBS mit neuer Funktion

Die DBS ist überarbeitet worden: Statistische Daten von Bibliotheken können jetzt auch auf einer Landkarte sichtbar gemacht werden. Nutzbar in der Variablen Auswertung. Über verschiedene Filter werden die gesuchten Werte in einer Landkarte angezeigt.

Quelle: hbz – „Bibliotheksstatistik: Neues Werkzeug zur Visualisierung von DBS-Daten“ (zuletzt aufgerufen am 11.09.2020), online verfügbar unter: https://www.hbz-nrw.de/aktuelles/nachrichten/bibliotheksstatistik-neues-werkzeug-zur-visualisierung-von-dbs-daten